mini|Eupherusa eximia Verbreitungsgebiet mini|Eupherusa eximia Der Streifenschwanzkolibri oder Streifenschwanzeupherusa (Eupherusa eximia) ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae). Die Art hat ein etwa 180.000 Quadratkilometer großes Verbreitungsgebiet in Mexiko, Belize, Guatemala, Honduras, Costa Rica, Panama und Nicaragua. Der Bestand ist laut IUCN nicht gefährdet (least concern).
Merkmale Der Streifenschwanzkolibri erreicht eine Körperlänge von 10 bis 11,5 Zentimetern und zählt somit zu den mittelgroßen Kolibris. Der schwarze, gerade Schnabel ist 18 bis 19 Millimeter lang. Das Männchen ist überwiegend smaragdgrün. Im unteren Bauchbereich geht die Farbe in gelbbraun über. Der untere Teil des Schwanzes ist weiß gefärbt. Das rötliche Muster der Armschwingen sticht auffällig hervor. Die inneren Steuerfedern sind grün und mit einem weißen Streifen durchzogen, während sie nach außen schwarz werden. Beim Weibchen sind Hals und Unterteil aschgrau. Um die Ohren ist der Kopf beim Weibchen dunkel und die Augen ziert ein weißer Ring. Der weiße Teil des Schwanzes ist ausgeprägter als beim Männchen. Die schwarzen Außenfedern fehlen. Die Oberseite ist wie beim Männchen smaragdgrün.
Habitat Der Vogel bewegt sich vorzugsweise in feuchtem immergrünem Wald sowie in Nebelwäldern. Zur Futtersuche sieht man in regelmäßig im Waldinneren. Sonst bevorzugt er niedriger wachsende Pflanzen, Sträucher und kleinere Bäume am Waldrand. In Chiriquí und Veraguas ist er meist über 1500 Meter Höhe aktiv, meist jedoch in Höhen zwischen 600 und 1800 Metern.
Verhalten Sein Futter sammelt er in allen Vegetationshöhen. Bei der Nahrungsaufnahme wird der Schwanz gespreizt. Die Brutzeit ist von April bis August.
Unterarten Bisher sind drei Unterarten bekannt.IOC World Bird List Hummingbirds
Eupherusa eximia egregia & , 1868Philip Lutley Sclater u. a., S. 389. Eupherusa eximia eximia (, 1843)Adolphe Delattre, S. 1069. Eupherusa eximia nelsoni , 1910Robert Ridgway, S. 54.
Die Unterart nelsoni findet man im Osten & Südosten Mexikos. Die Subspezies eximia ist im extremen Osten Mexikos bis in die Hochebenen Zentralnicaraguas beheimatet. Im Hochland Costa Ricas und Westpanama trifft man auf die ssp. egregia.
Etymologie und Forschungsgeschichte Adolphe Delattre beschrieb den Streifenschwanzkolibri unter dem Namen Ornismya eximia. Im Jahr 1857 wurde die Art von John Gould der Gattung Eupherusa zugeordnet.John Gould, Tafel 324 plus Text.Laut Frederick Herschel Waterhouse S. 49 erschienen die Tafel 324 als Teil der Lieferung 14 aus dem Jahre 1857. Hier ordnete Gould den Streifenschwanzkolibri (Eupherusa eximia ()) der Gattung zu. Das »Eupherusa« leitet sich aus den griechischen Worten »eu « für »gut« und »pherō « für »tragen« ab.James A. Jobling S. 152. Der Begriff »eximia« leitet sich vom lateinischen Wort »eximius« für »ausnehmend, außerordentlich« ab.James A. Jobling S. 155. Das Wort »egregia« stammt vom lateinischen Wort »egregius« für »ausgezeichnet, hervorragend« ab.James A. Jobling S. 143. Das »nelsoni« ist Edward William Nelson (1855–1934) gewidmet. Nelson hatte zusammen mit Edward Alphonso Goldman (1873–1946) an einer biologischen Studie in Mexiko teilgenommen, von welcher das Typusexemplar stammte.
Literatur
Weblinks
Factsheet auf BirdLife International
Einzelnachweise
Anmerkungen
Kategorie:Kolibris