Karl Heinz Nolzen oder Karl-Heinz Nolzen (* 3. September 1926 in Haspe; † 25. August 2012, AWO Hagen vom 29. August 2012, abgerufen am 2. September 2012) war ein deutscher Politiker und nordrhein-westfälischer Landtagsabgeordneter der SPD.
Leben und Beruf Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte der in Haspe (ab 1929 zu Hagen gehörig) geborene Nolzen eine kaufmännische Lehre als Industriekaufmann und war nach dem Kriegsdienst wieder als kaufmännischer Angestellter beschäftigt. Im Jahr 1969 wurde er Geschäftsführer bei der Arbeiterwohlfahrt in Hagen.
Der SPD trat Nolzen im Jahr 1949 bei. Er war in zahlreichen Gremien der Partei tätig, so z. B. als Mitglied des Unterbezirks-Vorstandes Hagen-Ennepe-Ruhr. Er war von 1948 bis 1959 Mitglied der IG Metall und seit 1959 Mitglied der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr.
Nolzen war verheiratet und hatte ein Kind.
Abgeordneter Vom 26. Juli 1970 bis 29. Mai 1985 war der in Hagen-Haspe lebende Nolzen Mitglied des Landtags des Landes Nordrhein-Westfalen. Er wurde jeweils im Wahlkreis 123 bzw. 119 Hagen I direkt gewählt.
Dem Stadtrat der Stadt Hagen gehörte er in den Jahren 1955 bis 1970 an. Ab 1964 war er Fraktionsgeschäftsführer, ab 1969 Fraktionsvorsitzender der SPD.
Literatur Nolzen, Karl-Heinz. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 903.
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Einzelnachweise
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