No Name ist eine slowakische Rockband.

Bandgeschichte No Name wurde 1996 in Košice gegründet. Gründungsmitglieder waren Viliam Gutray, die Brüder Igor, Roman und Ivan Timko sowie Marian Čekovský, der später durch Zoltán Šallai ersetzt wurde. Igor Timko trat als Kind bereits in der Show Zlatá brána auf. Die Band gewann im November 1996 den Wettbewerb Košický zlatý poklad und durfte daher 1997 beim Bratislavská lýra auftreten.

Die Band wurde von Universal Music unter Vertrag genommen und veröffentlichte ihr selbstbetiteltes Debütalbum im Oktober 1998. 2000 folgte Počkám si na zázrak mit der Single Žily. 2001 folgte Oslávme si život und 2003 Slová do tmy. Nach dem 2005er Album Čím to je und dem 2008er Album V rovnováhe pausierte die Band für drei Jahre.

2011 kehrten sie mit einem Album mit dem pragmatischen Titel Nový album (Neues Album) zurück. Mittlerweile stand die Band bei Columbia Records/Sony Music Entertainment unter Vertrag. Die Single Ženušky war ein Duett mit der tschechischen Sängerin Lucie Bílá.

Das 2015er Album S láskou erschien erstmals als Eigenproduktion. 2017 erschien eine Kollaboration mit Karel Gott unter dem Namen Kto požeje. Die Komposition entstand ursprünglich 2016 zum Anlass der Feierlichkeiten des 90. Jahrestages der Radiosendungen in der Slowakei. Als Karel Gott das Stück zum ersten Mal hörte, bot er sogleich ein Duett an.

2021 veröffentlichte die Band mehrere Kompilationen und Livealben anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums sowie den neuen Song Elity. 2023 erschien das Album V pôvodnom znení.

Diskografie Studioalben 1998: No Name (Universal Music) 2000: Počkám si na zázrak (Ich warte auf ein Wunder) (Universal Music) 2001: Oslávme si život (Feiern wir das Leben!) (Universal Music) 2003: Slová do tmy (Worte in die Dunkelheit) (Universal Music) 2005: Čím to je (Etwa: Was hat es damit auf sich?) (Universal Music) 2008: V rovnováhe (Im Gleichgewicht) (Universal Music) 2011: Nový album (Columbia Records) 2015: S láskou (Mit Liebe) (Selbstverlag) 2023: V pôvodnom znení (Im Original) (Selbstverlag)

Livealben 2006: No Name Tour 2006 – Live in Prague (Universal Music) 2014: G2 Acoustic Stage (Universal Music) 2019: 20 rokov No Name (Selbstverlag) 2019: Dermacol Acoustic Tour (Selbstverlag)

Kompilationen 2009: The Best of No Name (Universal Music) 2012: Love Songs (Universal Music) 2018: 1998–2018 (Monitor) 2022: 25 the Best of No Name (Universal Music)

EPs 2001: Ballantine’s (Universal Music) 2016: Kto dokáže (mit Karel Gott) (Warner Music Group)

Weblinks

Offizielle Webpräsenz

Einzelnachweise

Kategorie:Rockband Kategorie:Slowakische Band