Saint-Clément ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Lunéville und zum Gemeindeverband Territoire de Lunéville à Baccarat.

Geografie Die Gemeinde Saint-Clément liegt an der Meurthe, etwa zehn Kilometer südöstlich von Lunéville im Süden des Départements Meurthe-et-Moselle.

Das 16,4 km² große Gemeindegebiet ist zum einen durch das breite Meurthetal gekennzeichnet, das intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Den zweiten großen Naturraum bildet der Forêt de Mondon, der Teil eines ca. 30 km² großen, zusammenhängenden Waldgebietes ist. Das Waldgebiet liegt durchschnittlich 50 Meter über dem Meurthetal und trennt es vom Tal der Vezouze. Nachbargemeinden von Saint-Clément sind: Laronxe, Moncel-lès-Lunéville, Thiébauménil und Bénaménil im Norden, Buriville im Osten, Chenevières und Flin im Südosten, Vathiménil im Süden sowie Fraimbois im Nordwesten. Von 1818 bis 1834 war das Gebiet der Gemeinde Laronxe i Teil von Saint-Clément.Ortsname auf cassini.ehess.fr

Geschichte Ursprünglich hieß das Dorf Sériménil das aus wenigen Häusern und einer Kirche bestand. Nach dem Fund einer Quelle, die dem Heiligen Clemens, einem Märtyrer aus dem 1. Jahrhundert, gewidmet wurde, benannte man den Ort nach dem Heiligen um. Im Mittelalter fiel der Ort nach Ausbruch der Pest für mehrere Jahre wüst. Teile der danach neu errichteten Kirche in Saint-Clément aus dem 12. Jahrhundert sind noch heute erhalten.

1757 wurden in Saint-Clément Tonvorkommen entdeckt. Wie in der benachbarten Stadt Lunéville (Lünstadt) bereits ein Jahr zuvor, wurde 1758 von Jacques Kammer auch in Saint-Clément eine Steingutfabrik errichtet, die durch ihre Fayencen berühmt wurde und noch heute in Betrieb ist. (französisch)

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011 2022Einwohner 757 806 779 897 876 833 845 850 Im Jahr 1831 wurde mit 1281 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehessSaint-Clément auf cassini.ehess und INSEESaint-Clément auf INSEE.

Sehenswürdigkeiten Kirche St. Clemens, bereits 1164 erstmals erwähnt

Wirtschaft und Infrastruktur In der Gemeinde sind sieben Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Milchwirtschaft, Imkerei, Ziegen- und Schafzucht).Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch) Ein Teil der Einwohner von Saint-Clément lebt von kleinen Handwerksbetrieben oder arbeitet in der ansässigen Steingut-Manufaktur. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Standort des 53. Fernmelderegimentes (53e Régiment de Transmissions) im nahegelegenen Militärcamp Lasalle, hier arbeiten auch Zivilbeschäftigte aus Saint-Clément und Umgebung.

Verkehrsanbindung Durch Saint-Clément führte bis zur Fertigstellung der Ortsumgehung Anfang 2009 die teilweise autobahnähnlich ausgebaute Nationalstraße 59 von Lunéville über Saint-Dié-des-Vosges ins elsässische Sélestat. Eine weitere Straße verbindet Saint-Clément mit der Gemeinde Thiébauménil am Fluss Vezouze. Der Bahnhof Saint-Clément-Laronxe liegt an der Bahnlinie Nancy–Saint-Dié-des-Vosges, die von TER Grand Est betrieben wird.

Belege

Weblinks

Fayencen aus Saint-Clément und Lunéville

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