Der Wahlkreis Pirmasens (Wahlkreis 209; bis zur Bundestagswahl 2021 Wahlkreis 210) ist ein Bundestagswahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst die kreisfreien Städte Pirmasens und Zweibrücken, den Landkreis Südwestpfalz und den Süden des Landkreises Kaiserslautern mit den Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Landstuhl und Ramstein-Miesenbach.

Der Wahlkreis besitzt die aktuelle Abgrenzung seit der Wahlkreisreform von 2002, bei der er um den Südteil des Landkreises Kaiserslautern vergrößert wurde. Vorher umfasste er seit 1965 nur Pirmasens und Zweibrücken sowie den heutigen Landkreis Südwestpfalz. Von 1949 bis 1965 hieß der Wahlkreis Zweibrücken und umfasste noch zusätzlich den ehemaligen Landkreis Bergzabern.

Nachdem der Wahlkreis bei bislang allen Bundestagswahlen, außer 1998, vom jeweiligen Direktkandidaten der CDU gewonnen wurde, konnte sich bei der Bundestagswahl 2021 Angelika Glöckner von der SPD durchsetzen.

Wahlkreisgeschichte Wahl Wahlkreisname Gebiet 1965–1969 162 Pirmasens Pirmasens, Zweibrücken, Landkreis Pirmasens, Landkreis Zweibrücken 1972–1976 162 Pirmasens Pirmasens, Zweibrücken, Landkreis Pirmasens 1980–1998 160 Pirmasens Pirmasens, Zweibrücken, Landkreis Pirmasens 2002 213 Pirmasens Pirmasens, Zweibrücken, Landkreis Südwestpfalz, vom Landkreis Kaiserslautern die Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Landstuhl (in den heutigen Grenzen) und Ramstein-Miesenbach 2005 212 Pirmasens 2009–2013 211 Pirmasens 2017–2021 210 Pirmasens 2025– 209 Pirmasens Der Landkreis Zweibrücken wurde 1972 in den Landkreis Pirmasens eingegliedert, der 1997 in Landkreis Südwestpfalz umbenannt wurde.

Wahlkreisabgeordnete Wahl Abgeordneter Partei Stimmenin % 1965 48,6 1969 47,1 1972 47,2 1976 51,6 1980 49,8 1983 53,8 1987 49,2 1990 46,3 1994 44,9 1998 45,7 2002 45,1 2005 42,4 2009 39,4 2013 45,9 2017 36,8 2021 30,4 2025 33,3

Wahlergebnisse Bundestagswahl 2025

Bundestagswahl 2021

Die Bundestagswahl 2021 fand am Sonntag, dem 26. September 2021 statt. Den Wahlkreis gewann Angelika Glöckner (SPD).

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Florian Bilic CDU 30,1 25,6 Angelika Glöckner SPD 30,4 29,3 Ferdinand Weber AfD 12,7 13,1 Erika Watson FDP 7,6 11,0 Susanne Bendig GRÜNE 6,0 7,6 Frank Eschrich DIE LINKE 2,8 3,2 Roswitha Jeckel FREIE WÄHLER 4,6 3,8 Marc-Oliver Riedinger Die PARTEI 1,5 1,1 – PIRATEN – 0,4 – ÖDP – 0,1 – NPD – 0,2 – V-Partei³ – 0,1 – MLPD – 0,0 Klaus Dietrich dieBasis 1,3 1,2 – DiB – 0,1 – LKR – 0,0 – Die Humanisten – 0,1 Barbara Maria Schwarz Tierschutzpartei 2,5 2,5 – Team Todenhöfer – 0,2 Andreas Winkler Volt 0,4 0,3 Verena Eunike Hofmann Klimaliste 0,1 –

Bundestagswahl 2017

Die Bundestagswahl 2017 fand am Sonntag, dem 24. September 2017, statt. Wahlberechtigt sind etwa 209.000 Personen. Es werden 10 Parteien antreten. Den Wahlkreis gewann wie zuvor Anita Schäfer von der CDU, durch die jeweiligen Parteienlisten, ziehen Angelika Glöckner von der SPD und Brigitte Freihold von Die Linke in den Bundestag ein.

DirektkandidatDer Bundeswahlleiter: Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Anita Schäfer CDU 36,8 35,8 Angelika Glöckner SPD 28,8 24,7 Felix Schmidt GRÜNE 4,2 4,6 Sebastian Schäfer FDP 6,7 8,9 Brigitte Freihold Die Linke 6,1 7,2 Ferdinand Ludwig Weber AfD 12,8 14,1 – PIRATEN – 0,5 Martin Eichert Freie Wähler 2,6 1,8 Markus Walter NPD 0,6 0,6 – ÖDP – 0,2 – MLPD – 0,0 – BGE – 0,2 Aaron Bastian Schmidt Die PARTEI 1,4 1,2 – V-Partei³ – 0,3

Bundestagswahl 2013

Die Bundestagswahl 2013 fand am Sonntag, dem 22. September 2013, statt. Wahlberechtigt waren 180.543 Personen, wovon 128.747 (71,3 %) zur Wahl gingen. Das Direktmandat konnte mit 41,9 % die bisherige Inhaberin Anita Schäfer von der CDU verteidigen. vom 22. September 2013; 20:50 Uhr

Es traten 14 Parteien in Rheinland-Pfalz landesweit gegeneinander an. Dies entschied der Landeswahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 26. Juli 2013 in Mainz. Pressemitteilung des Landeswahlleiters vom 26. Juli 2013 Damit erhielten alle Parteien eine Zulassung, die fristgerecht bis zum 15. Juli ihre Landeslisten und weitere Unterlagen eingereicht hatten.14 Parteien treten in Rheinland-Pfalz bei Bundestagswahl an auf allgemeine-zeitung.de vom 26. Juli 2013

Die Reihenfolge der zugelassenen Landeslisten auf dem Stimmzettel richtet sich zunächst nach der Zahl der Zweitstimmen, die die jeweilige Partei bei der letzten Bundestagswahl im Land erreicht hat (Listenplätze 1 – 10): CDU, SPD, FDP, GRÜNE, Die Linke, PIRATEN, NPD, REP, ÖDP und MLPD. Neu kandidierende Listen schließen sich in alphabetischer Reihenfolge ihres Namens an (Listenplätze 11 – 14): Alternative für Deutschland (AfD), Bürgerbewegung pro Deutschland (pro Deutschland), Freie Wähler und die Partei der Vernunft.

Direktkandidat als PDF-Datei vom 26. Juli 2013 Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Anita Schäfer CDU 45,9 43,7 Angelika Glöckner SPD 32,2 28,0 Steven Wink FDP 2,8 5,1 Felix Schmidt GRÜNE 4,1 4,7 Frank Eschrich Die Linke 6,0 6,5 Birgit Wenzel Piratenpartei 2,7 2,4 Ricarda Riefling NPD 1,9 1,7 Heinz Karl Hinkel Die Republikaner 1,5 1,0 — ÖDP — 0,2 — MLPD — 0,0 — AfD — 4,3 — Bürgerbewegung pro Deutschland — 0,2 Martin Eichert Freie Wähler 2,9 1,6 — Partei der Vernunft — 0,4

Bundestagswahl 2009

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005Zweitstimmen in % Anita Schäfer CDU 39,4 34,5 37,0 Sabine Wilhelm SPD 27,1 22,7 32,4 Heinz-Walter Roth FDP 11,1 15,3 10,6 Fred Konrad GRÜNE 7,0 6,7 5,1 Frank Eschrich Die Linke. 12,6 13,3 8,6 – REP – 1,3 2,1 Markus Walter NPD 2,8 2,0 2,1 – PBC – 0,3 0,4 – FAMILIE – 1,5 1,6 – MLPD – 0,0 0,1 – PIRATEN – 2,0 - – ödp – 0,3 -

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Einzelnachweise

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