mini|hochkant|Iwan Lepjochin Iwan Iwanowitsch Lepjochin (, wiss. Transliteration Ivan Ivanovič Lepëchin; * in Sankt Petersburg; † ebenda) war ein russischer Arzt, Botaniker, Zoologe und Forschungsreisender. Sein botanisches Autorenkürzel lautet „“

Leben und Wirken Lepjochin bereiste das Küstengebiet zwischen Weißem Meer und der Halbinsel Kanin und erkundete die Lebensverhältnisse der Bevölkerung sowie die Tier- und Pflanzenwelt.Scurla, Seite 540. 1771 wurde er Professor an der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg, deren Mitglied er zugleich wurde.

Ehrungen Die Pflanzengattungen Lepechinia aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) sowie Lepechiniella aus der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) sind zu seinen Ehren benannt worden. Außerdem ist er Namensgeber für den Lepjochin-Gletscher in der Antarktis.

Werke Herrn Iwan Lepechin, der Arztneykunst Doktor und der Akademie der Wissenschaften zu Petersburg Adjunktus, Tagebuch der Reise durch verschiedene Provinzen des russischen Reiches. Aus dem Russischen übersetzt von Christian Heinrich Hase. In der Richterschen Buchhandlung, Altenburg, 1774–1783. Digitalisat

Siehe auch Akademische Expeditionen

Literatur Herbert Scurla (Hrsg.): Jenseits des Steinernen Tores. Entdeckungsreisen deutscher Forscher durch Sibirien im 18. und 19. Jahrhundert. 2. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1965.

Weblinks Eliten- und Volksbildung im Zarenreich während des 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Jan Kusber SUB Göttingen

Einzelnachweise Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018.

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