mini Die Basketballnationalmannschaft der UdSSR repräsentierte zwischen 1947 und 1990 die UdSSR bei internationalen Wettkämpfen und Freundschaftsspielen. Mit 14 Titeln bei Europameisterschaften ist das Team bis heute die erfolgreichste Mannschaft Europas.

Auch weltweit war die sowjetische Mannschaft Mitfavorit bei Turnieren. So konnte das Team dreimal Weltmeister und zweimal Olympiasieger werden.

Eurobasket (Europameisterschaften) 1946 in Genf, (Schweiz): nicht teilgenommen 1947 in Prag, (Tschechoslowakei): Goldmedaille 1949 In Kairo, (Ägypten): nicht teilgenommen 1951 in Paris, (Frankreich): Goldmedaille 1953 in Moskau, (UdSSR): Goldmedaille 1955 in Budapest, (Ungarn): Bronzemedaille 1957 in Sofia, (Bulgarien): Goldmedaille 1959 in Istanbul, (Türkei): Goldmedaille 1961 in Belgrad, (Jugoslawien): Goldmedaille 1963 in Breslau, (Polen): Goldmedaille 1965 in Moskau und Tiflis, (UdSSR): Goldmedaille 1967 in Helsinki und Tampere, (Finnland): Goldmedaille 1969 in Neapel, (Italien): Goldmedaille 1971 in Essen und Böblingen, (BRD): Goldmedaille 1973 in Barcelona, (Spanien): Bronzemedaille 1975 in Belgrad, (Jugoslawien): Silbermedaille 1977 in Lüttich, (Belgien): Silbermedaille 1979 in Gorizia, (Italien): Goldmedaille 1981 in Prag, Bratislava und Havířov, (Tschechoslowakei): Goldmedaille 1983 in Limoges, Caen und Nantes, (Frankreich): Silbermedaille 1985 in Karlsruhe, Leverkusen und Stuttgart, (BRD): Goldmedaille 1987 in Athen, (Griechenland): Silbermedaille 1989 in Zagreb, (Jugoslawien): Bronzemedaille

Weltmeisterschaften 1950 in Buenos Aires, Argentinien: nicht teilgenommen 1954 in Rio de Janeiro, Brasilien: nicht teilgenommen 1959 in Santiago de Chile, Chile: 6. Platz 1963 in Rio de Janeiro, Brasilien: Bronzemedaille 1967 in Montevideo, Uruguay: Goldmedaille 1970 in Ljubljana, Jugoslawien: Bronzemedaille 1974 in San Juan, Puerto Rico: Goldmedaille 1978 in Manila, Philippinen: Silbermedaille 1982 in Cali, Kolumbien: Goldmedaille 1986 in Barcelona, Saragossa und anderen Städten, Spanien: Silbermedaille 1990 in Buenos Aires, Argentinien: Silbermedaille (ohne Spieler aus Litauen, Lettland und Estland)

Olympische Spiele 1948 in London, Großbritannien: nicht teilgenommen 1952 in Helsinki, Finnland: Silbermedaille 1956 in Melbourne, Australien: Silbermedaille 1960 in Rom, Italien: Silbermedaille 1964 in Tokio, Japan: Silbermedaille 1968 in Mexiko-Stadt, Mexiko: Bronzemedaille 1972 in München, BRD: Goldmedaille 1976 in Montreal, Kanada: Bronzemedaille 1980 in Moskau, UdSSR: Bronzemedaille 1984 in Los Angeles, USA: nicht teilgenommen 1988 in Seoul, Südkorea: Goldmedaille

Nachfolgemannschaften der Sowjetunion Unter der Bezeichnung Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) trat 1992 eine Mannschaft bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona an und belegte den vierten Platz. Dieser Platz wird aber separat gewertet und nicht der UdSSR zugerechnet.

Danach wurden in den meisten ehemaligen Sowjetrepubliken eigene Basketballverbände gegründet, die mit unterschiedlichem Erfolg an Europa-, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen teilnahmen. Die erfolgreichsten Nachfolge-Mannschaften sind: Russland: Europameister 2007, EM-Silber 1993, EM-Bronze 1997, 2011; WM-Silber 1994, 1998; Olympiabronze 2012 Litauen: Europameister 2003, EM-Silber 1995, EM-Bronze 2007; Olympiabronze 1996, 2000

Auszeichnungen Die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport wählte die sowjetische Nationalmannschaft 1979 zur „Weltmannschaft des Jahres“.

Siehe auch Basketballnationalmannschaft der UdSSR (Damen) Russische Basketballnationalmannschaft (Herren) Russische Basketballnationalmannschaft der Damen

UdSSR Nationalmannschaft Basketball