mini|280px|Zofingen – Austragungsort der Duathlon-Weltmeisterschaft über die Langdistanz Der Powerman Zofingen ist eine Duathlon-Veranstaltung in Zofingen im Kanton Aargau in der Schweiz, welche im Rahmen der Powerman-Rennserie seit 1989 ausgetragen wird. Von 1997 bis 1999 und dauerhaft seit 2011 dient das Rennen als Duathlon-Weltmeisterschaft über die Langdistanz. Es gilt als eine der größten Herausforderungen im Ausdauersport.

Organisation Duathlon ist eine Ausdauersportart, bestehend aus einem Mehrkampf zweier Disziplinen: Er besteht aus einer Laufdistanz, einer Radfahretappe und dann erneut einer Laufdistanz, die direkt hintereinander ausgetragen werden.

mini|280px|Die Britin Emma Pooley – vierfache Siegerin und Weltmeisterin auf der Duathlon-Langdistanz (2014–2017) mini|280px|Der Franzose Gaël Le Bellec – dreifacher Sieger und Weltmeister auf der Duathlon-Langdistanz (2014, 2015, 2018) Diese Duathlon-Wettkampfveranstaltung wurde 1989 vom Schweizer Finanzmanager und Sportfunktionär Urs Linsi zusammen mit Bruno Imfeld ins Leben gerufen: Nachdem Zofingen Etappenort für die Tour de Suisse war, waren sich beide einig, in der Stadt einen internationalen Sportwettkampf zu etablieren.Etwas vom alten Glanz ist zurück am Powerman Zofingen

Der Deutsche Andreas Rudolph war 1989 der erste Sieger über die nur bei der Premiere angewandten Distanzen von 2,5 km Laufen, 120 km Radfahren und 30,5 km Laufen. Im Jahre 1991 führte die Radstrecke erstmals über den fordernden Bodenberg. Die Gesamtdistanzen waren 7,5 km Laufen, 150 km Radfahren und 30 km Laufen.

1992 gab es eine Namensänderung vom bisherigen Namen «Zofinger Run&Bike» zum «Powerman». Bei den Frauen hieß das Event zwischenzeitlich «PowerWoman».

Die international erfolgreichen und bekannten Sieger der folgenden Jahre, wie Kenny Souza, Scott Molina, Jürgen Zäck, Olaf Sabatschus, Mark Allen, Olivier Bernhard, Paula Newby-Fraser, Natascha Badmann, Erin Baker und Lori Bowden machten das Rennen sehr populär. 1993 übertraf das Preisgeld in Zofingen mit 200.000 US-Dollar sogar jenes des Ironman Hawaii.Powerman Zofingen 2010 Auch in den darauffolgenden Jahren galt der Powerman als eines der drei größten Ausdauersport-Rennen der Welt – neben dem Ironman Hawaii und dem Triathlon Nice in Nizza. Bei den «Big Three» versammelte sich die Weltspitze der Szene.

Im Jahr 2000 wurde Triathlon ins Programm der Olympischen Sommerspiele aufgenommen. Viele Athleten setzen seitdem eher auf den Triathlon und der Duathlon verlor etwas an Bedeutung. 2002 wurde der Powerman Zofingen vom Mai in den September verlegt. Seitdem blieben die Distanzen bei 10 km Laufen, 150 km Radfahren und 30 km Laufen. Seit 2003 bis heute ist Stefan Ruf der Präsident des Organisationskomitees.

2011 wurde die Duathlon-Weltmeisterschaft auf der Langdistanz nach zwölf Jahren Pause von der ITU (International Triathlon Union), heute World Triathlon, wieder gemeinsam mit der IPA (International Powerman Association) im Rahmen des Powerman Zofingen ausgetragen. Bis heute werden in jedem Jahr die Duathlon-Weltmeister in Zofingen gekürt.

Beim 25-jährigen Jubiläum im Jahr 2013 lag die Gesamtteilnehmerzahl bei 1.500 Athleten aus knapp 40 Ländern.Powerman Zofingen - Ein Event mit einmaliger Ausstrahlung (25. April 2018) Am 2. September 2018 wurde das Rennen in Zofingen zum 30. Mal ausgetragen. Am 3. September 2023 fand die 34. Auflage statt – erstmals auf der bis heute angewandten Strecke mit den Rad-Anstiegen Mühlethal und Wiliberg, den Läufen zum Heiternplatz und dem neuen, innenstadtnahen Eventgelände (Schützenwiese).Merle Brunnée gelingt Revanche beim Powerman Zofingen (3. September 2023)

Bis heute gilt der Powerman Zofingen in der Szene als «Mythos» und als der bedeutsamste und anspruchsvollste Duathlon der Welt. Am Event-Wochenende gibt es ein Familien-Rahmenprogramm und eine Duathlon-Expo. Das WM-Rennen der Profi/Elite-Athleten wird stets im Livestream und im Schweizer Fernsehen übertragen.Duathlon: Nach dem Powerman Alsdorf richtet sich alles auf Zofingen} (17. April 2026)

Wettkampfdistanzen Duathlon-Langdistanz Zofingen ist seit 1989 Austragungsort des Powerman Zofingen, bei dem jährlich im September die Duathlon-Weltmeisterschaft über die Langdistanz von World Triathlon und der International Powerman Association (IPA) ausgetragen wird.Powerman Zofingen Die Strecke führt durch 17 Gemeinden und drei Kantone: Erster Lauf, 10 km Radstrecke, 150 km Zweiter Lauf, 30 km

Vor allem das profilierte Radfahren und der abschließende lange Lauf verlangen eine kluge Renneinteilung, Substanz und mentale Stärke. Die konstante Belastung macht den besonderen Reiz aus.

Abseits des Profi/Elite-Rennens ist die Teilnahme für jeden (Hobby-)Sportler in der jeweiligen Altersklasse gegen vorherige Anmeldung möglich.

Andere Rennen im Rahmen des Events Neben der klassischen WM-Distanz ist auch eine Kurzdistanz (10 km Laufen, 50 km Radfahren, 5 km Laufen) im Angebot. Das Rahmenprogramm am Vortag des Hauptrennens beinhaltet den Volkslauf „Zofingen 5000“ über 5 Kilometer sowie Duathlon-Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche.

Die Strecke wurde im Laufe der Jahre mehrfach verändert, weswegen Vergleiche der Bestzeiten schwierig sind. Dennoch gilt die Siegzeit von Simon Jörn Hansen aus dem Jahr 2023 mit 5:55:39 Stunden als Langdistanz-Streckenrekord. Im gleichen Jahr stellte die Deutsche Merle Brunnée mit 6:45:03 Stunden die Bestmarke bei den Frauen auf. Die Ungarin Erika Csomor konnte den Powerman von 2004 bis 2010 sieben Mal in Folge für sich entscheiden, was sie zur Rekordsiegerin bei den Frauen macht. Sie wird nur vom Ostschweizer Olivier Bernhard übertroffen, der acht Siege verbuchen konnte. Männer Frauen N° Datum/Jahr Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz 38 37 Émile Blondel-Hermant Jonathan Wayaffe Baptiste Domanico 36 Baptiste Domanico Silas Plambaek Fabian Holbach 35 Émile Blondel-Hermant Seppe Odeyn Jens-Michael Gossauer 34 Simon Jörn Hansen Émile Blondel-Hermant Fabian Holbach 33 Matthieu Bourgeois Fabian Holbach Michael Ott 32 Seppe Odeyn Jens-Michael Gossauer Matthieu Bourgeois 31 Diego Van Looy Jens-Michael Gossauer Daan De Groot 30 Gaël Le Bellec Yannick Cadalen Felix Köhler 29 Maxim Kuzmin Seppe Odeyn Søren Bystrup 28 Seppe Odeyn Felix Köhler Søren Bystrup 27 Gaël Le Bellec Seppe Odeyn Søren Bystrup 26 Gaël Le Bellec Yannick Cadalen Søren Bystrup 25 Rob Woestenborghs André Moser Michael Wetzel 24 Joerie Vansteelant Rob Woestenborghs Sören Bystrup 23 Joerie Vansteelant Thibaut Humbert Andy Sutz 22 Andy Sutz Thibaut Humbert Anthony Le Duey 21 2009 Joerie Vansteelant Andy Sutz Anthony Le Duey 20 2008 Andy Sutz Pascal Schuler Dominique Duchène 19 2007 Koen Maris Aksel Nielsen Loic Helin 18 2006 Benny Vansteelant Dominique Duchène Koen Maris 17 2005 Benny Vansteelant Koen Maris Josh Beck 16 2004 Olivier Bernhard Felix Martinez Nico Huyberechts 15 Stefan Riesen Benny Vansteelant Huub Maas 14 Olivier Bernhard Stefan Riesen Huub Maas 13 Mai 2001 Olivier Bernhard Felix Martinez Olaf Sabatschus 12 2000 Olivier Bernhard Daniel Keller Olaf Sabatschus 11 1999 Olivier Bernhard Daniel Keller Felix Martinez 10 1998 Olivier Bernhard René Rovera Pierre-Alain Frossard 9 1997 Urs Dellsperger Daniel Keller Olivier Bernhard 8 1996 Olivier Bernhard Urs Dellsperger Daniel Keller 7 1995 Urs Dellsperger Olaf Sabatschus Rainer Müller 6 1994 Olivier Bernhard Jeff Devlin Jürgen Zäck 5 1993 Mark Allen Jos Everts Joel Claisse 4 1992 Jürgen Zäck Kenny Souza Albert Zweifel 3 1991 Scott Molina Mike Pigg Jeff Devlin 2 1990 (Frühjahr:Zofinger Run&Bike) Kenny Souza Andreas Rudolph Charly Schmid 1 Andreas Rudolph Peter Hunziker Bruno Wüthrich   ITU bzw. World Triathlon-Weltmeisterschaft auf der Duathlon-Langdistanz   Jahr Erster Platz Zweiter Platz Dritter Platz 2027 2026 Merle Brunnée Rachel Brown Hana Kolarova 2025 Merle Brunnée Rachel Brown Madlen Kappeler 2024 Merle Brunnée Maja Betz Nelly Raßmann 2023 Merle Brunnée Melanie Maurer Lotte Claes 2022 Melanie Maurer Lotte Claes Merle Brunnée 2021 Merle Brunnée Nikola Čorbová Sarah-Noemi Frieden 2019 Nina Zoller Melanie Maurer Corina Hengartner 2018 Petra Eggenschwiler Melanie Maurer Antonina Řeznikova 2017 Emma Pooley Miriam Van Reijen Katrin Esefeld 2016 Emma Pooley Nina Brenn Susanne Svendsen 2015 Emma Pooley Julia Viellehner Susanne Svendsen 2014 Emma Pooley Eva Nyström Laura Hrebec 2013 Eva Nyström Julia Viellehner Ruth Brennan Morrey 2012 Eva Nyström Lucy Gossage May Kerstens 2011 Melanie Burke Eva Nyström Erika Csomor 2010 Erika Csomor Jacqueline Uebelhart Camilla Lindholm 2009 Erika Csomor Jessica Draskau-Petersson Camilla Lindholm 2008 Erika Csomor Eva Nyström Maja Jacober 2007 Erika Csomor Eva Nyström Maja Jacober 2006 Erika Csomor Jessica Draskau-Petersson Maja Jacober 2005 Erika Csomor Jessica Draskau-Petersson Tamara Kozulina 2004 Erika Csomor Jessica Draskau-Petersson Nicole Klingler 2003 Fiona Docherty Erika Csomor Bella Comerford 2002 Karin Thürig Ariane Schumacher Bella Comerford 2001 Karin Thürig Erika Csomor Ariane Schumacher 2000 Natascha Badmann Susanne Rufer Karin Thürig 1999 Debbie Nelson Alena Peterková Ariane Gutknecht 1998 Lori Bowden Susanne Rufer Debbie Nelson 1997 Natascha Badmann Susanne Nedergaard Debbie Nelson 1996 Natascha Badmann Irma Heeren Debbie Nelson 1995 Maddy Tormoen Isabelle Mouton Martina Weise 1994 Erin Baker Maddy Tormoen Monika Feuersinger 1993 Maddy Tormoen Donna Peters Julianne White 1992 Erin Baker Liz Downing Thea Sybesma 1991 Paula Newby-Fraser Thea Sybesma Sarah Coope 1990 Silvia Nußbaumer Henny Verdonk Brigitte Röllin 1989 Hermine Haas Ursula Meyer Christine Günthardt

Über die Langdistanz wird in Zofingen auch ein Staffelrennen mit drei wechselnden Teilnehmern veranstaltet.

Duathlon-Kurzdistanz Dieser Wettkampf über die Kurzdistanz beinhaltet die folgenden Distanzen: Erster Lauf, 10 km, Radstrecke, 50 km und Zweiter Lauf, 5 km Männer Frauen Datum/Jahr Erster Platz Zweiter Platz Dritter Platz 2025 Sven Altermatt Mathieu Iselin Bastian Widmer 2024 Iwan Hasler Joel Graber Stefan Ging 2023 Julian Zenke Valentin Gutknecht Marc Widmer 2022 Léon Koller Valentin Gutknecht Stefano Valente 2021 Valentin Gutknecht Thomas Lecomte Jost Joller 2020 Kein Rennen 2019 Michael Pfanner Tobias Baggenstos Luca Vogelsang 2018 Daan De Groot Daan Schouten Luuk Vermunt 2017 Valentin Fridelance Denis Vanderperre Tobias Baggenstos 2013 Christian Wittensöldner -2- Nicolas Iten Norbert Dürauer 2012 Kamil Van Beijnum Gabriele Rolla Christian Wittensöldner 2011 Lukas Gehring -2- Christian Wittensöldner Kamil Van Beijnum 2010 Lukas Gehring Daniel Wiesner Christof Geiser 2009 Christian Wittensöldner Clemens Oberholzer Jochen Neyrinck 2008 David Senn Christoph Mauch Christian Wittensöldner 2007 Stephan Wenk -3- Florian T. Wagner Reto Baumgartner 2006 Stephan Wenk -2- Loic Hélin Florian T. Wagner 2005 Stephan Wenk Florian T. Wagner Sebastien Cornette 1990 (Herbst, EM) Olivier Bernhard Jahr Erster Platz Zweiter Platz Dritter Platz 2025 Anna Zehnder Sarah Etter Marine Claudel 2024 Anna Zehnder Jannine Köppel Martina Süess 2023 Olivia Keiser Kinga Bazan Cindy Pennaforte 2022 Desirée Knecht Anna Zehnder Irina Raschle 2021 Joana Umbricht Delphine Thirifays Nelly Rassmann 2020 Kein Rennen 2019 Tiziana Ringgenberg Natascha Badmann Daniela Koller 2018 Irina Raschle Jacqueline Uebelhart Giovanna Costa Martins 2017 Sabine Hauswirth Daniela Schwarz Linda Achtel 2013 Jasmin Läderach -2- Siobhan Horgan Anna Halasz 2012 Petra Eggenschwiler Alexandra Schaller Claudine Hotz 2011 Alexandra Schaller Nicole Klingler Stefanie Rogger 2010 Sandra Tschumi Claudine Hotz Gabi Wickihalter 2009 Jasmin Läderach Lena Kopp Alexandra Schaller 2008 Natascha Badmann -2- Andrea Rudin Sandra Patt 2007 Jannie Schmidt Schöne Vera Wehrle Claudia Jaus 2006 Kristin Villopoto Brigitte Niederberger Gertrud Ammann 2005 Ilona Riedo Claudia Erne Gitta Arany 1990 Natascha Badmann

X-Trail (bis 2008)