mini|Bruno Vailati mit Ramón Bravo, Jacques Cousteau, Philippe Cousteau und Thor Heyerdahl Bruno Vailati (* 2. September 1919Oscar Bandini, Ennio Bonali, Dino Mengozzi: La Romagna e i generali inglesi (1943-1944): gli alleati salvati dai patrioti, nella storia dei luoghi e della prima Resistenza romagnola in Alexandria, Ägypten; † 26. Februar 1990 in Rom, Italien) war ein italienischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Dokumentarfilmer.
Leben Nach dem Abschluss des Studiums der Rechts- und Sozialwissenschaften in Rom trat er im September 1943 dem Widerstand bei und verteilte Waffen in der Bevölkerung.
Nach dem Krieg wurde Bruno Vailati Filmemacher. 1954 schrieb er das Drehbuch zum Dokumentarfilm Der sechste Kontinent über eine Tauchexpedition zum Roten Meer. 1958 war er Produzent des Abenteuerfilms Herkules und die Königin der Amazonen mit Steve Reeves. 1959 produzierte er den Abenteuerfilm Schlacht von Marathon von Jacques Tourneur, 1960 schrieb er das Drehbuch zu Arthur Lubins Film Der Gauner von Bagdad mit Edy Vessel und wiederum Reeves. 1963 drehte er zusammen mit Charles Frend den Kriegsfilm Treffpunkt Tanger mit James Mason, Lilli Palmer und Alberto Lupo. 1966 sendete das ZDF seine dreizehnteilige Dokumentarreihe Die Eroberung des Meeres.Knut Hickethier, Peter Hoff: Geschichte des deutschen Fernsehens. J.B. Metzler, 1998. ISBN 978-3-476-01319-4 1975 strahlte das ZDF seine fünfteilige Fernsehreihe Die Entdeckung der Meere aus.Kurt T. Leissler: Ein Mann, die Frauen und das Meer. Gespräch mit Bruno Vailati In: Hamburger Abendblatt vom 2. Juli 1975 1976 kam seine Dokumentation Menschen und Haie in die Kinos. Im selben Jahr drehte er die Miniserie Die Männer der Naumachos (eine Co-Produktion zwischen der DDR und Italien) mit Mario Adorf, die erstmals 1986 im Fernsehen der DDR ausgestrahlt wurde.
In den 1980er-Jahren war Vailati ein aktiver Umweltschützer, der sich für Naturschutzinitiativen in den Bergregionen der Monti Simbruini einsetzte. Ihm zu Ehren benannte die Gemeinde von Campaegli einen Naturpfad.
Bruno Vailati starb am 26. Februar 1990 an Krebs.
Auszeichnungen 1970 erhielt Vailati den Spezialpreis bei den David-di-Donatello-Awards für seine Dokumentation M.S. Andrea Doria, in der es über eine US-amerikanisch/italienische Tauchexpedition zum Wrack des Passagierschiffs Andrea Doria im Jahre 1968 geht.
Filmografie Regisseur und Drehbuchautor 1959: Schlacht von Marathon (La battaglia di Maratona), in Zusammenarbeit mit Mario Bava und Jacques Tourneur 1961: Der Gauner von Bagdad (Il ladro di Bagdad), in Zusammenarbeit mit Arthur Lubin 1963: Treffpunkt Tanger (Beta Som), in Zusammenarbeit mit Charles Frend 1964: Die Eroberung des Meeres (L'enciclopedia del mare) (Dokumentarserie) 1970: M.S. Andrea Doria (Andrea Doria ’74) (Dokumentation) 1976: Menschen und Haie (Uomini e squali) (Dokumentation) 1977: Die Entdeckung der Meere (Cari mostri del mare) (Dokumentation) 1978: Pericolo negli abissi (Dokumentation)
Drehbuchautor 1954: Der sechste Kontinent (Sesto continente) von Folco Quilici 1955: Lo svitato von Carlo Lizzani 1962: Der goldene Pfeil (L'arciere delle mille e una notte) von Antonio Margheriti
Produzent 1959: Herkules und die Königin der Amazonen (Ercole e la regina di Lidia) von Pietro Francisci 1959: Schlacht von Marathon (La battaglia di Maratona) von Jacques Tourneur und Mario Bava 1959: Caltiki – Rätsel des Grauens (Caltiki il mostro immortale) von Riccardo Freda
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(italienisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1919 Kategorie:Gestorben 1990 Kategorie:Mann