mini|Nordportal mini|Westportal Der Lauschensteintunnel ist ein Eisenbahntunnel der Bahnstrecke Coburg–Ernstthal am Rennsteig im Landkreis Sonneberg. Er liegt zwischen dem Bahnhof Lauscha (Thür) und dem Haltepunkt Oberlauscha.
Geschichte Die Preußischen Staatseisenbahnen errichteten den Tunnel im ersten Halbjahr 1912. Am 11. Juni 1912 gegen 18 Uhr fand der Durchschlag der von beiden Seiten vorgetriebenen Tunnelröhre statt.
Geometrie Der Tunnel ist 275 Meter lang und erstreckt sich von Streckenkilometer 39,853 bis 40,128 der Nebenbahn Coburg–Ernstthal. Er unterquert in einem Bogen mit einem Radius von 250 Meter in steiler Hanglage den Lauschenstein. Weiterhin wird vom Tunneleingang bis zum Tunnelausgang ein Höhenunterschied von neun Metern überwunden. Dies entspricht einer Neigung von 31,3 Promille.Karlheinz Dörner: Strecke 6689: Lauschenstein-Tunnel. In: eisenbahn-tunnelportale.de, 8. Juni 2019, abgerufen am 18. März 2024.
Konstruktion Die Tunnelportale bestehen aus Beton und haben eine Verblendung aus bossierten Natursteinquadern. Die Tunnelgewölbe wurden Ziegelmauerwerk gebildet. Im Tunnel sind Ausweichnischen vorhanden.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Eisenbahntunnel in Thüringen Kategorie:Kulturdenkmal in Lauscha Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren Kategorie:Tunnel im Landkreis Sonneberg Kategorie:Tunnel in Europa Kategorie:Bauwerk in Lauscha