mini|hochkant|Kutiman (2011) Kutiman (* 1981Geburtsjahr laut Virginia Heffernan: World Music. In: The New York Times vom 29. April 2009. Laut K. Wayne Yang ist Kutiel dagegen 1982 geboren: des Aufsatzes Kutiman. It’s the Mother of All Funk Chords. In: Therese Quinn, John Ploof, Lisa Hochtritt (Hrsg.): Art and Social Justice Education. Culture as Commons. Routledge, New York 2012, ISBN 978-0-415-87906-4, S. 11–13., bürgerlicher Name Ophir Kutiel, ) ist ein israelischer Musiker, Komponist und Produzent. Bekannt wurde er vor allem durch sein Online-Musik-Video-Projekt ThruYOU.

Biographie Kutiel wuchs in Zichron Ja’akow im Norden Israels auf. Seit seinem siebten Lebensjahr spielt er Klavier, mit 14 kamen Gitarre und Schlagzeug hinzu. Kutiel studierte an der Rimon School of Jazz and Contemporary Music in Ramat haScharon bei Tel Aviv. Durch seinen Freund DJ Sabbo kam er in Kontakt mit Stilrichtungen wie Funk und Afrobeat.Biographie von Kutiman auf der Website von Melting Pot Music, zuletzt abgerufen am 1. Mai 2009

Sein Künstlername geht hauptsächlich auf seinen Spitznamen Kuti zurück, wobei auch Fela Kuti eines seiner Vorbilder ist., zuletzt abgerufen am 1. Mai 2009

Musik Kutiman wurde 2006 vom Kölner Independent-Label Melting Pot Music unter Vertrag genommen. Sein Debüt-Album Kutiman wurde von Pitchfork Media mit 8,2 von 10 Punkten bewertet.Joe Tangari: Rezension des Albums Kutiman, Pitchfork Media, 27. Februar 2008, zuletzt abgerufen am 1. Mai 2009

Mit der türkischen Musikerin Melike Şahin entstanden bereits mehrfache Kollaborationen.

ThruYOU Größere Bekanntheit erlangte Kutiman vor allem durch sein Online-Musik-Video-Projekt ThruYOU (auf Deutsch durch euch), das er Anfang 2009 veröffentlichte. Kutiman komponierte dafür ausschließlich aus zahlreichen Ausschnitten aus YouTube-Videos sieben neue Lieder (Mashups). Das Projekt erlangte innerhalb kurzer Zeit große Bekanntheit unter anderem durch Erwähnungen in Blogs.

Spiegel Online bezeichnet ThruYOU als „virtuos“ und meint, es markiere „eine neue Stufe im postmodernen Spiel mit Bilder- und Tonfunden im Netz“.Christina Hollstein: Taktvoller Bilderstürmer, Spiegel Online, Artikel von 10. März 2009, zuletzt abgerufen am 1. Mai 2009 die tageszeitung sieht darin eine „qualitativ hochwertige, beinahe als postmodern zu bezeichnende Hommage an YouTube, an freie Kreation, musikalisches Schaffen und die Kinder des digitalen 21. Jahrhunderts“.Frauke Schmickl: YouTube im Remix, die tageszeitung, Artikel vom 9. April 2009, zuletzt abgerufen am 1. Mai 2009

Diskografie Alben 2007: Kutiman 2016: 6am 2020: Wachaga 2022: Open 2026: Hope 2026: You Will Shine

EPs 2018: Don't Hold onto the Clouds 2019: Antarctica 2019: Lines from Different Sources 2020: Layla 2020: Wachaga in Dub 2021: Surface Currents 2021: Guruji (Remixes) 2022: Kutiman Presents Dekel: Organic Portals 2023: Dense 2024: Work in Progress (mit Tomer Yosef) 2024: ALIZA

Singles (Auswahl) 2006: No Groove Where I Come From 2007: No Reason For You 2007: Music Is Ruling My World 2015: Mix Tel Aviv 2016: Mix Istanbul 2016: Mix Hamburg 2016: She's a Revolution (mit Adam Scheflan & Karolina) 2016: Shine Again (mit Adam Scheflan) 2016: I Think I Am (mit Karolina) 2019: Sakla Beni (mit Melike Şahin) 2020: Elimi Tut (mit Melike Şahin) 2020: Timam (mit Mejja) 2022: Remotely Close: Silkyway (mit Elif Çağlar) 2023: Ellerin Hani (mit Melike Şahin)

Einzelnachweise

Weblinks MySpace-Seite von Kutiman thru-you.com

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