mini|Alexander Rybak (2010) Alexander Igorovitsj Rybak (entsprechend der norwegischen Schreibweise; , deutsche Transkription Aljaksándr Íharawitsch Rybák, durch Transkription der russischen Sprache Alexander Igorewitsch Rybak, * 13. Mai 1986 in Minsk) ist ein belarussisch-norwegischer Sänger, Violinist, Komponist und Schauspieler.
Er wurde durch seinen Sieg mit dem Song Fairytale beim Eurovision Song Contest 2009 bekannt. Mit 387 Punkten erreichte er die höchste Punktzahl vor der Reform des Votingsystems im Jahr 2016 und mit 169 Punkten den zweitgrößten Vorsprung in der Geschichte des Eurovision Song Contests. 2018 qualifizierte er sich abermals für Norwegen beim Eurovision Song Contest und belegte mit That’s How You Write a Song den 15. Platz.
Leben Kindheit und Karrierebeginn Alexander Rybak wurde 1986 in eine Künstlerfamilie in der Weißrussischen Sozialistischen Sowjetrepublik hineingeboren. Seine Mutter ist die Pianistin Natalia Walentinowna Rybak, sein Vater der Violinist Igor Alexandrowitsch Rybak. Im Alter von vier Jahren siedelte Rybak mit seinen Eltern nach Norwegen über. Dort wuchs er in Nesodden, einem Vorort von Oslo auf. Er spricht fließend Norwegisch, Englisch und Russisch. Bereits im Alter von fünf Jahren lernte er das Klavier- und Geigespielen. Ebenso widmete er sich dem Gesang und der Komposition eigener Musikstücke. Später übernahm er in Bergen das Amt des Konzertmeisters für Ung Symfoni, dem größten Jugend-Symphonieorchester Norwegens.
2004 erhielt Rybak in Norwegen den renommierten Anders-Jahres-Kulturpreis. Zwei Jahre später gewann er mit seinem selbstkomponierten Song Foolin’ den Talentwettbewerb Kjempesjansen des Norwegischen Rundfunks (NRK). Er trat unter anderem mit dem israelischen Violinisten Pinchas Zukerman auf und schlug neben der Arbeit als Sänger, Komponist und Violinist parallel eine Karriere als Schauspieler ein. Rybak übernahm unter anderem eine Hauptrolle in einer Inszenierung des Musicals Anatevka am Osloer Nye Teater, die ihm 2007 den Heddaprisen einbrachte. 2009 feierte Rybak sein Spielfilmdebüt mit einer Nebenrolle in Grete Salomonsens norwegischen Jugendfilm Yohan – Barnevandreren, der ab Anfang Dezember 2009 in den norwegischen Kinos zu sehen war.
Teilnahme am Eurovision Song Contest 2009 Am 21. Februar 2009 entschied Rybak in Oslo den Melodi Grand Prix, die norwegische nationale Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2009 in Moskau, mit dem Lied Fairytale für sich. Er hatte großen Vorsprung zum zweitplatzierten Titel Butterflies von Tone Damli Aaberge (Rybak erhielt 747.888 Punkte, Aaberge 121.856 Punkte). mini|hochkant|Alexander Rybak auf der Siegerpressekonferenz des Eurovision Song Contest 2009 Der Titel belegte im Frühjahr 2009 acht Wochen lang Platz eins der norwegischen Charts. Am 16. Mai 2009 gelang es Rybak, den Eurovision Song Contest mit 169 Punkten Vorsprung zu gewinnen. Damit hielt er bis 2026 den Rekord für den größten Abstand auf Platz 2. Mit einer Gesamtpunktzahl von 387 Punkten überbot er den bisherigen Finalrekord von 292 Punkten, den die finnische Gruppe Lordi mit dem Titel Hard Rock Hallelujah 2006 in Athen aufgestellt hatte.Anja Kelber: bei eurovision.de (17. Mai 2009) Gleichzeitig erreichte der Beitrag den bis dahin größten Abstand zum Zweitplatzierten. Mit dem Song gilt der Sänger im deutschsprachigen Raum als One-Hit-Wonder.
Nach dem Songcontest 2009 2011 nahm er als Tänzer an der schwedischen Ausgabe von Let’s Dance teil. (schwedisch) 2014 steuerte er das Lied Into a Fantasy zum Soundtrack des Films Drachenzähmen leicht gemacht 2 bei.esctoday.com: Norway: Alexander Rybak- from a Fairytale Into a Fantasy
Rybak veröffentlichte mehrere Alben und Singles mit Songs auf Englisch, Norwegisch, Belarussisch und Russisch. 2018 gewann er mit That’s How You Write a Song die norwegische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2018. Beim Wettbewerb in Lissabon belegte er mit 144 Punkten den 15. Platz.https://www.eurovision.de/teilnehmer/Alexander-Rybak-Biografie-des-ESC-Teilnehmers-Norwegens,norwegen1196.html Im Januar 2026 wurde er als Teilnehmer am Melodi Grand Prix 2026, der norwegischen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2026, bekanntgegeben. Dort belegte er den 2. Platz hinter Jonas Lovv.
Diskografie
Studioalben
Singles
Weitere Singles 2009: I Don’t Believe in Miracles / Superhero 2010: Oah! 2010: Europe’s Skies 2011: Resan till dig 2011: (aus „Budzma! Tuzin. Perasagruzka-2“) 2012: I’ll Show You 2012: Leave Me Alone 2013: 5 to 7 Years 2014: Into a Fantasy 2014: What I Long For 2015: Kotik 2016: I Love You as Before 2016: I Came to Love You 2016: Return 2016: Foolin’ 2018: Mom 2026: Rise
Weitere Alben 2026: Fairytales Too
Videoalben 2009: Fairytale – The Movie
Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte
2024: für die Single Fairytale
2009: für die Single Fairytale
2026: für die Single Fairytale ifpi.gr, abgerufen am 28. Mai 2026 (englisch).
2009: für das Album FairytalesPlatin-Schallplatte
2009: für die Single Fairytale
5× Goldene Schallplatte
2009: für das Album Fairytales
Filmografie 2009: Yohan – Barnevandreren 2009: Fairytale – The Movie 2010: Sprecher des Wikingers Hikkin in der norwegischen Synchronisation von Drachenzähmen leicht gemacht 2013: Solayoh – Aljona Lanskaja (Musikvideo) 2014: Sprecher des Wikingers Hikkin in der norwegischen Synchronisation von Drachenzähmen leicht gemacht 2
Auszeichnungen 2004: Anders-Jahres-Kulturpreis 2006: Gewinn des Talentwettbewerbs Kjempesjansen 2007: Heddaprisen für Anatevka (Oslo Nye Teater)www.mic.no 2009: Sieg beim Eurovision Song Contest 2009 2010: Spelleman
Quellen
Weblinks
Offizielle Website
Biografie bei eurovision.tv (englisch)
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