Harald „Harry“ Täschner (* 14. Juni 1946Traueranzeige in der Süddeutschen Zeitung vom 17. Juni 2023, abgerufen am 5. November 2023; † 6. Juni 2023 in München) war ein deutscher Schauspieler.
Leben und Karriere Täschner absolvierte von 1968 bis 1975 ein Studium der Theaterwissenschaft., abgerufen am 24. Juli 2022 Er ist vor allem aus Fernsehproduktionen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens bekannt. So stand er unter anderem für Sturm der Liebe vor der Kamera und spielte Rollen in den Serien SOKO 5113, Marienhof, Die Rosenheim-Cops und Tatort. Im Kino war er unter anderem in Tom Tykwers Winterschläfer und Das Parfum zu sehen.
Täschner war auch als Theaterschauspieler aktiv und war 1971 Mitbegründer des Theater K und Leiter des Münchner Marionettenstudios. In München, wo er zuletzt lebte, war er auch lange Jahre am Theater Rechts der Isar zu sehen. Zuletzt 2007 trat er als Newton in Die Physiker am Stadttheater Weilheim auf. Er starb am 6. Juni 2023 im Alter von 76 Jahren in München.Leider müssen wir mitteilen, dass unser geschätzter Schauspieler HARRY TÄSCHNER heute morgen verstorben ist. Wir trauern um einen großartigen Schauspieler, dessen Spiel uns immer wieder begeistert hat. Meerbusch, 6. Juni 2023 Website der Schauspielagentur. Abgerufen am 10. Juni 2023.
Filmografie (Auswahl) 1987: Tatort: Die Macht des Schicksals (Fernsehreihe) 1997: Winterschläfer (Kino) 1997, 2013: Der Alte (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 2 Folgen) 2001–2004: Tierarzt Dr. Engel (Fernsehserie, 11 Folgen) 2003: Tatort: Im Visier 2004: Grüße aus Kaschmir 2005: Unter Verdacht: Willkommen im Club (Fernsehreihe) 2005: Der Komödienstadel: Der Habererbräu (Fernsehreihe) 2006–2016: Die Rosenheim-Cops (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 5 Folgen) 2007: Der Komödienstadel: Das Cäcilienwunder 2008: Kommissar Süden und das Geheimnis der Königin (Fernsehreihe) 2008: Kommissar Süden und der Luftgitarrist 2010: Der Kaiser von Schexing 2010: Tatort: Nie wieder frei sein 2010: Die Tochter des Mörders 2010: Der Bulle und das Landei: Tödliches Heimweh (Fernsehreihe) 2012: Tatort: Der traurige König 2014: Landauer – Der Präsident 2014: Unter Anklage: Der Fall Harry Wörz 2018: Wackersdorf (Kino) 2019: Tatort: Anne und der Tod 2021: 3½ Stunden 2023: Frühling – Lauf weg, wenn du kannst (Fernsehreihe)
Auszeichnungen Schwabinger Kunstpreis für Kleines Spiel Auszeichnung der Münchner Abendzeitung für herausragende künstlerische Leistung 2004 Deutscher Rock- und Popmusicpreis in der Sparte Musical
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Einzelnachweise
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