Max Seither (* 7. Februar 1914 in Herxheim bei Landau/Pfalz; † 12. Mai 2003 in Bellheim) war ein deutscher Politiker.
Leben Seither beantragte am 27. Oktober 1940 die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. Januar 1941 aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.383.040).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/41241093Helmut Gewalt: (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61 kB). Er war seit 1947 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).
Vom 6. Oktober 1953 bis 19. Oktober 1969, in der 2. bis zur 5. Wahlperiode, war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der Bundestagswahl 1961 gewann er das Direktmandat im Wahlkreis Neustadt an der Weinstraße, sonst wurde er stets über die Landesliste der SPD in Rheinland-Pfalz gewählt.Mitglieder des Deutschen Bundestages: 1. - 13. Wahlperiode
Ab Juni 1969 war er erster Bürgermeister der neugebildeten Gemeinde Lustadt.
Ehrungen 1968: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland 1994: Ernennung zum Ehrenbürger in Lustadt 2017: In Herxheim bei Landau/Pfalz wurde die Straße „Max-Seither-Ring“ nach ihm benannt
Literatur Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 815.
Einzelnachweise
Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Rheinland-Pfalz) Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Person (Landkreis Südliche Weinstraße) Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Germersheim) Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Germersheim Kategorie:Lustadt Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1914 Kategorie:Gestorben 2003 Kategorie:Mann