In der Liste der Baudenkmale in Schönewalde sind alle Baudenkmale der brandenburgischen Stadt Schönewalde und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2023. Die Bodendenkmale sind in der Liste der Bodendenkmale in Schönewalde aufgeführt.
Legende
Allgemein
Baudenkmale in den Ortsteilen Ahlsdorf Ahlsdorf wurde zum ersten Mal im Jahre 1380 urkundlich erwähnt. Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut, eine Burg wird 1428 erwähnt. Um 1720 wurde das heutige Schloss erbaut.
Bernsdorf Das Gründungsjahr des Ortes ist unbekannt. Weiter nördlich befindet sich die Wüstung Alt-Bernsdorf, heute liegt hier der Fliegerhorst Holzdorf.
Brandis Brandis liegt etwa 4 Kilometer südwestlich von Schönewalde und östlich der Bundesstraße 101. Das erste Mal wurde das Dorf im Jahre 1380 erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort zerstört, vor 1672 aber wieder besiedelt. Bei Bränden in den Jahren 1831 und 1832 wurden wesentliche Teil des Dorfs zerstört.
Dubro
Freywalde Freywalde wurde zum ersten Mal im Jahr 1398 erwähnt.
Grassau
Grauwinkel
Hohenkuhnsdorf
Horst
Jeßnigk Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde Jeßnigk im Jahre 1383, die Kirche ist um 1300 entstanden. Im 18. Jahrhundert wurde eine Windmühle gebaut. Am 17. Dezember 1863 brannte fast das gesamte Dorf ab.
Knippelsdorf Knippelsdorf wurde 1346 das erste Mal urkundlich erwähnt, die Kirche wurde etwas später erbaut. Am 20. Juni 1858 brannte ein großer Teil des Dorfs ab.
Knippelsdorf-Siedlung Ursprünglich war die Siedlung eine Schäferei des Guts Werchau. 1904 kaufte Max Kiesel das Vorwerk. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gut enteignet und es wurden Bauernhöfe für Flüchtlinge errichtet.
Schmielsdorf Als Smylsdorff wird Schmielsdorf im Jahre 1419 das erste Mal erwähnt.
Schönewalde
Stolzenhain/Hartmannsdorf
Wiepersdorf
Wildenau Der Ort liegt fünf Kilometer südöstlich von Schönewalde. Erwähnt wurde der Ort zum ersten Mal im Jahr 1346.
Literatur Gerhard Vinken, Barbara Rimpel (Bearb.): Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Brandenburg. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4. Sybille Gramlich, Irmelin Küttner u. a. (Bearb.): Landkreis Elbe-Elster, Teil 1: Die Stadt Herzberg/Elster und die Ämter Falkenberg/Uebigau, Herzberg, Schieben und Schönewald. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg, Band 7.1.) Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1998, ISBN 3-88462-230-7.
Weblinks
Einzelnachweise Gerhard Vinken, Barbara Rimpel (Bearb.): Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Brandenburg. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4. , abgerufen am 29. November 2018.
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