Caluire-et-Cuire ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) in der Métropole de Lyon in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Caluire-et-Cuire gehörte bis 2015 zum Kanton Caluire-et-Cuire.

Geografie Geografische Lage Caluire-et-Cuire ist eine nördliche Vorstadt Lyons. Die Stadt liegt zwischen der Rhône, die die südöstliche Gemarkungsgrenze bildet und der Saône, die Caluire-et-Cuire im Nordwesten begrenzt.

Die Gemeinde grenzt im Süden an das Lyoner Stadtviertel La Croix-Rousse, im Westen an Collonges-au-Mont-d’Or, im Norden an Fontaines-sur-Saône, im Nordosten an Rillieux-la-Pape sowie im Südosten an Villeurbanne. An der Grenze zu Villeurbanne treffen die von der Rhône bei Jons abgezweigten Kanäle Canal de Miribel und der Canal de Jonage wieder zusammen.

Stadtgliederung Caluire-et-Cuire besteht aus folgenden Stadtvierteln: Bissardon Cuire-le-Bas Cuire-le-Haut Le Bourg Le Vernay Montessuy Saint-Clair Vassieux

Bevölkerung Die Einwohner von Caluire-et-Cuire heißen Caluirards. An der Einwohnerzahl gemessen ist sie die viertgrößte Gemeinde des Großraums Lyon, nach Lyon, Villeurbanne und Vénissieux.

Einwohnerentwicklung Jahr1793182118411861188119011921193619461962196819751982199019992006Einwohner 2.500 2.773 4.705 8.774 9.740 10.926 12.882 15.760 17.592 25.754 37.603 43.041 41.931 41.311 41.233 41.418 Quellen: Cassini und INSEE

Geschichte Caluire und Cuire waren früher Kirchengemeinden der ehemaligen Provinz Franc-Lyonnais.

Eingemeindungen Die Gemeinde Caluire-et-Cuire wurde 1790 (offiziell 1797) gegründet. Sie entstand aus der Fusion der Gemeinde Caluire mit der Gemeinde Cuire, die früher Teil der Gemeinde Cuire-la-Croix-Rousse war.

Politik

Bürgermeister 2008 wurde Philippe Cochet von der UMP für eine sechsjährige Amtsperiode zum Bürgermeister gewählt.

Wappen Der Grund, die Fassaden und die gelben Schlösser weisen darauf hin, dass Caluire eine befestigte Stadt war. Die vier gelben Füllhörner auf blauem Grund zeigen, dass es früher zahlreiche Gemüsebauern in der Gegend gab. Deswegen war sie für die Versorgung der Stadt Lyon wichtig, was der goldene Löwe auf rotem Grund zeigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten Le Radiant: Raum für Veranstaltungen

Bauwerke Maison des Frères des Écoles: Fassaden und Dächer des Hauptgebäudes mit seinen zwei Flügeln sowie deren Kapelle Das sogenannte Haus «La Rivette»: Garten, Portal, Nymphäum sowie Fassaden, Dächer, große Teile des Erdgeschosses und die Kapelle des Gebäudes Mietshaus des Dr. Dugoujon Wasserwerk mit Pumpen und Becken Besonders sehenswert ist die Dampfmaschine vom Typ „Cornwall“.

Wirtschaft und Infrastruktur Die wichtigsten Unternehmen sind Perica, Rillieux, Securitas, Contitech-Anoflex, Apicil und ISS.

Verkehr Caluire-et-Cuire besitzt einen Anschluss an die Métro Lyon namens Cuire.

Sport Die Frauenfußballerinnen des SC Caluire Saint-Clair (seit 2011: Caluire FF 1968) haben die Stadt insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren frankreichweit bekannt gemacht.

Persönlichkeiten Söhne und Töchter der Stadt Buatier de Kolta (1847–1903), Zauberkünstler Benoît Bergeon (1870–1947), Politiker Jacques Roubaud (1932–2024), Dichter Victoria Sio (* 1985), Sängerin

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben Eugène Villon, Maler Abbé Pierre (1912–2007), katholischer Priester und Kapuziner, lebte hier in der rue Eugène Villon in den 1950er Jahren

Weblinks

Offizielle Website der Gemeinde

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