Buhlerei ist eine veraltete und poetische Bezeichnung für ein Liebesverhältnis. Im neueren Sprachgebrauch wird darunter die zeitweise übereifrige Werbung um jemandes Gunst verstanden.Knaur Wörterbuch. Lexographisches Institut München, 1985, S. 235. Ein Nebenbuhler ist eine Person, die sich zur gleichen Zeit mit einem anderen Menschen um die Liebe und Zuneigung einer Person oder aber um ein Amt oder einen Rang bewirbt.Knaurs Wörterbuch. Lexographisches Institut München, 1985, S. 693.

Etymologie Als Buhlen bezeichnete man laut den Brüdern Grimm in deren Wörterbuch der deutschen Sprache einen vertrauten Menschen, einen lieben Verwandten. Es heißt dort: Später wird Buhle eher als Galan und Liebhaber definiert. Das Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit von 1857 definiert Buhlerei als

Buhlerei in der Literatur Im Theaterstück Jedermann von Hugo von Hofmannsthal wird die Rolle der Geliebten des Protagonisten als Buhlschaft bezeichnet.

In Johann Wolfgang von Goethes Ballade Der König in Thule geht es um einen goldenen Becher, den der Monarch von seiner Buhle erhielt.

Siehe auch Flirt Teufelsbuhlschaft

Literatur

Sprichwort zu „Buhle“. In: Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon. 1867 (zeno.org).

Einzelnachweise

Kategorie:Form der Liebesbeziehung Kategorie:Methode der Kommunikation