Sinabronn ist ein Ortsteil der Gemeinde Lonsee im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Das Dorf liegt circa eineinhalb Kilometer östlich von Lonsee.
Geschichte Sinabronn wurde 1377 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zur Herrschaft Albeck und wurde mit ihr 1385 durch die Grafen von Werdenberg an die Reichsstadt Ulm verkauft. Der ursprünglich umfangreiche Besitz derer von Westerstetten kam seit dem 14. Jahrhundert zumeist in kirchliche Hände. Die Güter der Klöster Elchingen und Blaubeuren kaufte Ulm im 16. Jahrhundert. 1534 tauschte das Kloster Blaubeuren den Widumhof an Ulm.
Im Jahr 1803 kam Sinabronn an Bayern und 1810 durch den Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg an das Königreich Württemberg, wo der Ort dem Oberamt Ulm unterstellt wurde.
Sinabronn wurde am 1. April 1972 als Ortsteil von Halzhausen nach Lonsee eingemeindet.
Sehenswürdigkeiten Evangelische Jakobuskirche, ein spätgotischer Bau Brunnenplatz und die darauf stehenden alten Brunnen aus dem Jahre 1851 Lindenberg, am Ortsende in Richtung Ettlenschieß stehen dort mehrere ca. 400–500 Jahre alte Linden
Weblinks
Sinabronn bei LEO-BW Gemeinde Lonsee
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Alb-Donau-Kreis Kategorie:Ersterwähnung 1377 Kategorie:Geographie (Lonsee) Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb