Alain Clark (* 4. Juni 1979 in Haarlem) ist ein niederländischer Sänger und Musikproduzent. Seinen musikalischen Durchbruch erreichte Clark 2007 mit seinem ersten englischsprachigen Album Live It Out, das mehr als ein Jahr in den niederländischen Hitparaden platziert war.

Biografie Alain Clark wurde in Haarlem geboren und wuchs im Badeort Zandvoort auf. Durch seinen Vater Dane Clark, der Sänger der Soulband Dane and the Dukes of Soul war, kam Alain Clark früh in Kontakt mit dem Musikgeschäft.

Anfang der 2000er-Jahre versuchte Clark, in Los Angeles eine Karriere als Sänger und Songwriter zu starten, kehrte aber nach drei Jahren ohne einen Plattenvertrag in die Niederlande zurück. In Amsterdam produzierte Clark sein im Frühjahr 2004 veröffentlichtes Debütalbum Alain Clark; die Single Heerlijk brachte ihm eine erste Chartplatzierung ein.

Im selben Jahr war Clark auch für andere Künstler als Produzent aktiv, so wirkte er beim Debütalbum von Boris Titulaer, dem Sieger der Castingshow Idols mit. Als eines der besten neuen Talente wurde Alain Clark 2004 mit dem Musikpreis Zilveren Harp ausgezeichnet. 2005 wirkte Clark bei dem Benefizprojekt Artiesten voor Azië mit.

Anfang des Jahres 2007 nahm Clark in Los Angeles sein zweites Album Live It Out auf, bei dem der Schlagzeuger Steve Gadd mitwirkte. Das im Stil des Motown-Souls gehaltene Album„My own retro soul sound based on the Tamla Motown basics“, zitiert auf erreichte Platz 2 in den niederländischen Hitparaden und blieb eineinhalb Jahre lang platziert.Chartplatzierungen auf dutchcharts.nl (aufgerufen am 20. Mai 2009). Das auf dem Independent-Label 8ball Records veröffentlichte Album erreichte Doppel-Platin-Status und wurde zum meistverkauften Album der vergangenen Jahre in den Niederlanden. Mehrere Single-Auskopplungen erreichten eine Platzierung in den Top Ten der niederländischen Charts.

Der große Erfolg von Live It Out in seinem Heimatland sicherte Clark im Jahr 2008 einen internationalen Plattenvertrag mit Warner Music. Die Single Father & Friend, ein Duett von Alain Clark mit seinem Vater, wurde im Frühjahr 2009 europaweit veröffentlicht und in die Rotation mehrerer Radio- und Musiksender aufgenommen.

Diskografie Alben 2004: Alain Clark 2007: Live It Out 2010: Colorblind 2011: Live (mit dem Metropole Orkest) 2012: Generation Love Revival 2014: Walk with Me 2017: Bad Therapy

Singles 2004: Heerlijk 2004: Vrij 2004: This Is It (feat. Jim Bakkum) 2004: Ringtone 2007: This Ain’t Gonna Work 2008: Father & Friend 2008: Blow Me Away 2008: Fell in Love 2009: Hold On 2010: Love Is Everywhere 2010: For Freedom 2010: Good Days 2010: Too Soon to End (feat. Diana Birch) 2010: Dancing in the Street (feat. Ben Saunders) 2011: Foxy Lady 2011: Wherever I Go (feat. Jacqueline Govaert) 2012: Let Some Air In 2013: Back in My World 2013: Lose Ourselves

Auszeichnungen 2004: Zilveren Harp als bester Newcomer 2007: 3FM Mega Award 2009: Edison Award als bester männlicher Künstler

Quellen

Weblinks

Biografie bei Warner Music (Archiv-Link)

Kategorie:Singer-Songwriter Kategorie:Soulsänger Kategorie:Musikproduzent Kategorie:Niederländer Kategorie:Geboren 1979 Kategorie:Mann