mini|hochkant|Grabstätte Rolf Jahncke auf dem Friedhof Ohlsdorf Rolf Jahncke (* 22. Januar 1923 in Hamburg; † 10. Juni 2010 ebenda) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor.
Leben Jahncke legte 1941 das Abitur ab und war bei Kriegsende Leutnant der Luftwaffe. Er nahm nach dem Krieg Schauspielunterricht und erhielt 1946 sein erstes Engagement am Stadttheater Villingen. Weitere Stationen waren die Staatstheater Stuttgart und Kassel. Seit 1964 spielte er in Hamburg an fast allen großen Theatern. Insgesamt interpretierte er über 100 Rollen in Fernsehspielen und Filmen. Selbst leitete er viele Inszenierungen und war Autor der Bücher Gran Canaria, mehr als Sonne, Strand und Wasser, Einfach lachhaft, Sprechtechnik und Redekunst und Kennen Sie mich etwa? – autobiographisches Theaterbuch. Jahncke übernahm auch viele Sprechrollen in Hörspielproduktionen. Als Synchronsprecher lieh er zahlreichen Kollegen seine Stimme in mehr als 20 Folgen der Westernserie Bonanza. Am 12. Juni 1987 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.Bundespräsidialamt
Rolf Jahncke war langjähriges Vorstandsmitglied in der Berufsgruppe Film Fernsehen (BFF) und Ehrenmitglied der Nachfolgeorganisation Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler BFFS. Im Alter von 87 Jahren verstarb Rolf Jahncke nach kurzer schwerer Krankheit in seiner Heimatstadt HamburgTraueranzeige im Hamburger Abendblatt vom 16. Juni 2010, abgerufen am 4. April 2015 und wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf im Planquadrat AE 38 nördlich von Kapelle 9 beigesetzt.
Filmografie (Auswahl) 1943: Großstadtmelodie 1961: Sansibar 1962: Komische Geschichten mit Georg Thomalla – Der Lift 1963: Fernfahrer – B 210 gesperrt 1964: Fernfahrer – Der Fahrertest 1965: Schüsse aus dem Geigenkasten 1965: Das Feuerzeichen 1965: John Klings Abenteuer – Blüten 1966: S.O.S. – Morro Castle 1966: Cliff Dexter – Der Köder 1966: Hafenpolizei – Die Pokerpartie 1967: Der Mörderclub von Brooklyn 1967: Dreizehn Briefe – Rhapsodie in Kupfer und Blei 1968: Feldwebel Schmid 1968: Polizeirevier 21 1969: In guten wie in bösen Tagen 1969: Die Brücke von Remagen (The Bridge at Remagen) 1969: Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht (Fernsehfilm) 1969: Die Kuba-Krise 1962 1969: Ein Jahr ohne Sonntag 1970: Polizeifunk ruft – Gefährliche Begegnung 1970: Aus dem Alltag in der DDR – Zweiter Versuch einer Rekonstruktion nach Berichten und Dialogen 1970: Liebling, sei nicht albern! 1970: Die Kriminalnovelle – Armer Mr. Wellmann 1971: Hamburg Transit – Ein Zahn zuviel 1971: Percy Stuart – Ein Teppich aus Kopenhagen 1973: Kleinstadtbahnhof – Versetzt 1973: Zwischen den Flügen – Alexander kommt 1974: Im Auftrag von Madame – Tip aus der Unterwelt 1981: Der Fuchs von Övelgönne – Lotse im Nebel 1986: Finkenwerder Geschichten
Weblinks
Verzeichnis der Hörspiele mit Rolf Jahncke
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Theaterregisseur Kategorie:Autor Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Synchronsprecher Kategorie:Darstellender Künstler (Hamburg) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Leutnant (Luftwaffe der Wehrmacht) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1923 Kategorie:Gestorben 2010 Kategorie:Mann