mini|Kommandantur Königsberg (1904) Die Königsberger General-Kommandantur war das Verwaltungsgebäude des Stadtkommandanten von Königsberg i. Pr.

Geschichte Es wurde in den Jahren 1888/89 im Hinterroßgarten, unweit des Königsberger Schlossteichs im Stil der Neorenaissance erbaut. An gleicher Stelle stand zuvor ein von Herzog Friedrich von Holstein-Beck 1693 errichtetes Stadtpalais. Es war zunächst das Gebäude des militärischen Stadtkommandanten und diente später als Wehrkreiskommando. Der letzte Kommandant der Festung Königsberg, Otto Lasch, kommandierte allerdings seine Truppen von einem eigens dafür gebauten Bunker unter dem Paradeplatz (Königsberg), dem sogenannten Lasch-Bunker. Die Kommandantur ist das älteste der erhalten gebliebenen Bürogebäude der Stadt. Darin befindet sich die Innenbehörde Kaliningrads mit Einwohnermeldeamt, Pass- und Visaabteilung, Kriminalpolizei, Gerichtsakten, Ausnüchterungszelle, kriminalistischem Speziallabor. Das Gebäude steht seit 1992 unter Denkmalschutz., abgerufen am 23. Oktober 2015 Im April 2005 wurde es durch einen Brand schwer beschädigt.

Siehe auch Garnison Königsberg in Preußen Generalkommando Königsberg

Literatur Herbert Meinhard Mühlpfordt: Königsberg von A bis Z. Ein Stadtlexikon, 2. Auflage. München 1976, ISBN 3761200927

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Architektur (Königsberg, Preußen) Kategorie:Bauwerk in Kaliningrad Kategorie:Kulturdenkmal (Kaliningrad) Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren