mini|Silbernes Geistliches Verdienstkreuz Das Geistliche Verdienstkreuz wurde am 23. November 1801 durch Kaiser Franz II. in seiner Funktion als österreichischer Monarch gestiftet und war zur Auszeichnung von Feldgeistlichen vorgesehen, die sich durch ganz vorzüglich strenge und mit Gefahr verbundene Pflichterfüllung in der Militär-Seelsorge auf dem Schlachtfelde, oder sonst in Friedenszeiten hervorgetan hatten.

Aussehen mini|Geistliches Verdienstkreuz I. Klasse mit Schwertern Das Verdienstkreuz wurde in Gold (I. Klasse) und in Silber (II. Klasse) verliehen. Ab 13. Dezember 1916 konnte die Auszeichnung für tapferes und erfolgreiches Verhalten vor dem Feind auch mit Schwertern auf dem Band verliehen werden.

Es besteht aus einem Brabanter Kreuz mit einem beidseitig blau emaillierten Medaillon, in dessen Mitte die zweizeilige Inschrift zu lesen ist. Ab 1859 erhielt das Goldene Verdienstkreuz ein weiß emailliertes Medaillon.

Trageweise mini|Joachim Haspinger mit dem Goldenen Verdienstkreuz auf der linken Brustseite Die Auszeichnung wurde an einem rot-weiß gestreiften Dreiecksband auf der linken Brustseite getragen. Durch Statutenänderung am 9. Mai 1911 erhielt die Auszeichnung für Verdienste im Frieden ein weißes Band.

Siehe auch Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789) Liste der österreichischen Orden und Ehrenzeichen

Literatur Johann Stolzer, Christian Steeb: Österreichs Orden vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Akademische Druck- und Verlagsanstalt Graz, Graz 1996, ISBN 3-201-01649-7. Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, 1905–1909.

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Kategorie:Historische Auszeichnung (Österreich) Kategorie:Militärseelsorge