mini|Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist die bekannteste Kirche Ludwigshafens.

Diese Liste von Sakralbauten von Ludwigshafen nennt und erläutert die Kirchen und sonstigen Sakralbauten in der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz.

Christentum Da auf Grund des demografischen Wandels in den kommenden Jahrzehnten einige dieser Kirchen nicht mehr in ihrer ursprünglichen Funktion genutzt werden, ist diese Liste auch eine Bestandsaufnahme zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Ein Anzeichen des demographischen Wandels ist der Strukturwandel, den das Bistum Speyer mit der Gemeindepatorale 2015 angestoßen hat.Gemeindepatorale 2015 Dabei wurden die 18 Kirchengemeinden zu 5 Pfarreien im Stadtdekanat Ludwigshafen organisatorisch zusammengefasst.

St. Albert mini|St. Albert St. Albert wurde im Neubaugebiet Pfingstweide im Jahr 1974 eingeweiht.

Name AlbertPfarreiHeilige Edith Stein Bauzeit 1972–1974 Zerstörung - Architekt Wolfgang Rauch aus Neustadt Baustil moderne Bauauffassung der 1960er bis 1980er Jahre Turmhöhe ˜13 m Glocken keine Orgel Firma Kuhn, Esthal/Pfalz, II/16 Fläche 240 m² Sitzplätze 100(+ 200 durch Einbeziehung des Saals) Adresse Madrider Weg 15 in 67069 Ludwigshafen-Pfingstweide Website Hl. Edith Stein

Apostelkirche mini|hochkant|Apostelkirche Die Apostelkirche entstand als Tochtergemeinde der protestantischen Pfarre I (spätere Lutherkirche), die 1895 von dieser abgetrennt und unter der Leitung des bisherigen Pfarrers von Oggersheim, Johann Georg Bickes, als eigene Pfarrstelle für die nördlich der Bahnlinie Ludwigshafen-Neustadt gelegenen Stadtteile verselbständigt wurde.

Der Kirchenbau wurde in den Jahren 1892 bis 1894 im frühgotischen Stil errichtet. Die Bauausführung erfolgte durch die Firma Gebrüder Hoffmann aus Ludwigshafen.

Die Apostelkirche ist heute in Ludwigshafen der am besten erhaltene protestantische Kirchenbau aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

Name Apostel Bauzeit 1892–1894 Zerstörung geringe Beschädigung im Zweiten Weltkrieg Architekt Johannes Otzen, Berlin Baustil neugotischer Blankziegelbau Turmhöhe 68 m Glocken des1–f1–as1–b1; 1.620 kg, 913 kg, 558 kg, 398 kg, (Glocken- und Kunstgießerei Rincker) Orgel 1951/52 Steinmeyer, III/41 (46) Fläche 623 m² Sitzplätze 632 Adresse Rohrlachstraße 70 Website www.jona-lu.de

Auferstehungskirche mini|hochkant|Auferstehungskirche Die erste evangelische Auferstehungskirche in Oppau wurde im Jahr 1830 gebaut. Bei der Explosion des Oppauer Stickstoffwerkes am 21. September 1921 und im Zweiten Weltkrieg wurde sie schwer beschädigt. Der Wiederaufbau fand zuerst im Jahr 1923 und nach dem Krieg im Jahr 1951 statt.

Name Auferstehung Bauzeit 1830–1840, 1923, 1952 Zerstörungen 1707, 1784, 1824, 1921, 1943 Architekten Jakob Pfarr, Oppau (1830) Wolfgang Schrade, Mannheim (1922) Walter Blessing, Neckargemünd (1952) Baustil neoklassizistische Bauanlage Turmhöhe 42 m Glocken d1–f1–g1–a1; 1.276 kg, 771 kg, 737 kg, 527 kg Orgel 1952–57 Steinmeyer Oettingen, II/24 elektrisch Fläche 440 m² Sitzplätze 582 Adresse Kirchenstraße 1 in Ludwigshafen-Oppau Website www.evkircheoppau.de

St. Bonifaz mini|St. Bonifaz mini|Innenraum Die katholische St.-Bonifaz-Kirche wurde innerhalb der niedrigen Siedlungsarchitektur der Gartenstadt 1929/1930 von Albert Boßlet unter Mitwirkung von Karl Lochner als städtebauliche Dominante entworfen. Die Kriegsschäden wurden 1949/1950 beseitigt. Es handelt sich um eine nach Süden gerichtete basilikale Anlage mit hoch aufragendem Fassadenflankenturm.

Es handelt sich dabei um einen charakteristischen Vertreter der in den 1920/1930er Jahren im Stil des Funktionalismus erbauten Kirchen.

Die Pfarrgemeinden St. Bonifaz, St. Hedwig und St. Hildegard bilden eine Pfarreiengemeinschaft.

Name BonifatiusPfarreiHeilige Katharina von Siena Bauzeit 1929/30 Zerstörung - Architekten Albert Boßlet und Karl Lochner Baustil moderne Basilika Turmhöhe ˜28 m Glocken des1–f1–as1–b1; 1.626 kg, 811 kg, 608 kg, 416 kg Orgel 1980 Walcker, II/26 Fläche 3.560 m² Grundfläche Sitzplätze 425 Adresse Deidesheimer Straße 2 Website Hl. Katharina von Siena

Christ König mini|Christ König Im Heiligen Jahr 1925 führte Papst Pius XI. das Christkönigsfest ein, das am Sonntag vor dem ersten Advent gefeiert wird. Deshalb wurde der Name Christkönig als Name für eine weitere katholische Pfarrei in Oggersheim gewählt, und Architekt Boßlet plante bereits eine Kirchenanlage. Doch gebaut wurde im Jahr 1928 nur ein Kindergarten.

1964 wurde Oggersheim in zwei Pfarreien aufgeteilt. 4.500 Katholiken verblieben in der Mutterpfarrei Maria Himmelfahrt, 3.100 Katholiken gehörten jetzt zu Christkönig. Gleichzeitig begannen die Bauarbeiten für die Kirche, die im Jahr 1966 eingeweiht wurde. Es wurde eine Kirche aus Beton, im Stil ihrer Zeit.

Name ChristkönigsfestPfarreiHeiliger Franz von Assisi Bauzeit 1966 Zerstörung - Architekt Adolf Knoll Baustil moderne Stahlbeton-Konzeption Turmhöhe ˜36 m Glocken Philippus (1.250 kg, es1), Petrus (1.020 kg, f1), Jakobus (750 kg, g1), Maria (500 kg, b1) Orgel Mayer 1989, II/23 mechanisch Fläche nicht bekannt Sitzplätze 450 Adresse Raiffeisenstraße in Ludwigshafen-Oggersheim Website Hl. Franz von Assisi

Christuskirche mini|hochkant|Christuskirche Im Jahr 1801 gingen die Protestanten Mundenheims nach Rheingönheim zum Gottesdienst, und die Kinder besuchten die dortige protestantische Schule.

Infolge der Industrialisierung wuchs Mundenheim stark an. 1892 ließ sich die Firma Dr. Friedrich Raschig nieder, 1895 siedelte sich die Firma Gebr. Giulini in Mundenheim an. Als die Zahl der Protestanten weiter angewachsen war, wurde seitens der Kirchenbehörde bei der Staatsregierung die Gründung eines Vikariats angeregt. Unter Hinweis auf das unverminderte Anwachsen der Gemeinde genehmigte der Prinzregent 1903 persönlich die Erhebung der Vikariatsgemeinde zu einer selbständigen Pfarrei.

1897 schenkte Major von Heyl der Gemeinde einen Bauplatz mit der Auflage, dass mit dem Bau innerhalb von vier Jahren begonnen werde. Die Christuskirche wurde in den Jahren 1901 bis 1903 nach Plänen von Franz Schöberl erbaut. Die Kirche wurde damals folgendermaßen beschrieben: „Dieselbe ist außerordentlich schön nach Aufriss und Ausführung. Sie enthält zwischen 900 und 1.000 Sitzplätze, ist mit einer dreiseitigen Empore versehen und hat eine gute Akustik.“Zitat von Hoffmann (Pfarrer zur Zeit der Einweihung 1903). Zitiert in Festschrift zum 75jährigen Jubiläum der Christuskirche LU-Mundenheim 1978. Zitiert nach

An der Fassade steht ein einbezogener Mittelturm mit hohem Spitzhelm, in dessen Erdgeschoss ist eine Vorhalle mit drei rundbogigen Eingängen eingerichtet.

Im Zweiten Weltkrieg brannte die Kirche 1943 völlig aus und wurde in den Jahren 1952 bis 1954 wieder aufgebaut.

Name Christus Bauzeit 1901–1902, 1953–1954 Zerstörung 1943 Architekt Franz Schöberl, Speyer Karl Otterstätter, Ludwigshafen Baustil romantisierende Bauform im Übergangsstil Turmhöhe 39,5 m Glocken des1–f1–as1–b1; 1.770 kg, 927 kg, 625 kg, 483 kg Orgel 1962 Steinmeyer, Oettingen; II/27 mechanisch Fläche 420 m² Sitzplätze 720 Adresse Kirchplatz 5 in 67065 Ludwigshafen-Mundenheim Website www.christuskirche-mundenheim.de

Comeniuskirche mini|Comeniuskirche Die protestantische Comeniuskirche wurde im Jahr 1968 gebaut. Planung und Bau des Evangelischen Gemeindemittelpunkts der Comeniusgemeinde lag in der Hand des Mannheimer Architekten Helmut Striffler.

Name Johann Amos Comenius, tschechischer Theologe Bauzeit 1968 Zerstörung - Architekt Helmut Striffler Baustil moderne Mischbauweise in Mauerwerk Turmhöhe - Glocken keine Orgel elektrisch Fläche 400 m² Sitzplätze 300 Adresse Comeniusstraße 10 in 67071 Ludwigshafen-Oggersheim Website

St. Cyriakus mini|St. Cyriakus mini|Innenraum An der Stelle, an der die Cyriakus geweihte Kirche steht, soll ein germanischer Opferaltar gestanden haben, der von Kanonikern des Stiftes Neuhausen in einen christlichen Altar umgewandelt wurde, über dem dann später eine kleine Kirche errichtet wurde.

Die heutige katholische St. Cyriakus-Kirche wurde im Jahr 1772 als spätbarocke Saalkirche gebaut. Nach der Reformation gehörte die Kirche den Reformierten, doch 1705 wurde sie wieder Eigentum der Katholiken. Seit 1993 gehört sie als Filialgemeinde zur Oggersheimer Pfarrei Christ König.

Name Cyriakus ist ein Heiliger der katholischen Kirche und Märtyrer aus der Zeit der Christenverfolgung in Rom.PfarreiHeiliger Franz von Assisi Bauzeit 1772 Zerstörung 1772 (Abbruch der alten Kirche) Architekt Hochstift Worms Baustil Spätbarock Turmhöhe 16,5 m Glocken c2–es2 Orgel 18. Jahrhundert vom Orgelbaumeister Johann Georg Geib aus Frankenthal, nach seinem Tode von seinem Sohn Georg fertig gestellt Fläche nicht bekannt Sitzplätze 120 Adresse Pfalzgartenstraße 11 in Ludwigshafen-Ruchheim WebsiteHl. Franz von Assisi

St. Dreifaltigkeit mini|hochkant|St. Dreifaltigkeit 1891 wurde die Errichtung einer zweiten katholischen Pfarrei in Ludwigshafen genehmigt und im Jahr 1899 wurde nach Plänen des Architekten Wilhelm Schulte I mit dem Bau der Dreifaltigkeitskirche begonnen, einer dreischiffigen neugotischen Hallenkirche im Stil des 13. Jahrhunderts. Die Einweihung fand 1901 statt. Der frei stehende, helle Sandsteinquaderbau unter einem Satteldach mit fünf Jochen wird durch einen Flankenturm mit hohem Spitzhelm charakterisiert. Beiderseits der Südfassade befinden sich polygonale Treppentürme. Im Tympanon des Hauptportals verweist ein Relief der Heiligen Dreifaltigkeit auf die Namensgebung der Kirche.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche 1945 durch einen Fliegerangriff schwer beschädigt. In den Jahren 1952/53 wurde sie wieder aufgebaut. Dabei wurde das zerstörte Kreuzrippengewölbe durch eine Faltdachkonstruktion ersetzt. Die völlig zerstörte östliche Seitenwand wurde unter Vereinfachung der Einzelheiten neu errichtet. Die bunte Verglasungen der Chorfenster und der Rosette wurden von der Franz Mayerschen Hofkunstanstalt in München gefertigt. Die Orgelempore über dem Haupteingang blieb in ihrer ursprünglichen Form erhalten.

Die Pfarrei St. Dreifaltigkeit wurde 2002 neu errichtet. Sie umfasst das Gebiet der ehemals selbständigen Pfarreien St. Dreifaltigkeit, St. Maria und Heilig Kreuz in der Nördlichen Innenstadt.

Name DreifaltigkeitPfarreiHeilige Caecilia Bauzeit 1899–1901, 1952/53 Zerstörung 1945 Architekt Wilhelm Schulte, Neustadt und Heinrich Hebgen, Ludwigshafen Baustil neugotische dreischiffige Hallenkirche Turmhöhe ˜72 m Glocken b0–c1–es1–f1–g1; 2.770 kg, 1.760 kg, 1.010 kg, 880 kg, 639 kg; 1959; Glockengießerei Hamm Orgel 1955 Walcker, III/31 mechanisch, 1962 Scherpf, Übertrag aus dem Dom zu Speyer Fläche 1.500 m² (Grundfläche) Sitzplätze 650 Adresse Rohrlachstraße 32 in Ludwigshafen Nord – Hemshof Website Hl. Cäcilia

Erlöserkirche mini|Erlöserkirche Die 1930/1931 nach einem Wettbewerbsentwurf erbaute protestantische Erlöserkirche bildete zusammen mit dem bereits 1928 fertiggestellten Gebäudekomplex von Kinderschule und Altenheim eine geschlossene Einheit. Die Architekten orientierten sich an führenden internationalen Konzepten. Es ging darum, ob Materialien wie Stahl, Glas und Beton zum Bauen von Kirchen brauchbar seien.

Der frei stehende, offene Glockenturm ist durch Schwibbögen mit der Kirche verbunden. Im Inneren finden sich Fresken von Adolf Kessler, die Geburt, Wirken, Kreuzestod und Auferstehung Jesu darstellen.

Name Erlöser Bauzeit 1930–1931 Zerstörung - Architekten Karl Latteyer und Otto Schittenhelm, Ludwigshafen Baustil hoher weiträumiger Saalbau Turmhöhe 34 m Glocken es1–ges1–b1–des2; 1.323 kg, 853 kg, 502 kg, 306 kg Orgel 1931 Walcker, II/26 (30) elektronisch/pneumatisch Fläche 500 m² Sitzplätze 600 Adresse Herxheimer Straße 53 in Ludwigshafen-Gartenstadt Website http://www.erloeserkirche-ludwigshafen.de/

Hl. Familie mini|Hl. Familie