Die Theodor-Körner-Kaserne ist eine von drei Kasernen in Aachen (Nordrhein-Westfalen) und beherbergt mehrere kleinere Dienststellen der Bundeswehr, die zusammen mit der Donnerberg-Kaserne im 15 km entfernten Eschweiler im weiteren Sinne zur TSH (Technische Schule des Heeres) gehören. Sie liegt in der Lintertstraße 71 in Aachen-Forst.
Sie entstand im Zuge der Remilitarisierung des Rheinlandes im Jahre 1937.Garnisonsstadt Aachen in GenWiki Aachen Von 1947 bis 1954 wurde sie vom belgischen Militär genutzt, das den Komplex in zwei Kasernen aufteilte (Kazerne Namen bzw. Caserne Namur und Kazerne Steenstraete). Von 1952 bis 1954 war hier das 71° Artilleriebataljon (C155 mm) stationiert. belgische Kasernen in Aachenlegerdienst.be belgische Kasernen in Aachen.
Seit 2007 ist das Integrierte Fach- und Ausbilderzentrum SASPF Bundeswehr in der Körner-Kaserne beheimatet, das der fachlichen Qualifizierung von Anwendern und Ausbildern für die Nutzung der Standard-Anwendungs-Software-Produkt-Familien (SASPF) der Bundeswehr dient.
Für die in Aachen existierenden Kasernen ist auf einem Gelände zwischen Aachen-Brand und Stolberg (Brander Wald) der Standortübungsplatz Aachen-Brand der Bundeswehr mit 224,9 ha Größe vorgehalten, der zeitgleich mit dem Bau der Theodor-Körner-Kaserne eingerichtet worden war.
Namensgeber Die Kaserne ist benannt nach dem deutschen Dichter Theodor Körner (1791–1813), der durch seine patriotischen Gedichte und Lieder bekannt wurde. Durch seine Teilnahme als Kriegsfreiwilliger an den Befreiungskriegen 1813/14 im Lützowschen Freikorps wurde sein Wirken wie seine Dichtung zum Vorbild der patriotischen Kräfte in Deutschland.
Einzelnachweise
Kategorie:Kasernenanlage Kategorie:Kaserne in Nordrhein-Westfalen Korner Kategorie:Kaserne der Bundeswehr Kategorie:Erbaut im 19. oder 20. Jahrhundert Kategorie:Aachen im 20. Jahrhundert Kategorie:Theodor Körner (Schriftsteller) als Namensgeber Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Aachen Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa Kategorie:Forst (Aachen)