Günter Schluckebier (* 15. Februar 1933 in Duisburg; † 20. Januar 2002 ebenda) war ein deutscher Politiker (SPD) und Gewerkschaftsfunktionär. Von 1972 bis 1998 war er Mitglied des Bundestages.
Ausbildung und Beruf Günter Schluckebier wurde nach Besuch einer Realschule und der Mittleren Reife von 1950 bis 1953 zum Maschinenschlosser ausgebildet. Nachdem er bis 1957 in diesem Beruf gearbeitet hatte, war er von 1957 bis 1964 als Gewerkschaftsangestellter Sekretär beim Deutschen Gewerkschaftsbund. Von 1964 bis 1993 war er Vorsitzender und Geschäftsführer des DGB-Kreises Duisburg.
Politische Karriere Schluckebier trat 1951 der SPD bei. Er wirkte dort als Ortsvorsitzender. Von 1964 bis 1970 war er Mitglied des Rates der Stadt Duisburg. 1970 wurde er in den nordrhein-westfälischen Landtag gewählt, dem er bis zu seiner Wahl in den Deutschen Bundestag 1972 angehörte. Schluckebier war verheiratet. Vom 13. Dezember 1972 bis 26. Oktober 1998 (sieben Wahlperioden) war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Er wurde immer über ein Direktmandat gewählt, zunächst im Wahlkreis 90 bzw. Duisburg I, dann im Wahlkreis Duisburg II.
Literatur Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 747–748. Schluckebier, Günter. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1083.
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