Die Didot ist eine typische klassizistische-Antiqua-Schriftart. Die ersten Entwürfe stammen von François Didot (1689–1757), die Enkel Firmin Didot und sein Bruder Pierre Didot entwickelten die Schrift weiter. 1788 wurde die Didot-Antiqua erstmals gegossen.Abraham Horodisch: Die Schrift im schönen Buch unserer Zeit. Berlin 1931, S. 5. Auf Pierre Didots Entwürfen basiert die von der H. Berthold AG gegossene Didot-Antiqua.Albrecht Seemann (Hrsg.): Handbuch der Schriftarten. Albrecht Seemann Verlag, Leipzig 1926, S. 79.

Die Didot weist die für den Klassizismus typischen Strichstärkenunterschiede auf. Die angesetzt wirkenden Serifen sind im Vergleich zur klassischen Bodoni und der 1800 veröffentlichten Walbaum feiner gehalten.

Verwendung Der Diogenes-Verlag verwendet Didot im Design seiner einheitlichen Buchumschläge.

Weblinks

Theano Didot, freie Implementierung von Alexey Kryukov, veröffentlicht unter der SIL Open Font License (OFL)

Einzelnachweise

Kategorie:Schriftart