Sárbogárd ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Fejér. Zur Stadt gehören die Ortsteile Kislók, Pusztaegres, Rétszilas, Sárhatvan.

Geografische Lage Sárbogárd liegt 37 Kilometer südöstlich des Komitatssitzes Székesfehérvár und 37 Kilometer südöstlich vom östlichen Rand des Balaton entfernt. 5 Kilometer westlich des Ortes befindet sich der Kanal Nádor-csatorna, auch Sárvíz genannt und 25 Kilometer östlich fließt die Donau in Nord-Süd-Richtung. Nachbargemeinden sind Sárszentágota, Nagylók, Mezőfalva, Nagykarácsony, Alap, Cece, Mezőszilas, Sáregres, Dég und Káloz.

mini|hochkant|Römisch-katholische Kirche Szent László király mini|Bahnhof in Sárbogárd

Geschichte Eine Frühzeitliche Besiedlung bestätigen Gräber aus später Bronzezeit mit Funden u. a. eines Spätawarenzeitlichen Säbels im Hügelgrab (Bockel) in Sárbogárd (1956 Grabung von A. Kralovànsky); Funde befinden sich im Museum in Székesfehérvár.

Der Name der Stadt wird heute im Allgemeinen auf den Nachnamen Bogárd zurückgeführt. Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus einem Schriftstück aus dem Jahre 1323 mit einem erwähnten Adeligen István Bogárdi.

Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 1059 Häuser und 5776 Einwohner auf einer Fläche von 6765 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Sárbogárd im Komitat Fejér.

Städtepartnerschaften Bene (Бене), Ukraine Zetea, Rumänien

Söhne und Töchter der Stadt Géza Mészöly (1844–1887), Maler István Szabó (* 1956), Pfarrer und Bischof

Sehenswürdigkeiten Römisch-katholische Kirche Szent László király, erbaut 1894 Sándor-Petőfi-Büste, erschaffen von János Meszlényi Zsuzsanna-Kossuth-Statue, erschaffen von Eszter Balás

Verkehr Durch Sárbogárd verläuft die Hauptstraße Nr. 63. Es bestehen Zugverbindungen nach Székesfehérvár und Baja.

Einzelnachweise

Weblinks