mini|György Bakcsi 1982 György Bakcsi, eigentlich György Bartók, (* 6. April 1933 in Budapest; † 11. Oktober 2019) war ein ungarischer Schachkomponist.
Schachkomposition Seit 1948Władysław Litmanowicz, Jerzy Giżycki: Szachy od A do Z. Warschau 1986 (polnisch), Band 1, S. 58, ISBN 83-217-2481-7 publizierte György Bakcsi über 1200 Schachaufgaben, vor allem zwei- und dreizügige Selbstmatts.A. E. Karpow (Chefredakteur): Schachmaty enziklopeditscheski slowar. Sowjetskaja enziklopedija, Moskwa 1990, ISBN 5-85270-005-3, S. 26. 800 erhielten Auszeichnungen, darunter 125 einen ersten Preis. Er war achtzehnfacher Meister Ungarns, hauptsächlich in der Komposition von Zweizügern und von Dreizügern. Bakcsi war ein Vertreter der Strategischen Schule und bevorzugte scharfsinnige, paradoxe Ideen.
1956 wurde Bakcsi zum Internationalen Schiedsrichter für SchachkompositionInternationale Schiedsrichter für Schachkompositionen ernannt. 1980 wurde ihm der Titel Großmeister für SchachkompositionenGroßmeister für Schachkompositionen verliehen.
Lösung: a) 1. Lc8–a6 (droht 2. Dg3–d3 und 2. Dg3–f4 matt) 1. … Tc1–c4 2. Le7–c5 matt 1. … La2–c4 2. Sd7–c5 matt b) 1. Lc8–a6 (droht 2. Dg3–d3 und 2. Dg3–e5 matt) 1. … Tc1–c4 2. Sd7–c5 matt 1. … La2–c4 2. Le7–c5 matt Reziproker Mattwechsel mit freien Feldern um den schwarzen König in beiden Fällen.
Redakteur Bakcsi war Journalist. Von 1976 bis 1985 war er Redakteur der Rubrik für Schachaufgaben in Sakkélet. Er verfasste einige ungarische Bücher zur Schachkomposition.
Werke György Bakcsi (Hrsg.): Ungarische Schachproblemanthologie. Corvina Kiadó, Budapest 1983, ISBN 963-13-1432-4. György Bakcsi (Hrsg.): Ungarische Schachprobleme mit wenigen Steinen. Verlag Harri Deutsch, Thun / Frankfurt/M. 1985, ISBN 3-87144-798-6.
Weblinks
via Internet Archive (ungarisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Schachkomponist Kategorie:Sachbuchautor (Schach) Kategorie:Ungar Kategorie:Geboren 1933 Kategorie:Gestorben 2019 Kategorie:Mann