Marcin Edward Zawiła (* 6. Mai 1958 in Jelenia Góra) ist ein polnischer Politiker der Platforma Obywatelska (Bürgerplattform). Er war von 1993 bis 2001 und 2007 bis 2011 in der II., III. und VI. Wahlperiode Mitglied des Sejm und gehört seit 2023 dem Senat der Republik Polen an.
Leben und Beruf
Marcin Zawiła studierte Geschichte an der Katholischen Universität Lublin und schloss das Studium mit einem Magister ab. Von 1986 bis 1990 arbeitete er als Gymnasiallehrer. Später war er Direktor der Stadtbibliothek von Jelenia Góra.
Marcin Zawiła ist verheiratet. Website des Sejm, Posłowie II kadencji 1993 - 1997 - Marcin Zawiła, abgerufen am 31. Jan. 2009 ()
Politik In den 1980er Jahren engagierte Zawiła oppositionell und war Vorsitzender des örtlichen Komitees der Solidarność in Jelenia Góra. Er gehörte auch dem Unabhängigen Studentenverband NZS an.
1990 wurde er zum Stadtpräsidenten von Jelenia Góra gewählt. naszemiasto.pl, Kim są dolnośląscy posłowie i senatorowie, 25. Okt. 2007 () In dieser Zeit war er auch Präsident der Euroregion Neiße. 1993 bis 1997 war Marcin Zawiła als Mitglied der Unia Demokratyczna (Demokratische Union) im Sejm. Die folgende Legislaturperiode (1997–2001) war er wiederum im Sejm, diesmal als Vertreter der Unia Wolności (Freiheitsunion). Jelonka.com, Marcin Zawiła posłem Ziemi Jeleniogórskiej – sylwetka, 4. Nov. 2007 () Bei der Wahl 2001 scheiterte er mit der UW an der Sperrklausel. 2003 rückte er für Artur Zieliński in den Woiwodschaftssejmik der Woiwodschaft Niederschlesien nach. Anschließend kandidierte er jeweils vergeblich bei der Europawahl 2004 und 2005 bei einer Nachwahl zum Senat der Republik Polen für die UW. Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 trat Zawiła im Wahlkreis 1 Legnica für die Platforma Obywatelska, der er seit August 2006 angehört, an und konnte mit 14.133 Stimmen erneut ein Mandat für den Sejm erringen. Website des Sejm, Posłowie VI kadencji - Marcin Zawiła, abgerufen am 30. Jan. 2009 Er arbeitet in den Kommissionen für Wirtschaft, nationale Verteidigung sowie Kultur und Massenmedien mit (Stand 2009). Website des Sejm, Marcin Zawiła – Przynależność do komisji i podkomisji, abgerufen am 31. Jan. 2009 () 2010 kandidierte er erneut als Stadtpräsident von Jelenia Góra und konnte sich gegen seinen Vorgänger Marek Obrębalski durchsetzen.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 2. September 2024. Obwohl Mitglied der PO trat er, wie auch 2014, mit seinem eigenen Wahlkomitee „ändern wir Jelenia Gora“ an.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 2. September 2024. Nach seiner Wiederwahl 2014 trat er im Oktober 2015 vorübergehend aus der PO aus, kehrte aber 2016 in die Partei zurück. Bei der Kommunalwahl 2018 trat er nicht mehr als Stadtpräsident an, wurde aber auf der Liste des Wahlbündnisses Koalicja Obywatelska aus PO und Nowoczesna in den Sejmik der Woiwodschaft Niederschlesien gewählt. Für dieses Wahlbündnis wurde er 2023 in den Senat gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 2. September 2024.
Ehrungen 2011 Silbernes Verdienstkreuz der Republik PolenMonitor Polski 2011, Nr. 30, S. 1245.
Fußnoten
Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik) Kategorie:Senator (Dritte polnische Republik) Kategorie:UD-Mitglied Kategorie:UW-Mitglied Kategorie:PO-Mitglied Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Person (Jelenia Góra) Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1958 Kategorie:Mann