mini|84-3-E, Verschiebung Nr. 7, 1984 (Skulpturengarten Nürnberg) mini|hochkant|Skulptur im VanDusen Botanical Garden in Vancouver, Kanada Hiromi Akiyama (jap. , Akiyama Hiromi; * 29. April 1937 in HiroshimaHiromi Akiyama Bildhauer mit einem Text von Peter Anselm Riedl, Hrsg. Städtische Museen Heilbronn, 1997, ISBN 3-930811-64-2, S. 125; † 14. Februar 2012 in Rheinzabernhttp://www.kunstweg-am-reichenbach.de/kuenstler/hiromi-akiyama.html) war ein japanischer Bildhauer.
Leben und Werk Er studierte von 1959 bis 1963Erika Rödiger-Diruf, Ursula Merkel: Hiromi Akiyama, Skulptur und Schatten, Hrsg. Förderkreis Städt.Galerie Karlsruhe, 1999, S. 35 an der Musashino Art University in Tokio. Im Anschluss ging er im Alter von 29 Jahren nach Paris, dem damaligen Zentrum der modernen Plastik von Alexander Archipenko über Hans Arp zu Constantin Brâncuși. Er studierte dort von 1966 bis 1968 an der École Nationale des Beaux-Arts. Im Sommer 1967 nahm er am Bildhauersymposion St. Margarethen im Burgenland teil. Akiyama nahm an Bildhauersymposien in Nürnberg, St. Wendel, Rom, Wien, Bad Kreuznach, Vancouver, Lindabrunn, Hachioji und Suwa in Japan teil. 1978 übernahm er einen Lehrauftrag an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und wurde im Jahre 1981 zum Professor für Bildhauerei ernannt. 1983 erhielt er den Defet-Preis des Deutschen Künstlerbundes.kuenstlerbund.de: In den 1980er Jahren nahm er an zahlreichen Kunst-am-Bau-Wettbewerben teil.
In den 1990er Jahren verlieh Akiyama seinen Arbeiten erstmals einen Namen. Dabei spielte er bei seinen Skulpturen mit den Innenseiten und Schatten. Dies bedeutete für ihn und er formulierte dies: „Skulptur ist der Schatten einer anderen Dimension“.
Akiyama war verheiratet mit der Bildhauerin Barbara Haim (* 1954 in Rheinzabern), die er als seine Studentin an der Karlsruher Akademie kennengelernt hatte.Profil von Barbara Haim beim Künstlerbund Baden-WürttembergWas wird aus dem Nachlass von Hiromi Akiyama?Künstlerpaare: Hiromi Akiyama und Barbara Haim
Im Alter von 65 Jahren schied Professor Hiromi Akiyama nach 24 Jahren aus der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe aus.
Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen (Quelle:Erika Rödiger-Diruf, Ursula Merkel: Hiromi Akiyama. Skulptur und Schatten. hrsg. Förderkreis Städt. Galerie Karlsruhe, 1999, ISBN 3-923344-45-7, S. 36) 1965 Galerie Akiyama, Tokyo 1972 Galerie Defet, Nürnberg 1973 Galerie St.Johann, Saarbrücken 1977 Galerie Appel und Fertsch, Frankfurt 1985 Gesellschaft der Freunde Junger Kunst Baden-Baden 1986 Heidelberger Kunstverein 1987 Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen 1990 Galerie Rieker, Heilbronn 1994 Gallery Seiho, Tokyo 1994 Gallery Suzukawa, Hiroshima/Japan 1996 Kunstverein Speyer (mit Franz Bernhard) 1997 Städtische Museen Heilbronn 1998 ForumKultur der Kreissparkasse Hannover 1999 Städtische Galerie Karlsruhe Ausstellungsbeteiligungen (Quelle:Erika Rödiger-Diruf, Ursula Merkel: Hiromi Akiyama. Skulptur und Schatten. hrsg. Förderkreis Städt. Galerie Karlsruhe, 1999, ISBN 3-923344-45-7, S. 36–37) 1962–65 Nika und Kan, Tokyo 1966 7. Biennale Tokyo 1966–67 Salon de la Jeune Sculpture, Paris 1968 Danuvius-Biennale Bratislava 1972 Japanische Künstler, National Museum of Modern Art, Tokyo Japanische Künstler, National Museum of Modern Art, Kyoto 1973 Gallery d’Eendt, Amsterdam 1977 Steinbildhauer in Europa, Modern Art Gallery, Wien 1978 1. Europäische Bildhauer-Triennale Paris 1982 Stein Kunsthaus Zug/Schweiz 1983 Deutsche Bildhauer der Gegenwart, Kunstverein Augsburg Japanische Bildhauer in Deutschland, Skulpturenpark Seestern, Düsseldorf 1990 Plastik der 80-er Jahre im Südwesten, Villa Merkel Esslingen Europäisches Patentamt München 1994 Japanische Künstler in Europa, Gl.Holtegaard Museum, Holte 1996 Contemporary Art Museum Hiroshima/Japan
Werke in Öffentlichen Sammlungen (Auswahl) Straße der Skulpturen, St. Wendel Skulpturengarten des Neuen Museum Nürnberg, Nürnberg VanDusen Botanical Garden, Vancouver, Kanada Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn Hakone-Open-Air-Museum, Japan Hiroshima Contemporary Art Museum, Japan Hiroshima, Jimmy Carter Civic Center, Japan Kawasaki-City, Japan Berlin-Marienfelde, Bundesgesundheitsamt Nationalmuseum Bratislava, Slowakei Universität Karlsruhe Kepler-Universität Linz, Österreich Universität Kaiserslautern Städtische Galerie Karlsruhe
Studenten von Akiyama Bernd Hennig Hans Michael Franke Gerhard Roese Holger Walter Max Kohn
Symposien 1967 St.Margarethen/Österreich 1968 Vyzne-Ruzbachy/ČSSR 1969 Oggelshausen am Federsee 1970 Mauthausen/Österreich 1971 Urbanum, Nürnberg St. Wendel 1972 Exercitium Rom/Italien 1974 Stephansplatz Wien/Österreich 1975 Bad Kreuznach Vancouver/Kanada 1976 Lindabrunn/Österreich 1978 Hachioji/Japan Suwa/Japan 1980 Lahr 1981 Skulpturenstraße St.Wendel 1982 Universität Kaiserslautern 1983 Kawasaki/Japan 1986 GaggenauWolfgang Hartmann, Werner Pokorny: Das Bildhauersymposion. Verlag Gerd Hatje, Stuttgart 1988, ISBN 3-7757-0263-6, S. 127–146
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Japan) Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1937 Kategorie:Gestorben 2012 Kategorie:Mann