mini|Hand mit Arachnodaktylie Der Begriff Arachnodaktylie (von griechisch ἀράχνη „Spinne“ und δάκτυλος „Finger“) bedeutet Spinnenfingrigkeit. Die Finger sind aufgrund vergrößerter Hand- und Fingerknochen ungewöhnlich lang und dünn. Diese Veränderung kann bei Geburt vorliegen oder sich im Laufe des Wachstums herausbilden. Die Veränderungen sind meist symmetrisch.
Diese Veränderung kann isoliert ohne klinische Auffälligkeit als Normvariante auftreten, aber auch mit verschiedenen Erkrankungen einhergehen: Marfan-Syndrom. Einzelheiten hierzu finden sich unter Marfan-Syndrom#Merkmale. Ehlers-Danlos-Syndrom Loeys-Dietz-Syndrom Homozystinurie Kongenitale Kontrakturale Arachnodaktylie Al-Gazali-al-Talabani-Syndrom Bainbridge-Ropers-Syndrom Blindheit-Skoliose-Arachnodaktylie-Syndrom Cytochrom-POR-Mangel Die-Smulders-Vles-Fryns-Syndrom Galloway-Syndrom Haim-Munk-Syndrom Kosztolanyi-Syndrom Marden-Walker-Syndrom Multiple endokrine Neoplasie (MEN 3) Van Benthem-Driessen-Hanveld-Syndrom Van-den-Ende-Gupta-Syndrom
Einzelnachweise
Kategorie:Krankheitssymptom Kategorie:Erbkrankheit