Der Nationalpark Mu Ko Ranong (Thai: – Ranong Archipel, bis 2005: Nationalpark Mu Ko Phayam, ) ist ein Meeres-Nationalpark in der Andamanensee in der Südregion von Thailand.
Der 347 km² große Park ist seit dem 31. Oktober 2000 als Nationalpark registriert.
Geographie und Ökosysteme Der Nationalpark liegt in den Gemeinden (Tambon) Ko Phayam (), Rat Krut (), Ngao () und Paknam () des Landkreises (Amphoe) Mueang Ranong (). Im Norden grenzt er an die Tanintharyi-Division von Myanmar.
Der Park besteht aus 15 kleineren und großen Inseln sowie einem Teil des Küstenstreifens.
Zu den größeren Inseln gehören Ko Phayam () – etwa 10 Kilometer vor der Küste gelegen, im Innern mit weitläufigen Kokosnuss- und Cashew-Baum-Plantagen; die hier für den Export angebauten Cashew-Nüsse sind ein registriertes Produkt des OTOP-Programms.Seite über Cashew-Produkte des Tambon Ko Phayam bei ThaiTambon.com (auf Thai) An den breiten, flach abfallenden Sandstränden im Westen und Süden der Insel bieten einige Resorts und Bungalow-Hotels Übernachtungsmöglichkeiten für ruhesuchende Touristen an. Ko Chang () – größte Insel des Archipels. Sie ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Insel Ko Chang in der Provinz Trat in Ostthailand.
Die kleineren Inseln im offenen Meer sind im Innern mit Regenwald bedeckt, rund um die Inseln befinden sich Korallenriffe. Es handelt sich hier um: Ko Thalu () – mit einer „Natürlichen Felsbrücke“ ( - Saphan Hin), die zwei Insel-Teile miteinander verbindet, Ko Fai Mai (Feuer-Insel, ) – einzigartige Insel, die keinen Sand-, sondern einen aus kleinen und größeren Kieseln bestehender „Fels-Strand“ ( - Hat Hin Ngam) besitzt, Ko Song Phi Nong (), Ko Kham (). Sie ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Insel Ko Kham in der Provinz Trat in Ostthailand. Ko Tha Krut (Auge-des-Garuda-Insel, ).
Kleinere Inseln nahe dem Festland sind im Osten mit Mangroven bedeckt, im Westen befinden sich Sandstrände. Dazu gehört zum Beispiel Ko Son (Kiefern-Insel, ),
Die Gebiete, die sich auf dem Festland an der Küste befinden, sind mit dichten Sumpf- und Mangroven-Wäldern bedeckt. An der Westküste befinden sich zum Teil langgezogene, feinsandige Strände, die manchmal an Strand-Wälder grenzen. Diese Gebiete heißen ebenfalls Insel, da sie teilweise inselartig von zahlreichen Kanälen umgeben sind. Zu den Gebieten nahe am oder auf dem Festland gehören Ko Yio (), Ko Bang Chak (), Ko Sai Dam (Schwarzer-Sand-Insel, ).
Literatur Vasa Sutthipibul (et al., Hrsg.): National parks in Thailand. National Park, Wildlife and Plant Conservation Department, Bangkok 2006, ISBN 974-286087-4
Weblinks Mu Ko Ranong National Park vom thailändischen „Department of National Parks“ – Beschreibung in englischer Sprache [zuletzt aufgerufen am 15. Oktober 2013]
Einzelnachweise
Mu Ko Ranong Mu Ko Ranong Kategorie:Provinz Ranong MuKoRanong