Im Vergleich mit vielen anderen Universitäten Deutschlands besitzt die Technische Universität Dresden die Besonderheit, dass die Mehrzahl ihrer Universitätsgebäude nach Personen benannt ist. Dabei handelt es sich überwiegend um Wissenschaftler, die an der TU Dresden oder einer ihrer Vorgängereinrichtungen gewirkt haben und in einer engen Beziehung zu dem nach ihnen benannten Gebäude gestanden haben. Ausnahmen bilden der Politiker Georg Schumann, der im Hof des nach ihm benannten Georg-Schumann-Baus (früheres Landgericht) hingerichtet wurde, und der japanische Politiker Nabeshima Naotsugu, der ein Mäzen der TU Dresden war und von ihr mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet wurde. Der 2008 benannte Günther-Landgraf-Bau, das ehemalige Rektorat der TU Dresden, erhielt seinen Namen nach dem ersten freigewählten Rektor der TU Dresden nach der politischen Wende 1989/90 Günther Landgraf, der jedoch auch als Wissenschaftler an der Universität gewirkt hat.

Die erste Namensgebung für ein Gebäude der TH Dresden erfolgte 1928. Das Hauptgebäude der Mechanischen Abteilung erhielt anlässlich des 100. Geburtstages Gustav Anton Zeuners den Namen „Zeuner-Bau“. Auch in weiteren Fällen war ein Geburtstagsjubiläum Grund für die Namensgebung, so zum Beispiel Heinrich Barkhausens 70. Geburtstag, Enno Heidebroeks 110. Geburtstag oder Christian Otto Mohrs 150. Geburtstag. Die Namensgebungen haben zwischenzeitlich eine Eigendynamik entwickelt, so wird der Gebäudekomplex Weberplatz seit einigen Jahrzehnten umgangssprachlich auch Weberbau bezeichnet.

Die Liste zu Namensgebern von Gebäuden der TU Dresden enthält zudem eine Liste zu Namensgebern sonstiger Einrichtungen der TU Dresden. Die Universität hat einige wenige Hörsäle und Labore nach die Universität prägenden Persönlichkeiten benannt, die der Vollständigkeit halber Erwähnung gefunden haben, so wurde zum Beispiel Willibald Lichtenheldt anlässlich seines 100. Geburtstages durch die Benennung eines Hörsaals geehrt.

Die letzte NamensgebungStand 07/2017 eines Gebäudes erfolgte im Januar 2017, als das neue Gebäude des Instituts für Photophysik nach dem Fotografen und Professor für Fotografie Hermann Krone als „Hermann-Krone-Bau“ benannt wurde.Annechristin Bonß: Die geschlossene Lücke in der Technologiemeile. In: Sächsische Zeitung, 24. Januar 2017, S. 18. Die letzte Namensgebung einer sonstigen Einrichtung war im November 2012 die Einweihung des „Alfred-Post-Hörsaals“.

Erklärung Teile der Listen sind sortierbar. Die Grundanlage der Listen geht alphabetisch nach den Nachnamen der Namensgeber vor. Die Liste der Namensgeber von Gebäuden der TU Dresden kann zusätzlich auch nach der Lage der einzelnen Gebäude sortiert werden sowie nach dem Jahr der Namensgebung. Da letzteres für die Liste der Namensgeber von sonstigen Einrichtungen der TU Dresden, nicht in jedem Fall ermittelt werden konnte, gibt es hier nur die zusätzliche Möglichkeit der Standortsortierung.

Die Bedeutung der einzelnen Listenspalten ist selbsterklärend. Handelt es sich bei der Funktion eines Gebäudes um das Hauptgebäude einer Fakultät, so wurden die einzelnen Institute aus Platzgründen nicht separat aufgezählt. Befindet sich ein Institut außerhalb des Fakultätsgebäudes, wurde es separat unter Funktion mit der einleitenden Abkürzung „Inst. f. “ („Institut für“) genannt.Stand SS 2008

Fakultätsabkürzungen A: Fakultät Architektur BIW: Fakultät Bauingenieurwesen EuI: Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik FGH: Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften MN: Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften MW: Fakultät Maschinenwesen VW: Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“

Namensgeber von Gebäuden der TU Dresden