Die Logebachtalbrücke ist eine 173 m lange Eisenbahnbrücke beim Streckenkilometer 41 der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Die Brücke überquert das im Naturschutzgebiet Siebengebirge liegende Logebachtal und trägt daher seinen Namen.DBProjekt GmbH Köln–Rhein/Main, Projektleitung (Hrsg.): Neubaustrecke Köln–Rhein/Main: Bauabschnitt Mitte Los A: Königswinter–Dierdorf, Broschüre (20 Seiten), Frankfurt am Main, Juni 1999, S. 6
Verlauf Das Bauwerk ruht auf vier Pfeilern und erreicht eine Höhe über Talgrund von bis zu 22 m, analog der Höhe der benachbarten Autobahnbrücke (Talbrücke Logebach) der Bundesautobahn 3. Die Brücke liegt zwischen den Tunneln Ittenbach und Aegidienberg auf dem Gebiet der Stadt Bad Honnef, der nordwestliche Teil in der Gemarkung Honnef und der südöstliche in der Gemarkung des Stadtbezirks Aegidienberg.
Geschichte mini|links|Logebachtalbrücke von unten aus gesehen Planung Der Planungsstand von Ende 1995 sah eine Länge von 175 m für das Bauwerk vor.Deutsche Bahn AG, Geschäftsbereich Netz, Projektleitung NBS Köln–Rhein/Main (Hrsg.): Streckenkarte Neubaustrecke Köln-Rhein/Main. Karte mit Stand von November 1995, Frankfurt 1995.
Ende 1997 lag die geplante Länge bei 173 m.DBProjekt GmbH Köln–Rhein/Main (Hrsg.): Streckenkarte: Neubaustrecke Köln-Rhein/Main, Frankfurt, November 1997. Das Eisenbahn-Bundesamt wies die Deutsche Bahn Mitte 1998 darauf hin, dass die Brücke aufgrund der neuen FFH-Richtlinie anders gebaut werden müsse.Meldung Naturschutz contra ICE-Trasse. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 9, 1998, , S. 340 Ungeachtet dessen lag die geplante Länge nach dem Planungsstand von Mitte 1999 unverändert bei 173 m.DBProjekt GmbH Köln–Rhein/Main: Neubaustrecke Köln-Rhein/Main: Streckenkarte, Frankfurt, Juni 1999. Dies entspricht der heutigen Länge.
Bau Die Brücke wurde mit einer Vorschubrüstung errichtet.
Auf der Brücke erfolgte am 10. Juli 2001 der Lückenschluss, die Verschweißung des letzten Schienenstücks der Schnellfahrstrecke.Ohne Autor: Zeittafel – Chronologie einer Strecke. In: Eisenbahn Journal, Sonderausgabe 3/2002, ISBN 3-89610-095-5, S. 86 f.
Als Ausgleich für den ökologischen Eingriff in das Naturschutzgebiet Siebengebirge wurden unter anderem zwei je 600 m² große Nahrungsteiche für Eisvögel angelegt.Ohne Autor: Das Projekt Neubaustrecke Köln–Rhein/Main. In: Eisenbahn JOURNAL: Tempo 300 − Die Neubaustrecke Köln–Frankfurt. In: Eisenbahn Journal, Sonderausgabe 3/2002, ISBN 3-89610-095-5, S. 34–63
Einzelnachweise
Kategorie:Eisenbahnbrücke in Nordrhein-Westfalen Kategorie:Verkehr (Bonn/Rhein-Sieg) Kategorie:Brücke im Rhein-Sieg-Kreis Kategorie:Verkehrsbauwerk in Bad Honnef Kategorie:Aegidienberg Kategorie:Gemarkung Honnef Kategorie:Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main Kategorie:Spannbetonbrücke Kategorie:Erbaut 2001 Kategorie:Brücke in Europa