125px|rechts|Wappen der Stadt Osnabrück Die Liste von Persönlichkeiten der Stadt Osnabrück führt Söhne und Töchter sowie weitere mit der niedersächsischen Stadt Osnabrück in Verbindung stehende Personen auf.

Ehrenbürger 1831 Hans-Ferdinand von Schmid, Oberstleutnant, Kommandeur des 8. Infanterie-Regiments 1831 Hermann Vezin, Verdienste bei Bekämpfung der Cholera 1831 1835 Herbord Sigismund Ludwig von Bar, Verdienste um die Fürsorge für das Wohl der Stadt und ihrer öffentlichen Anstalten 1842 Heinrich Wyneken, Verdienste um den Mäßigkeits-Verein nach 1830 Carl Anton Lüpke, Bischof und Weihbischof, wegen seiner Verdienste um die Bewegung des Mäßigkeitsvereins, um die Armenpflege und als Mitstifter der Armenanstalt 1880 Johannes von Miquel, Oberbürgermeister, als Förderer der wirtschaftlichen und industriellen Entwicklung der Stadt 1885 Otto von Bismarck, Reichskanzler, anlässlich seines 70. Geburtstages. 1926 Max Reimerdes, wegen der Verdienste um die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung seiner Vaterstadt. 1927 Julius Rißmüller, Oberbürgermeister, wegen besonderer Verdienste um die Stadt Osnabrück. 1928 Siegfried Pelz (1848–1936), Geh. Sanitätsrat, wegen seiner Verdienste um den Aufbau und die Leitung des Stadtkrankenhauses, insbesondere für seine Tätigkeit als erfolgreicher Chirurg und Facharzt 1952 Wilhelm Berning, Erzbischof, verliehen für sein Wirken als Oberhirte der Diözese Osnabrück 1972 Wilhelm Kelch, Oberbürgermeister, wegen besonderer Verdienste um das Wohl der Stadt 1984 Karl Kühling, Redakteur und Autor, Aufarbeitung von Vergangenheit und Gegenwart der Stadt Osnabrück 1987 Helmut Hermann Wittler, Bischof, wegen besonderer Verdienste um das interkonfessionelle Gespräch und die Integration ausländischer Mitbürger 2006 Hans-Jürgen Fip, Oberbürgermeister, wegen besonderer Verdienste um die Profilierung Osnabrücks als Friedensstadt 2022 Christian Wulff, Bundespräsident a. D., ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident und langjähriger Osnabrücker Kommunalpolitiker, wegen besonderer Verdienste um die Stadt Osnabrück

Folgenden Personen wurde das Ehrenbürgerrecht aberkannt: In namentlicher Abstimmung wurde in der Ratssitzung am 2. April 1946 Paul von Hindenburg, Adolf Hitler und Hans Gronewald das Ehrenbürgerrecht aberkannt. Weitere Unterlagen über die Verleihung von Ehrenbürgerrechten sind beim Rathausbrand vernichtet worden. Auch in den Beständen des Staatsarchivs Osnabrück konnten keine Unterlagen ermittelt werden, die über die Verleihung von Ehrenbürgerrechten Auskunft geben.

Söhne und Töchter der Stadt Folgende Personen sind in der Stadt Osnabrück geboren. Nicht berücksichtigt wurde dabei, ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Osnabrück hatten. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Zu beachten ist außerdem die etwas weiter definierte :Kategorie:Person (Osnabrück).

Bis 1800 Ludolf von Sudheim (* in Osnabrück, bezeugt 1336–1341), Orientpilger und Geistlicher um 1380, Albert Suho, † um 1450 in Osnabrück, Geistlicher, Theologe, Geschichtsschreiber 1500, 14. Januar, Jodokus Hodfilter, † 28. April 1551 in Rom, Bischof von Lübeck frühes 16. Jahrhundert, Georg Bart, † 20. September 1595 in Lübeck, evangelischer Theologe und Kirchenliedautor frühes 16. Jahrhundert, Gerlach Flicke, † 1558 in London, Maler 1528, 17. August, Rudolf Hammacher, † 19. April 1594 in Osnabrück, Bürgermeister von Osnabrück 1551, 1. August, Heinrich Grünfeld, † 19. März 1619 in Helmstedt, Jurist, Hochschullehrer und Berater von Herzog Heinrich Julius zu Braunschweig und Lüneburg 1564, 2. Mai, Johannes Domann, † 20. September 1618 in Den Haag, Jurist, Historiker, Dichter um 1579, Leonhard von der Borgh, † 20. November 1641 in Lübeck, Jurist und Syndicus der Hansestadt Lübeck 1587, 9. April, Theodor Varmeier, † 27. Januar 1642 in Rostock, Jurist 1594, 15. September, Eberhard Deichmann, † 3. Juni 1655 in Rostock, Jurist, Teilnehmer an den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden 1596, Gerhard Grave, † 8. Juni 1658, lutherischer Theologe, Pastor an St. Marien und Mitglied des Konsistoriums in Osnabrück um 1598, Jakob Varmeier, † 25. März 1631 in Rostock, Jurist, Mathematiker, Astronom und Attentäter 1598, Gerhard Grave, † 10. März 1675 in Hamburg, evangelisch-lutherischer Theologe und Geistlicher Wilhelm Pelzer, † 1669, Bürgermeister von Osnabrück während der Hexenverfolgung 1625/26, 14. September, Heinrich Rudolph Redeker, † 23. Dezember 1680 in Rostock, Rechtswissenschaftler, Hochschullehrer und Geheimer Rat 1649, 1. Juli, Johann Wilhelm Petersen, † 31. Januar 1727 auf dem Gut Thymern (Thümern) bei Lübars (Möckern), evangelischer Theologe 1652, 10. November, Christoph Redecker, † 15. Januar 1704 in Rostock, Rechtswissenschaftler, Hochschullehrer und Bürgermeister von Rostock 1674, 17. September, Ernst August II. von Hannover, † 14. August 1728 in Osnabrück, Fürstbischof von Osnabrück und Herzog von York und Albany 1678, Georg Ludwig Charbonnier, † 4. August 1752 in Wienhausen, Gartenkünstler des Barock 1680, 4. Mai, Johann Gerhard Meuschen, † 15. Dezember 1743 in Coburg, lutherischer Theologe und Geistlicher, unter anderem Prediger in Osnabrück und Generalsuperintendent in Sachsen-Coburg 1686, Johann Gerhard Fürstenau, † 15. Juni 1764 in Lübeck, Kaufmann und Ratsherr der Hansestadt Lübeck 1705, Johann Daniel Victor von Scheele, † 27. November 1774 in Osnabrück, Generalleutnant und Landrat der osnabrückischen Ritterschaft 1705, 24. Oktober, Johann Friedrich Meyer, † 2. November 1765 in Osnabrück, Chemiker 1709, 22. November, Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem, † 2. September 1789 in Braunschweig, protestantischer Theologe, auch „Abt Jerusalem“ genannt 1715, 8. September, Johann Eberhard Stüve, † 23. November 1798, Jurist und Politiker 1720, 14. Dezember, Justus Möser, † 8. Januar 1794 in Osnabrück, Schriftsteller, Jurist, Historiker 1720, 16. Dezember, Carl Gerhard Wilhelm Lodtmann, † 5. Januar 1755 in Helmstedt, Jurist, Historiker und Hochschullehrer 1721, 1. Dezember, Ernst August Bertling, † 10. August 1769 in Danzig, Teeologe 1723, 3. März (getauft), Johann Adam Berner, † 18. Mai 1768 in Jever, Orgelbauer des Spätbarock 1727, 13. Januar, Johann David Heilmann, † 22. Februar 1764 in Göttingen, Theologe, Philologe und Hochschullehrer 1742, 31. Juli, Friedrich Wilhelm Dyckhoff, † 8. Dezember 1826 in Osnabrück, Jurist und Direktor der Justizkanzlei in Osnabrück 1743, 11. April Justus Friedrich August Lodtmann, † 18. März 1808 in Osnabrück, Osnabrücker Verwaltungsjurist und Rechtshistoriker 1751, 12. Juni, Georg Werner August Dietrich von Münster, † 19. Februar 1801 in Wien, Reichsgraf und Standesherr 1752, 15. Juni, Julius August Koch, † 21. Oktober 1817 in Danzig, Mediziner und Astronom 1756, 3. Januar, Carl Heinrich Ludwig Lodtmann, † 8. August 1805 in Osnabrück, Jurist, Historiker und Archivar 1757, 10. Januar, Heinrich David Stüve, † 10. Mai 1813 in Osnabrück, Jurist und Bürgermeister 1763, Christian Wilhelm Westerhoff, † 1806, Komponist 1763, 4. Oktober, Christian Franz Thorbecke, † 21. Januar 1830 in Osnabrück, Bürgermeister von Osnabrück und Abgeordneter der Reichsstände des Königreichs Westphalen 1766, 1. März, Ernst Friedrich Herbert zu Münster, † 20. Mai 1839 in Hannover, Politiker, Staatsmann im Dienste des Hauses Hannover 1766, 3. Mai, Florenz Conrad Ostman von der Leye, † 29. Oktober 1831 in Osnabrück, Jurist, Fideikommissherr und Mitglied der Reichsstände des Königreichs Westphalen 1769, 13. Juli, Gerhard Friedrich Wagner, † 12. April 1846, Tuchhändler und Senator der Stadt Osnabrück 1770, 1. Januar, Johann Heinrich Benjamin Fortlage, 17. Juni 1841 in Osnabrück, Theologe, Lehrer, Direktor des Ratsgymnasiums Osnabrück 1771, im Juni, Theobald Wilhelm Broxtermann, † 14. September 1800 in München, Schriftsteller und Jurist, herzoglich bayerischer Hofrat 1771, 8. November, Georg von Schele, † 5. September 1844 in Schelenburg, Ministerpräsident des Königreichs Hannover 1774, 2. Juli, Christian Siegfried Gruner, † 9. August 1855 in Gretesch, Überseekaufmann und Papierfabrikant 1774, 6. November, Ludwig zu Münster, † 9. Mai 1824 auf Gut Langelage, Gutsbesitzer, Offizier, Oberforstmeister und Abgeordneter 1777, 28. Februar, Justus von Gruner, geb. als Karl Justus Gruner, † 8. Februar 1820 in Wiesbaden (Herzogtum Nassau), königlich preußischer Geheimer Staatsrat 1778, 11. März, August Wilhelm Gruner, † 20. Mai 1859 in Bremen, Überseekaufmann und Reeder 1778, 23. oder 24. Juli, Franz Joseph Schelver, † 30. November 1832 in Heidelberg, Mediziner, Botaniker, Mesmerist und Naturphilosoph 1780, 1. Dezember, Bernhard Rudolf Abeken, † 24. Februar 1866 in Osnabrück, Philologe 1782, 16. August, Gustav von Münster-Meinhövel, † 6. November 1839 in Bern, preußischer Generalmajor 1789, 21. Dezember, Carl Theodor Breusing, † 24. September 1867 in Osnabrück, Kaufmann, Bankier und Politiker 1791, 19. März, Friedrich von dem Bussche-Ippenburg, † 14. April 1869 auf Schloss Haldem, preußischer Generalleutnant 1791, 1. Juni, Gustav von Gülich, † 4. August 1847 in Linden (Hannover), Landwirt, Nationalökonom und Unternehmer 1792, 29. November, Philipp Anton Schilgen, † 29. November 1857 in Osnabrück, Maler 1793, Friedrich Ludwig Tenge, † 2. November 1865 auf Gut Niederbarkhausen, Gutsbesitzer und Industrieller 1793, 1. Dezember, Wilhelm Ludwig Abeken, † 2. Oktober 1826 in Berlin, Altphilologe und Lehrer 1795, 31. Januar, Bernhard Wessel, † 28. März 1856 in Hannover, Hofbildhauer und Lehrer an der Höheren Gewerbeschule 1796, 31. Oktober, Gustav Wilhelm Struckmann, † 12. März 1840, Jurist und Autor 1798, 4. März, Johann Carl Bertram Stüve, † 16. Februar 1872 in Osnabrück, Jurist, Historiker und Politiker 1798, 29. September, Anton Theobald Brück, † 22. Juli 1885 in Osnabrück, Mediziner, Schriftsteller und Übersetzer 1798, 23. Oktober, Carl Gosling, † 21. Februar 1876 ebenda, Kaufmann, Spirituosenfabrikant und Senator 1799, 15. Mai, Hermann Wilhelm Bödeker, † 5. Januar 1875 in Hannover, evangelischer Pastor 1800, 9. August, Ferdinand von Witzleben, † 4. Oktober 1859 in Goslar, preußischer Generalleutnant 1800, 17. November, Albrecht Pagenstecher, † 17. Juni 1863 in Osnabrück, Stadtsyndikus

1801 bis 1850 Christian Klages, † 1901 in Osnabrück, Firmengründer 1801, 22. Januar, Friedrich Clemens Gerke, † 21. Mai 1888 in Hamburg, Pionier der Telegrafie 1801, 25. Oktober, Georg Gruner, † 12. Oktober 1876 in Osnabrück, lutherischer Pastor, Superintendent in Osnabrück 1802, 12. Juni, Edwin von Dirckinck-Holmfeld, † 10. Januar 1896 in Frederiksberg, dänischer Seeoffizier 1804, 3. Januar, Christian Friedrich Eichhorn, † 8. September 1836 in Hannover, Mathematiker 1804, 29. März, Ludwig Clamor Marquart, † 10. Mai 1881 in Bonn, Apotheker und Unternehmer 1806, 12. Juni Karl Fortlage, + 8. November 1881 in Jena, Professor der Philosophie 1809, 1. August, Carl Weymann, † 29. Juli 1886 in Osnabrück, Eisenwarenfabrikant 1809, 19. August, Heinrich Abeken, † 8. August 1872 in Berlin, evangelischer Theologe und Diplomat 1810, 29. November, Karl von Reichmeister, † 22. Juli 1860 in Obornik, preußischer Verwaltungsbeamter und Parlamentarier 1814, 9. März, Eduard Moll, † 18. Oktober 1896 in Mannheim, Unternehmer, Politiker, Oberbürgermeister von Mannheim 1816, 2. März, Colin von Halkett, † 22. Februar 1879 in Celle, Offizier und Mitglied des deutschen Reichstags 1818, 18. März, Arthur Breusing, † 28. September 1892 in Bremen, Geograph und Navigationslehrer 1819, 23. Mai, August von Kreling, † 22. April 1876 in Nürnberg, Maler und Bildhauer 1820, 6. Februar, Friedrich von Gülich, † 3. Januar 1903 in Wiesbaden, preußischer Diplomat 1820, 12. März, Georg Breusing, † 13. Juli 1882 in Bad Kreuznach, Zollbeamter und Mitinitiator der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) 1820, 27. Juni, Hermann Abeken, † 27. April 1854 in Hannover, Statistiker