mini|Residenz der französischen Botschafter in Bern mini|Berner Residenz gesehen vom Garten Die Liste französischer Botschafter in der Schweiz basiert ab 1945 auf der „Liste der Botschafter und Vertreter Frankreichs der Botschaft Frankreichs in Bern“, veröffentlicht von der französischen Botschaft in Bern.Liste des ambassadeurs et représentants de la France en résidence à Berne avec leur date d’entrée en fonction depuis 1945 Die französischen Botschafter in der Schweiz sind in der Regel ebenfalls Botschafter für das Fürstentum Liechtenstein.
Die französische Botschaft befindet sich heute in der Schweizer Bundesstadt Bern und zwar seit 1971 an der Schosshaldenstrasse 46.
Geschichte König Karl VII. von Frankreich sandte innerhalb seiner Regentschaft von 1422 bis 1461 einen Geschäftsträger in die Eidgenossenschaft. Ab 1521 entsandte König Franz I. Gesandte nach Solothurn, die dort zu Tagsatzungen eingeladen waren und nach Reisläufern für den Krieg gegen Kaiser Karl V. in Oberitalien fragten.
Im Dreißigjährigen Krieg pflegte Ludwig XIII. intensiven Kontakt mit den Drei Bünden, der seine Interventionen im Veltlin diplomatisch flankierte.
Von 1907 bis 1971 befanden sich Botschaft und Residenz im selben Gebäude an der Sulgeneckstrasse 44, das heute nur noch als Residenz verwendet wird. Sie wird nach der früheren Besitzern Villa von Tscharner genannt und wurde 1894 nach den Plänen des Berner Architekten Friedrich von Rütte im Stil der französischen Renaissance erbaut (1907 vom französischen Staat erworben, 1914–1918 Umbau durch Ernst Baumgart). Das Haus enthält kostbares Mobiliar: Gobelin-Wandteppiche, Vasen aus Sèvres, Gemälde von Jean J. Cavaillès und Othon Friesz. Eine Serie von Porträts der Familie von Tscharner wurde Ende 20. Jahrhundert von der französischen Republik erworben.
Missionschefs Ernennung / Akkreditierung Name Bemerkungen ernannt, während der Regierung akkreditiert, während der Präsidialzeit Posten verlassen Gesandter in Chur Der große Bastard von Savoyen genannt (* 1437; † 31. März 1525 in Pavia) alias Galeazzo da Sanseverino († 24. Februar 1525 in der Schlacht bei Pavia) († 19. November 1550 in der Schweiz) Auf Sondermission in den Drei Bünden im Januar 1527 (* 1491 auf Château de Glatigny bei Souday; † 9. Januar 1543 in Saint-Symphorien-de-Lay) (* um 1510 in Riom; † 1560 in Melun) Residierte in Solothurn Bischof von Rennes von 1561 bis 1565 Bei der Eidgenossenschaft und in den Drei Bünden (* um 1514; † 1586) (* 1529 in Lyon; 9. September 1607 in Paris) (* 1524; † 1584) (* 1546; † 17. Oktober 1629) in Maule Residierte in Solothurn Botschafter in den Drei Bünden (* 1544; † 1. Oktober 1624) Außerordentlicher Gesandter für zwei Missionen alias Luigi Gonzaga, außerordentlicher Gesandter († 1600 in Solothurn) († 2. September 1622 in Pignan); außerordentlicher Gesandter in der Eidgenossenschaft in der Eidgenossenschaft und in den Drei Bünden Bei der Eidgenossenschaft und in den Drei Bünden (* 1552; † 21. Januar 1623 in Paris) (* 1564; † September 1617), Botschafter bei den Dreizehn Alten Orten (auch Casille; * um 1581; † 24. Juni 1629) in Avignon († 1641) († 12. Dezember 1669), in der Eidgenossenschaft und in den Drei Bünden (* 1572; † 1649), außerordentlicher Gesandter in den Drei Bünden außerordentlicher Gesandter in den Drei Bünden († 1634) († 1661) Residierte in Solothurn, war bereits zwischen 1606 und 1607 in der Schweiz (* um 1600; † 1692), außerordentlicher Botschafter Residierte in Solothurn (* 1655; † 1724), ab 1698 Botschafter in Spanien (* 1640; † 1719) (* 1653; † 1740) († 1745) (* 1672; † 1738), residierte in Solothurn (* 26. Januar 1701; † 14. Juli 1754) (* 22. November 1722 in Valenciennes; † 13. August 1787) (* 1687; † 1771), residierte in Solothurn (* 1703; † 1790), residierte in Solothurn (* 4. November 1718; † 24. Juli 1794, guillotiniert in Paris) (* 10. Oktober 1743; † 28. Oktober 1828) (* 10. Oktober 1743 auf Schloss Couhé-Vérac; † 28. Oktober 1828) (* 1. März 1792 in Heidelberg; † 11. Juni 1865 in Paris) (* 7. September 1784 in Paris; † 14. Februar 1871 in Brüssel) Neffe von Édouard Adolphe Mortier (* 26. September 1796 in Falaise; † 2. Oktober 1866 in Versailles), residierte in Bern 1866 (* 6. August 1812 in Paris; † 26. November 1896 ebenda, Sohn von François Arago) Paul Eugène Dutasta im Bundesarchiv von Deutschland Residierte in Bern Gesandter des Vichy-Regimes in Bern (* 1904 in Bernay; † 1976 in Paris) Ambassade de France en Roumanie: (französisch) (* 25. Oktober 1891 in Paris; † 10. August 1977 ebenda) (* 16. April 1897 in Paris; † 31. Mai 1979 ebenda) (* 20. März 1903; † 29. Dezember 1979) (* 7. Januar 1907 in Paris; † 22. November 1990) Botschafter in Bern Botschafter in Bern (1911; † 1982), Botschafter in Bern (* 16. Februar 1922 in Cornimont) Botschafter in Bern Botschafter in Bern (* 15. November 1940 in Chiré-en-Montreuil) (* 9. Juli 1941) (* 1945 als Joëlle Lombard-Platet), Botschafterin Sept. 2014 René Roudaut François Hollande Okt. 2016 Anne Paugam François Hollande
Siehe auch Liste der Schweizer Botschafter in Frankreich Französisch-schweizerische Beziehungen
Weblinks (Geschichte der französischen Ambassadoren 1521–1798)
Einzelnachweise
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