mini|hochkant|Das Schillerdenkmal 2017 Das Schiller-Denkmal ist ein Denkmal in Kaliningrad, dem früheren Königsberg, zu Ehren des Dichters Friedrich Schiller.

Geschichte mini|hochkant|links|Schillerdenkmal in Königsberg. Postkarte um 1910 Das bronzene Schiller-Denkmal ist ein Werk von Stanislaus Cauer. Ein Hafenarbeiter soll Cauer für das Denkmal Modell gestanden haben. Es wurde 1910 auf dem Paradeplatz vor dem Stadttheater Königsberg enthüllt. 1936 stellte man es trotz einiger Proteste vor dem Neuen Schauspielhaus auf. Die Schlacht um Königsberg überstand es, angeblich weil ein unbekannter Rotarmist mit Kreide auf den Sockel die Worte „Nicht schießen. Denkmal der Weltkultur. Schiller“ geschrieben haben soll.Bert Hoppe: Auf den Trümmern von Königsberg. Kaliningrad 1946–1970 (= Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Bd. 80). Oldenbourg, München 2000, ISBN 3-486-64580-3, S. 124. Im sowjetischen Kaliningrad wurde zusätzlich zur deutschen Aufschrift der Name in kyrillischer Schreibweise sowie die Lebensdaten auf dem Sockel eingefügt. Das Denkmal steht noch heute auf seinem Platz am Prospekt Mira () – Allee des Friedens gegenüber dem Neuen Schauspielhaus, heute „Kaliningrader Bezirksschauspielhaus“.

Literatur

Fritz Gause: Die Geschichte der Stadt Königsberg in Preußen. 3 Bände. 2./3. ergänzte Auflage. Böhlau, Köln u. a. 1996, ISBN 3-412-08896-X.

Gunnar Strunz: Königsberg entdecken. Unterwegs zwischen Memel und Haff. Trescher, Berlin 2006, ISBN 3-89794-071-X (Trescher-Reihe Reisen).

Einzelnachweise

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