mini|Das falsche Essen kann elaborierte Formen annehmen mini|Das alte Shokuhin-Sanpuru in Tokio Shokuhin Sanpuru (jap. , Shokuhin sanpuru, dt. „Lebensmittelbeispiel“) ist die japanische Bezeichnung für nachgemachte Gerichte aus Plastik oder Wachs. Diese Nahrungsimitate befinden sich bei fast allen japanischen Restaurants in der Auslage und ermöglichen so den Kunden, das angebotene Essen vor dem Eintritt optisch zu beurteilen. Die Praxis geht auf das Jahr 1917 zurück, entstanden ist sie vor allem, um der Kundschaft das damals fremdartige und neue Essen aus Europa und Amerika zu erklären.
Literatur Rupert Cox: Hungry visions: the material life of Japanese food samples. in: ders. (Hrsg.): The Culture of Copying in Japan: Critical and Historical Perspectives Routledge, 2007, ISBN 0-415-30752-X, S. 257–269 Nordico-Museum der Stadt Linz: Artificial food. Japanisches Essen, der ästhetische Genuss. ISBN 3-85484-075-6
Weblinks
Delicious Vinyl Welcome to the wonder of Japanese plastic food samples (PDF-Datei; 1,69 MB) NY Times: It looks good enough to eat
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