Die Liste der Straßen und Plätze in Meiningen zeigt eine Übersicht der Straßen und Plätze in der südthüringischen Kreisstadt Meiningen. Es existieren rund 450 Straßen und Plätze (Stand: Januar 2024) mit Wohnbebauung, Gewerbeansiedlungen und Freizeiteinrichtungen. Straßen und Wege ohne Bebauung wurden nicht berücksichtigt. Die Liste erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Einige bedeutende Straßen und Plätze werden im Artikel → Meininger Straßen und Plätze etwas näher beschrieben und sind hier dorthin verlinkt.

Aktuell gültige Straßenbezeichnungen sind in Fettschrift angegeben, nach Umbenennung oder Überbauung nicht mehr gültige Bezeichnungen in Kursivschrift.

A Ackerstraße, Wohngebiet „Schafhof“ – Stadtteil Ost Name entstammt einem Flurnamen. Adelheidstraße, Stadtteil Ost 1902 benannt nach der Prinzessin Adelheid, Gräfin von Lippe-Biesterfeld (1870–1948), Gemahlin von Prinz Friedrich von Sachsen-Meiningen. Almweg, Wohngebiet „Kleintirol“ – Südoststadt Name bezieht sich auf die anliegenden Almen. Alte Chaussee, Ortsteil Dreißigacker Chaussee, Lage im Süden des Ortes. Alte Henneberger Straße, Zentrum einst Straße mit mittelalterlicher Steinbrücke über den Mühlgraben, führte zur Brücke am Wehr, heute schließt sich mit einer neuen Brücke die → Henneberger Straße an. Alte Kirchgasse, → Kirchgasse, östliche Altstadt eine der ältesten Gassen der Stadt, bis zirka 1647 Bachgässlein, bis 2010 Kirchgasse, führt südlich zur Stadtkirche. Am Alten Flugplatz, Industriegebiet „Rohrer Berg“ Lage auf dem ehemaligen Meininger Flugplatz „Rohrer Berg“. Am Anger, Stadtteil Helba Anger, Dorfplatz, Ortsmittelpunkt. Am Berg, Nordweststadt Name bezieht sich auf die Lage am Herrenberg. Am Bibrasberg, Stadtteil Ost Straße liegt am gleichnamigen Berg, benannt nach der hier einst ansässigen Familie „von Bibra“. Am Bielstein, Zentrum benannt nach einem Bergfelsen vor Ort, anliegend die ehemalige Meininger Privatbrauerei. Am Denkmal, Ortsteil Dreißigacker benannt nach einem Denkmal vor Ort. Am Dicken Baum, Stadtteil Ost 1914 umbenannt in → Friedrichstraße. Am Dietrich, Weststadt Name des anliegenden gleichnamigen Berges, hier befindet sich die Goetz-Höhle. Am Drachenberg, Stadtteil Ost Name des anliegenden gleichnamigen Berges. Am Dreieck, Stadtteil Ost benannt nach der Form einer Straßenkreuzung vor Ort. Am Flutgraben, Stadtteil Ost Flurname, anliegend das Dampflokwerk Meiningen. Am Frauenbrunnen, Stadtteil Ost Bezeichnung entstammt einem Brunnen, der die Stadt mit Wasser versorgte. Am Gänsberg, Ortsteil Wallbach östlich der Ortsmitte, erweitert ab 2020 mit den Straßen Gänsberg und Plan. Am Gänsebrunnen, Ortsteil Stepfershausen Lage im Ortskern, benannt am anliegenden Gänsebrunnen. Am Graben, Ortsteil Herpf südlich des Ortszentrums. Am Haselbusch, → Leninstraße (bis 1990), Stadtteil Jerusalem nach 1960 angelegt, benannt nach einem Flurnamen. Am Holunderstrauch, Ortsteil Dreißigacker Flurname, Eigenheimgebiet. Am Hölzlein, Ortsteil Dreißigacker Flurname, Standort von medizinischen Einrichtungen und einem Pflegeheim. Am Kieselrod, Wohngebiet „Kleintirol“ – Südoststadt benannt nach einem Flurnamen. Am Kiliansberg, → Kalininring (1982-1990), Stadtteil Jerusalem Namensgeber ist der anliegende gleichnamige Berg. Am Kirchacker, Ortsteil Dreißigacker nach 1990 neu angelegte Wohnstraße. Am Kirchbrunnen, Stadtteil Ost benannt nach einem Brunnen, der die Stadt mit Wasser versorgte. Am Kirschengründchen, Ortsteil Dreißigacker Flurname, Kirsche, einst Standort von Obstbäumen. Am Köpflein, Wohngebiet „Am Weißbachtal“, Dreißigacker-Süd Flurname. Am Kreuzberg, Südweststadt Name des anliegenden gleichnamigen Berges. Am Kurzen Weg, Südoststadt geografische Wegbezeichnung. Am Langen Rain, Wohngebiet „Weidig“ – Zentrum benannt nach einem Flurnamen. Am Mailein, Wohngebiet „Schafhof“ – Stadtteil Ost Flurname. Am Martensgraben, Stadtteil Ost Flurname, führt von der → Dolmarstraße auf den Drachenberg. Am Mittleren Rasen, → Mittlere Pforte, Zentrum Straße am ehemaligen westlichen (mittleren) Stadttor, führt über die Werrawiesen zur „Georgsbrücke“ über die Werra, mit Stadtvillen bebaut. Am Neuberg, Ortsteil Sülzfeld nach 2010 neu angelegtes Wohngebiet. Am Neuen Thor, Zentrum Straße am ehemaligen östlichen Stadttor, seit 1874 Teil der → Unteren Kaplaneistraße. Am Pachtersgrund, Ortsteil Dreißigacker nach 1990 neu angelegtes Wohngebiet. Am Pulverrasen, Zentrum Weg auf der Flussaue zwischen Werra und Mühlgraben vor der südwestlichen Stadtmauer, benannt nach dem Pulverturm vor Ort. Am Roten Berg, Ortsteil Walldorf östlicher Ortsrand. Am Roten Haus, Ortsteil Walldorf Ortszentrum, bis 2019 Marienstraße (Walldorf). Am Roten Hügel, Ortsteil Sülzfeld nach 2010 neu angelegtes Wohngebiet. Am Schelmengraben, Stadtteil Ost benannt nach einem Flurnamen, Erosionsrinne, „Schelm“ bedeutet mittelhochdeutsch Aas. Am Schulgarten, Ortsteil Henneberg nördliche Ortslage, Eigenheim-Neubaugebiet. Am Stein, Stadtteil Nord benannt nach einem Flurnamen. Am Steinernen Berg, Stadtteil Ost beschreibt die Beschaffenheit des anliegenden Berges. Am Steingraben, → Leninstraße (bis 1990), Stadtteil Jerusalem Flurname, nach 1960 angelegt. Am Still, Ortsteil Sülzfeld Lage im Gewerbegebiet „Am Still“ am östlichen Ortsrand. Am Stückelgarten, Ortsteil Dreißigacker Flurname, Lage im Gewerbegebiet. Am Wandervogel, Wohngebiet „Wandervogel“ – Stadtteil Ost wie das gesamte Wohngebiet benannt nach dem Haus der „Deutschen Wandervogel Bewegung“. Am Wasser, Ortsteil Herpf Lage im südöstlichen Ortskern. Am Wehr, Südstadt Straße gelegen am im 19. Jahrhundert erbauten Wehr an der Werra, darüberführende Stahlbrücke nach 1990 abgerissen. Am Weidig, Wohngebiet „Weidig“ – Zentrum Straße im gleichnamigen, nach 1874 entstandenen Stadtteil, benannt nach einem Flurnamen. Am Weiher, Ortsteil Stepfershausen südöstliche Ortslage, bis 2019 Neuer Weg. Am Weißbachtal, Ortsteil Dreißigacker Flurname, Namensgeber für das gleichnamige Wohngebiet. Amalienruher Weg, Ortsteil Sülzfeld Lage im Gewerbegebiet „Am Still“, führt zum Gut Amalienruh. Amselsteig, Wohngebiet „Wandervogel“ – Stadtteil Ost benannt nach der Vogelart Amsel. Amselweg, Ortsteil Herpf benannt nach der Vogelart Amsel. An der Haig, Ortsteil Herpf Lage im Nordwesten des Ortes am Gewerbegebiet. An der Hauptstraße, Ortsteil Dreißigacker führt durch den Ort zur → Herpfer Straße, bis 2019 Hauptstraße (Dreißigacker) und Meininger Straße, 2020 Abstufung von einer Landesstraße zur kommunalen Straße. An der Heuleite, Stadtteil Ost hergeleiteter Flurname. An der Kapelle, Ortsteil Dreißigacker Lage nahe der Ortskirche. An der Klinge, Ortsteil Walldorf am südlichen Ortsrand, Eigenheim-Neubaugebiet. An der Morgenleite, → Rosa-Luxemburg-Straße (bis 1990), ursprünglich Schützenstraße, Stadtteil Ost entstammt einem Flurnamen. An der Oberen Linde, Ortsteil Dreißigacker Platz westlich vom Ortskern, Standort einer Linde. An der Oberen Mauer, Altstadtviertel „Töpfemarkt“ eine der ältesten Gassen der Stadt, gelegen an der südlichen Stadtmauer. An der Quelle, Wohngebiet „Am Weißbachtal“, Dreißigacker-Süd benannt nach einer Quelle. An der Unteren Linde, Ortsteil Dreißigacker Hauptplatz, Anger, Standort der Dorflinde. An den Röthen, Stadtteil Ost hergeleiteter Flurname. An der Sandsteinhöhle, Ortsteil Walldorf Fuß- und Fahrweg zur Märchen- und Sandsteinhöhle. An der Wehd, Ortsteil Sülzfeld südöstliche Ortslage, bindet an die Landesstraße 3019 an, bis 2023 Ringstraße. An der Winde, Ortsteil Dreißigacker Flurname, Lage im Gewerbegebiet. Anger, Ortsteil Walldorf Lage im Ortskern. Anton-Ulrich-Straße, → Obere Marktgasse (bis 1874), Altstadt benannt nach Herzog Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen (1687–1763). Auf dem Drachenberg, Stadtteil Ost benannt nach dem gleichnamigen Berg, anliegend das Bildungszentrum der Thüringer Polizei. Auf dem Mittleren Rasen, Zentrum Name seit 1896, kleiner Straßenzug auf einer Werraaue westlich der Altstadt → Am Mittleren Rasen. Auf der Höhe, Ortsteil Dreißigacker nach einer topografischen Begebenheit, Lage im Gewerbegebiet. Auf der Rinn, Ortsteil Sülzfeld nach 2010 neu angelegtes Wohngebiet. August-Bebel-Straße, Zentrum August Bebel, Politiker und Revolutionär, 1990 in → Bernhardstraße rückbenannt.

B Bachgässlein, Altstadt ab zirka 1647 Kirchgasse, seit 2010 → Alte Kirchgasse. Bachstraße, → Rathenaustraße (bis 1990), Stadtteil Ost Namensgeber ist Johann Ludwig Bach (1677–1731) Kapellmeister und Komponist, gehörte zum Meininger Familienzweig der Familie Bach. Badergasse, Ortsteil Sülzfeld im Ortskern. Bahnhofsstraße, Ortsteil Walldorf führt von der Ortslage zum Bahnhof, Gewerbegebiet und zur Bundesstraße 19. Barbarastraße, Stadtteil Jerusalem angelegt nach 1995 auf dem Gelände der ehemaligen Barbarakaserne, Eigenheimgebiet. Bauerbacher Straße, Ortsteil Einödhausen benannt nach dem Nachbarort Bauerbach. Baumbachstraße, Weststadt benannt nach dem Schriftsteller und Botaniker Rudolf Baumbach (1840–1905). Baumschulenweg, Stadtteil Ost benannt nach einer ehemaligen Forsteinrichtung. Baumschulenweg, Ortsteil Sülzfeld östliche Ortslage, 2024 in → Zum Brüssig umbenannt. Bechsteinstraße, Südstadt benannt nach dem Schriftsteller und Archivar Ludwig Bechstein (1801–1860). Bella-Aul-Straße, → Kasernenstraße (bis ca. 1900 und 1990–2016), → Knochenhauerstraße (ca. 1900–1955), Zentrum 1955 benannt nach Bella Aul, jüdische Frauenrechtlerin und Widerstandskämpferin im Zweiten Weltkrieg. Bergweg, Südoststadt Name durch Lage am Bibrasberg. Bergstraße, Ortsteil Dreißigacker 1995 angelegt, anliegend Gesundheitszentren und das Klinikum Meiningen. Berkeser Straße, Südweststadt – Dreißigacker 1991 angelegt, Haupterschließungsstraße des Gewerbegebiets Dreißigacker, ab 2020 Status Landesstraße 2621. Berliner Straße, Stadtteil Ost benannt nach der Hauptstadt Berlin, die Meiningen nach dem Stadtbrand von 1874 großzügig beim Wiederaufbau unterstützte, mit 1,6 Kilometer die viertlängste innerstädtische Straße der Stadt. Bernhardstraße, → August-Bebel-Straße (1945-1990), Zentrum repräsentativste Straße Meiningens, 1821 benannt nach Herzog Bernhard I. (1649–1706) von Sachsen-Meiningen. Bettenhäuser Straße, Ortsteil Dreißigacker Bettenhausen (Rhönblick), nahe gelegener Ort, führt zum Gewerbegebiet. Bismarckstraße, (1880–1945), Zentrum Otto von Bismarck (1815–1898), erster deutscher Reichskanzler, seit 1990 → Neu-Ulmer-Straße. Blumenstraße, Wohngebiet „Schafhof“ – Stadtteil Ost Begriff aus der Botanik. Bodenweg, → Otto-Nuschke-Straße (bis 1990), Stadtteil Nord benannt nach einem Flurnamen, früher auch „Totenfeld“ genannt. Brückenmühle, Ortsteil Walldorf Teil der Landesstraße 1124, führt zur → Landsberger Straße der Kernstadt, anliegend ehemalige Mühle und heutiger Landgasthof „Brückenmühle“. Brückenweg, Stadtteil Nord benannt nach der „Eselsbrücke“, die über die Werra zum Stadtteil Am Weidig führt. Brunnengasse, Ortsteil Walldorf südlicher Ortskern. Brunnenweg, Südweststadt Name bezieht sich auf einen Brunnen, der die Stadt mit Wasser versorgte. Buchenbergweg, Wohngebiet „Am Weißbachtal“, Dreißigacker-Süd Flurname. Büchsengasse, nördliche Altstadt beim Stadtbrand 1874 vernichteter Straßenzug, heute etwa → Eduard-Fritze-Straße. Burggasse, westliche Altstadt Gasse führte im Mittelalter zum südlichen Tor der Würzburger Burg. Burggasse, Ortsteil Stepfershausen westliche Ortslage, führt zur Kirche. Burgweg, Ortsteil Henneberg südliche Ortslage, führt zur Burg Henneberg.

C Charlottenstraße, → Straße der Gesundheit (1949-1990), Zentrum 1859 benannt nach Prinzessin Charlotte von Preußen (1831–1855), Gemahlin von Erbprinz Georg, dem späteren Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen (1826–1914), anliegend am Englischen Garten.

D Dahlienweg, Wohngebiet „Blumenviertel“ – Stadtteil Ost Dahlien, Pflanzengattung, Blume. Dammstraße, Stadtteil Nord Name nach örtlicher Aufschüttung gegen das Hochwasser der Werra. Defertshäuser Weg, Stadtteil Nord Straße führt zu der Siedlung „Defertshausen“ zwischen Werra und → Landsberger Straße. Die Fitz, Zentrum