Nicolaas Marinus Hugenholtz (* 26. April 1924 in Wormerveer; † 18. Februar 2026) war ein niederländischer theoretischer Physiker und Hochschullehrer.

Werdegang Hugenholtz besuchte das Gymnasium in Leiden, studierte an der Technischen Hochschule in Delft und an der Universität Leiden. Zweieinhalb Jahre war er am Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen und ab 1955 an der Universität Utrecht, wo er 1957 bei Léon Van Hove „cum laude“ promoviert wurde („The quantum theory of large systems and its application to the structure of nuclear matter“). Danach war er von 1958 bis 1960 am Institute for Advanced Study in Princeton. Er war Professor an der Universität Groningen. Hugenholtz ist für seine Arbeiten zum quantenmechanischen Vielteilchenproblem und zur statistischen Mechanik bekannt. 1988 wurde er zum Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

Er war ab 1952 verheiratet und hatte vier Kinder.

Schriften mit Léon Van Hove, Harry L. Howland: Quantum theory of many particle systems – Lecturenote and Reprint volume, Frontiers in Physics, Benjamin 1961 mit David Pines: Ground state energy and excitation spectrum of a system of interacting bosons. In: Physical Review. Band 116, 1959, DOI:10.1103/PhysRev.116.489

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Einzelnachweise

Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Reichsuniversität Groningen) Kategorie:Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Hundertjähriger Kategorie:Niederländer Kategorie:Geboren 1924 Kategorie:Gestorben 2026 Kategorie:Mann