mini|Schnippelbohnen mini|Bei älteren Stangenbohnen müssen die „Fäden“ an den Schmalseiten abgezogen werden mini|Bohnenschneider zum Bohnenschnippeln: eine Scheibe mit Messern zerschneidet beim Drehen die eingeführten Bohnen in feine Streifen mini|Packung Rheinische Schneidebohnen Schnippelbohnen (auch Schnibbelbohnen) sind in feine Streifen geschnittene (geschnippelte) Bohnen (Stangenbohnen oder Buschbohnen); Grund für diese Methode ist, dass fast ausgereifte Bohnen relativ hart sind und Fäden haben, die beim Essen stören.
Mit Schnippelbohnen wird, der Einfachheit halber, auch ein traditionelles Eintopf-Gericht (Schnippelbohneneintopf), oder eine Suppe (Schnippelbohnensuppe), der deutschen Küche bezeichnet. Es wird aus Schnippelbohnen, Rindfleisch, Kartoffeln und Mettwürstchen hergestellt und mit Bohnenkraut gewürzt. Schnippelbohnen ist ein typisches Gericht der Herbst- und Winterzeit.
Vor der Verfügbarkeit der Tiefkühltruhe oder der Möglichkeit des Einkochens wurden die Bohnen durch Milchsäuregärung haltbar gemacht, ähnlich Sauerkraut. Im Rheinland ist diese Variante der sauren Bohnen, genannt Rheinische Schnippelbohnen, immer noch beliebt.
In Nordrhein-Westfalen gibt es für Schnippelbohnen den Begriff Fitzebohnen. Die hochdeutsche Bezeichnung Schneidebohnen wird verwendet für abgepackte eingelegte Schnippelbohnen, die Bezeichnung Schnittbohnen findet sich auf Konserven.
Einzelnachweise
Kategorie:Deutsche Küche Kategorie:Gemüseprodukt