Diese Liste umfasst die Mitglieder der Württembergischen Landstände des Königreichs Württemberg in der Wahlperiode von 1868 bis 1870.

Während dieser Wahlperiode tagte der 24. ordentliche Landtag vom 4. Dezember 1868 bis zum 24. Oktober 1870.

Das Präsidium der Ersten Kammer (Kammer der Standesherren)

Präsident: Graf Albert von Rechberg zu Rothenlöwen und Hohenrechberg Vizepräsident: Fürst Friedrich von Waldburg zu Wolfegg und Waldsee

Die Mitglieder der Ersten Kammer

Prinzen des Hauses Württemberg Königlicher Prinz Friedrich von Württemberg († 1870) Königlicher Prinz Wilhelm von Württemberg trat 1870 mit dem Erreichen der Volljährigkeit in die Kammer ein Königlicher Prinz August von Württemberg war in dieser Wahlperiode nie persönlich anwesend Herzog Alexander Konstantin von Württemberg Herzog Eugen III. Alexander Erdmann von Württemberg Herzog Wilhelm Eugen (IV.) von Württemberg trat 1870 in die Kammer ein Herzog Wilhelm von Württemberg war in dieser Wahlperiode nie persönlich anwesend Herzog Nikolaus von Württemberg war in dieser Wahlperiode nie persönlich anwesend Herzog Maximilian von Württemberg war 1870 persönlich anwesend Herzog Friedrich Alexander von Württemberg war nie persönlich anwesend und ließ sich vertreten Herzog Philipp von Württemberg war nie persönlich anwesend und ließ sich vertreten

Standesherren Fürst Karl Egon III. zu Fürstenberg war in dieser Wahlperiode nie persönlich anwesend und ließ sich vertreten Fürst Albert zu Hohenlohe-Bartenstein-Jagstberg Fürst Karl zu Hohenlohe-Bartenstein wurde zeitlebens wegen mangelnder Befähigung von seinem Bruder und Vormund, dem Fürsten Albert zu Hohenlohe-Bartenstein-Jagstberg, vertreten. Fürst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg Fürst Hugo zu Hohenlohe-Öhringen war in dieser Wahlperiode nie persönlich anwesend und ließ sich vertreten Fürst Friedrich zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst bzw. als Stellvertreter sein Sohn Nikolaus zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst Graf Gustav von Königsegg-Aulendorf Fürst Wilhelm zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg war vertreten durch den Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg und 1870 auch persönlich anwesend Fürst Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg war in dieser Wahlperiode nie persönlich anwesend und ließ sich auch nicht vertreten Graf Erwin Franz von Neipperg war nie persönlich anwesend Fürst Otto zu Oettingen-Spielberg Fürst Karl Friedrich Kraft zu Oettingen-Wallerstein Graf Kurt von Pückler-Limpurg Graf Otto Wilhelm von Quadt zu Wykradt und Isny Graf Albert von Rechberg und Rothenlöwen zu Hohenrechberg, bzw. sein Sohn Otto von Rechberg und Rothenlöwen zu Hohenrechberg als Stellvertreter Graf Julius von Schaesberg-Thannheim († 1870) Fürst Ferdinand zu Solms-Braunfels Fürst Maximilian Karl von Thurn und Taxis war nie persönlich anwesend Fürst Friedrich von Waldburg zu Wolfegg und Waldsee bzw. vertreten von Franz von Waldburg zu Wolfegg und Waldsee Fürst Wilhelm von Waldburg zu Zeil und Trauchburg Fürst Eberhard II. von Waldburg zu Zeil und Wurzach Graf Richard zu Waldeck-Pyrmont Fürst Alfred zu Windischgrätz war in dieser Wahlperiode nie persönlich anwesend und ließ sich vertreten

Auf Lebenszeit ernannte Mitglieder Fidel Baur von Breitenfeld Ernst von Geßler Freiherr Emil von Holzschuher trat 1869 in die Kammer ein Johannes von Kuhn trat 1868 in die Kammer ein Freiherr Joseph von Linden Freiherr Carl von Linden († 1870) Freiherr Constantin von Neurath Andreas von Renner Karl Friedrich von Sigel Hermann von Werner trat 1870 in die Kammer ein

Das Präsidium der Zweiten Kammer (Kammer der Abgeordneten)

Alterspräsident: Friedrich Wilhelm Pfäfflin Präsident: Dr. Theodor Geßler bis zu seiner Mandatsniederlegung 1870 Vizepräsident: Rudolf Probst der seit dem 21. Juli 1870 das Präsidium übernahm

Die 23 bevorrechtigten Mitglieder der Zweiten Kammer Vertreter der Ritterschaft des Neckarkreises Freiherr Rudolf von Gaisberg-Helfenberg Freiherr Wilhelm von Gemmingen-Guttenberg-Bonfeld Freiherr Karl von Varnbüler

Vertreter der Ritterschaft des Jagstkreises Freiherr Adolf von Crailsheim Freiherr Adolf Hofer von Lobenstein Reichsgraf Friedrich von Zeppelin-Aschhausen

Vertreter der Ritterschaft des Schwarzwaldkreises Freiherr Wilhelm von Gültlingen Freiherr Edmund von Ow Freiherr Kuno von Wiederhold

Vertreter der Ritterschaft des Donaukreises Freiherr Wilhelm König von Königshofen Freiherr Richard König von und zu Warthausen Freiherr Karl von Palm Moritz Schad von Mittelbiberach

Vertreter der evangelischen Landeskirche Generalsuperintendent von Heilbronn: Hermann Adolf von Stock Generalsuperintendent von Ludwigsburg: Albert von Hauber Generalsuperintendent von Reutlingen: Dr. Christian Friedrich von Dettinger Generalsuperintendent von Hall: Gebhard von Mehring Generalsuperintendent von Tübingen: Christian Gottlob von Moser und seit 1869 Dr. Ludwig von Georgii Generalsuperintendent von Ulm: Karl Ludwig von Weitzel († 1870)

Vertreter des Bistums Rottenburg Bischof von Rottenburg: Josef von Lipp bis 1869, gefolgt von Karl Joseph von Hefele. Beide Bischöfe ließen ihr Mandat stets ruhen Domkapitular von Rottenburg: Anton von Dannecker Dienstältester katholischer Dekan: Thomas von Maier

Kanzler der Universität Tübingen Theodor von Gessler

Die 70 gewählten Abgeordneten der Zweiten Kammer Die Abgeordneten der sieben „guten Städte“ StadtNamePartei Stuttgart Dr. Heinrich von Sick   Tübingen Sigmund Schott parteilos, aber der VP nahestehend Ludwigsburg Viktor Körner DP Ellwangen Leonhard Bayrhammer Gegner der Kleindeutschen Lösung Ulm Dr. Eduard Pfeiffer DP Heilbronn Karl Reibel Gegner der Kleindeutschen Lösung Reutlingen Georg Stumpp Gegner der Kleindeutschen Lösung

Die Abgeordneten der Oberämter des Neckarkreises OberamtNamePartei Backnang Ferdinand Nägele parteilos, aber der VP nahestehend Besigheim Karl Mayer VP Böblingen Dr. Otto Elben DP Brackenheim Georg von Schneider   Cannstatt Johann Ludwig Lemppenau († 1870)   Franz von Weber Befürworter der Kleindeutschen Lösung Esslingen Karl Deffner von großdeutscher Gesinnung Heilbronn (Amt) Karl Haag   Leonberg Friedrich Bayha DP Ludwigsburg (Amt) Gustav Körner VP Marbach Wilhelm Weith VP Maulbronn Louis Bareiß VP Neckarsulm Ludwig von Schwandner Landespartei Stuttgart (Amt) Wilhelm Wiedemann VP Vaihingen Franz Hopf Gegner der Kleindeutschen Lösung Waiblingen Hermann Heß VP Weinsberg Hermann Niethammer VP

Die Abgeordneten der Oberämter des Jagstkreises OberamtNamePartei Aalen Dr. Moriz Mohl   Crailsheim Dr. Otto von Sarwey Befürworter der Kleindeutschen Lösung Ellwangen (Amt) Ludwig Zimmerle (verlor sein Mandat 1870) Befürworter der Großdeutschen Lösung  Friedrich Retter   Gaildorf Karl Lanzberg   Gerabronn Gottlob Friedrich Egelhaaf parteilos, aber der VP nahestehend Gmünd Albert Karle († 1869)   Alois von Wiest Gegner der Kleindeutschen Lösung Hall August Oesterlen VP Heidenheim Dr. Friedrich Ammermüller   Künzelsau August Becher   Mergentheim Freiherr Dr. Hermann von Mittnacht   Neresheim Joseph Laurentius Ruf Landespartei Öhringen Otto Möricke († 1869)   Albert Neuffer Gegner der Kleindeutschen Lösung Schorndorf August von Hofacker Landespartei Welzheim Jakob Friz stand der DP nahe

Die Abgeordneten der Oberämter des Schwarzwaldkreises OberamtNamePartei Balingen Louis Schwarz VP Calw Emil Georgii VP Freudenstadt Wilhelm Walther   Herrenberg Georg Renschler Gegner der Kleindeutschen Lösung Horb Wilhelm Erath VP Nagold Christoph Geigle   Neuenbürg Peter Paul Cavallo Gegner der Kleindeutschen Lösung Nürtingen Gottlob Eberhardt   Oberndorf Augustin Gutheinz VP Reutlingen (Amt) Johannes Rehm Befürworter der Kleindeutschen Lösung Rottenburg Georg Vogt DP Rottweil Johannes Bürk Gegner der Kleindeutschen Lösung Spaichingen Wilhelm Vayhinger parteilos, aber der VP nahestehend Sulz Friedrich Wilhelm Pfäfflin   Tübingen (Amt) Karl Hermann von Hörner   Tuttlingen Christian Storz   Urach Dr. Carl Fricker Gegner der Kleindeutschen Lösung.Befürworter eines Südbundes.

Die Abgeordneten der Oberämter des Donaukreises OberamtNamePartei Biberach Rudolf Probst Fraktion der Linken Blaubeuren Karl Nüßle Gegner der Kleindeutschen Lösung Ehingen Karl von Schmid DP Geislingen Dr. Robert Römer DP Göppingen Dr. Julius Hölder DP Kirchheim Christian Mayer DP Laupheim Dr. Wilhelm Vollmer Gegner der Kleindeutschen Lösung Leutkirch Ernst Völmle Gegner der Kleindeutschen Lösung Münsingen Johann Christian Geiger VP Ravensburg Konrad Lupberger Gegner der Kleindeutschen Lösung Riedlingen Josef Anton Knittel (verlor 1868 sein Mandat)   Oswald Bokmayer († 1869)   Johann Philipp Gustav Wolbach VP Saulgau Friedrich Küble   Tettnang Alois Wilhelm Maier   Ulm (Amt) Gustav von Horn   Waldsee Johannes Uhl VP Wangen Xaver Dentler Fraktion der Linken

Literatur Julius Hartmann: Regierung und Stände im Königreich Württemberg 1806–1894 In: Württembergische Jahrbücher 1894, Heft 1, Seiten 1 bis 92 Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Württemberg 1869, Seiten 115 bis 120

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