Pierre Durand (* 6. April 1935 in Paris; † 31. August 1998 in Saint-Maur-des-Fossés) war ein französischer Komponist und Musikpädagoge.

Pierre Durand studierte am Paris Konservatorium Klavier bei Vlado Perlemuter, Harmonielehre bei Pierre Revel, Kontrapunkt und Fuge bei Noël Gallon und Komposition bei Tony Aubin. 1961 gewann er mit der Kantate La Loreley nach einem Gedicht von Guillaume Apollinaire den Ersten Second Grand Prix de Rome. Es folgte ein Studienaufenthalt in der Casa Velázquez in Madrid.

Er unterrichtete dreißig Jahre lang Solfège an verschiedenen Musikschulen in Paris. Außerdem war er von 1971 bis 1993 Assistent in einer Solfège-Klasse am Conservatoire de Paris und unterrichtete seit 1980 an der École Normale de Musique am Boulevard Malesherbes und am Städtischen Konservatorium von Paris.

Durand komponierte vorwiegend Klavier- und Kammermusik, außerdem einige musikpädagogische Werke und Filmmusiken.

Werke Moment musical für Kornett und Klavier, 1969 22 Leçons de lecture de rythme et d'indépendance pour piano ou claviers, 1974 Dialogue für Bass-Saxhorn, Tuba oder Bassposaune und Klavier, 1975 Parcours für Bass-Saxhorn und Klavier, 1975 Tournevalse für Bass-Saxhorn und Klavier, 1978 Variations für Kornett oder Trompete und Klavier, 1981 Étude de concert für Klavier solo, 1983 Tambourin de Printemps für Cello und Klavier, 1983 Tendre histoire für Flöte und Klavier, 1983 Rêverie für Oboe und Klavier, 1987 Saxo véloce für Alt- oder Tenorsaxophon und Klavier, 1989 Tempo giusto für Klavier solo, 1990 Vers la forêt für Horn und Klavier, 1990 Sarments für Fagott und Klavier, 1995 Deux Pièces brèves für Kontrabass und Klavier, VÖ 2000 Petite histoire für Klavier solo Murmure für Klavier solo Rêverie für Violine und Klavier Musik zum Dokumentarfilm La Terre se repose von Henri Theron

Kategorie:Musikpädagoge Kategorie:Komponist (Frankreich) Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert) Kategorie:Filmkomponist Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1935 Kategorie:Gestorben 1998 Kategorie:Mann