Der Wahlkreis Bitburg (Wahlkreis 201; bis zur Bundestagswahl 2021 Wahlkreis 202) ist ein Bundestagswahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst den Eifelkreis Bitburg-Prüm, den Landkreis Vulkaneifel und den Nordteil des Landkreises Bernkastel-Wittlich mit der Stadt Wittlich, der Verbandsgemeinde Wittlich-Land sowie den Gemeinden Bausendorf, Bengel, Diefenbach, Flußbach, Hontheim, Kinderbeuern, Kinheim, Kröv, Reil und Willwerscheid der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach. Der Wahlkreis, der bis 1965 Prüm hieß, wurde bisher stets von den Direktkandidaten der CDU gewonnen.

Wahlkreisgeschichte WahlWahlkreisname Gebiet 1949 6 PrümLandkreis Bitburg, Landkreis Prüm, Landkreis Daun, Landkreis Wittlich 1953–1961 153 Prüm 1965–1976 153 BitburgLandkreis Bitburg-Prüm, Landkreis Daun, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Stadt Wittlich sowie die Verbandsgemeinden Kröv-Bausendorf, Manderscheid und Wittlich-Land 1980–1998 151 Bitburg 2002 205 Bitburg 2005 204 Bitburg 2009–2013 203 Bitburg Eifelkreis Bitburg-Prüm, Landkreis Vulkaneifel, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Stadt Wittlich sowie die Verbandsgemeinden Kröv-Bausendorf, Manderscheid und Wittlich-Land 2017–2013 202 Bitburg Eifelkreis Bitburg-Prüm, Landkreis Vulkaneifel, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Stadt Wittlich, Verbandsgemeinde Wittlich-Land sowie die Gemeinden Bausendorf, Bengel, Diefenbach, Flußbach, Hontheim, Kinderbeuern, Kinheim, Kröv, Reil, Willwerscheid der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach 2025– 201 Bitburg

Wahlkreisabgeordnete Wahl Abgeordneter Partei Stimmenin % 1949 1953 1957 1961 1965 1969 1972 1976 1980 1983 1987 1990 1994 1998 2002 2005 2009 46,1 2013 56,0 2017 51,2 2021 37,8 2025 40,2

Wahlergebnisse Bundestagswahl 2025

Bundestagswahl 2021

Die Bundestagswahl 2021 fand am Sonntag, dem 26. September 2021, statt.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Patrick Schnieder CDU 37,8 30,1 Lena Werner SPD 27,4 27,9 Beate Härig-Dickersbach AfD 6,5 7,1 Ralf Markus Berlingen FDP 7,4 11,4 Dorothea Hafner GRÜNE 6,9 9,3 Manuel Eppers DIE LINKE 2,3 2,7 Petra Fischer FREIE WÄHLER 8,6 6,9 Markus Riebschläger Die PARTEI 1,3 0,8 – PIRATEN – 0,3 Clemens Ruhl ÖDP 0,5 0,3 – NPD – 0,1 – V-Partei³ – 0,1 – MLPD – 0,0 Christoph Lutz dieBasis 1,2 1,2 – DiB – 0,1 – LKR – 0,0 – Die Humanisten – 0,1 – Tierschutzpartei – 1,2 – Team Todenhöfer – 0,2 – Volt – 0,3

Bundestagswahl 2017

Die Bundestagswahl 2017 fand am Sonntag, dem 24. September 2017 statt. Wahlberechtigt waren 164.480 Personen, von denen 126.879 ihr Wahlrecht nutzten (77,1 %). Die Wahlbeteiligung lag höher als 2013 (71,7 %) und 2009 (71,3 %). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder konnte den Wahlkreis zum dritten Mal für sich entscheiden. DirektkandidatParteiErststimmen in %Zweitstimmen in %Patrick SchniederCDU51,244,5Jan PaulsSPD25,721,8—Bündnis 90/Die Grünen—6,2Jürgen KrämerFDP7,010,3Katharina PenkertDie Linke5,55,9Beate Härig-DickersbachAfD7,18,0—Piratenpartei—0,3Henning WunderlichFreie Wähler2,41,3—NPD—0,2Erik HofmannÖDP1,10,4—MLPD—0,0—Bündnis Grundeinkommen—0,1—Die PARTEI—0,8—V-Partei—0,2

Bundestagswahl 2013

Die Bundestagswahl 2013 fand am Sonntag, dem 22. September 2013, statt. vom 22. September 2013 auf wahlen.rlp.de

Es traten 14 Parteien in Rheinland-Pfalz landesweit gegeneinander an. Dies entschied der Landeswahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 26. Juli 2013 in Mainz. Pressemitteilung des Landeswahlleiters vom 26. Juli 2013 Damit erhielten alle Parteien eine Zulassung, die fristgerecht bis zum 15. Juli ihre Landeslisten und weitere Unterlagen eingereicht hatten.14 Parteien treten in Rheinland-Pfalz bei Bundestagswahl an auf allgemeine-zeitung.de vom 26. Juli 2013

Die Reihenfolge der zugelassenen Landeslisten auf dem Stimmzettel richtet sich zunächst nach der Zahl der Zweitstimmen, die die jeweilige Partei bei der letzten Bundestagswahl im Land erreicht hat (Listenplätze 1 – 10): CDU, SPD, FDP, GRÜNE, Die Linke, PIRATEN, NPD, REP, ÖDP und MLPD. Neu kandidierende Listen schließen sich in alphabetischer Reihenfolge ihres Namens an (Listenplätze 11 – 14): Alternative für Deutschland (AfD), Bürgerbewegung pro Deutschland (pro Deutschland), Freie Wähler und die Partei der Vernunft.

Direktkandidat als PDF-Datei vom 26. Juli 2013 Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Patrick Schnieder CDU 56,0 52,2 Jens Jenssen SPD 26,3 22,3 Marco Weber FDP 3,2 6,1 Alice Endres Bündnis 90/Die Grünen 4,9 6,1 Ali Damar Die Linke 3,3 4,4 Stefan Trös Piratenpartei 1,8 1,8 Erich Wilhelm Krames NPD 0,9 0,8 — Die Republikaner — 0,1 Heide Weidemann ÖDP 0,3 0,2 — MLPD — 0,0 — AfD — 3,6 — Bürgerbewegung pro Deutschland — 0,2 Johannes Mans Freie Wähler 2,4 1,6 Rainer Hoffmann Partei der Vernunft 0,7 0,5

Bundestagswahl 2009

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 168.357 Einwohner wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,3 Prozent und das Ergebnis war wie folgt:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005Zweitstimmen in % Patrick Schnieder CDU 46,1 41,0 43,9 Elke Leonhard SPD 24,1 19,1 30,0 Edmund Peter Geisen FDP 13,9 19,1 12,8 Ulrike Höfken Bündnis 90/Die Grünen 8,0 8,4 5,7 Hanna Bettina Stratmann Die Linke. 6,9 8,2 4,6 – REP – 0,3 0,4 Mario Winter NPD 1,1 0,9 1,1 – PBC – 0,1 0,2 – FAMILIE – 1,1 1,1 – MLPD – 0,0 0,1 – PIRATEN – 1,5 – – ödp – 0,2 –

Edmund Peter Geisen (FDP) und Ulrike Höfken (GRÜNE) erhielten ihr Bundestagsmandat über die Landesliste. Am 8. Juni 2011 legte Ulrike Höfken ihr Mandat nieder, für sie rückte Tobias Lindner in den Bundestag nach.

Weblinks

Einzelnachweise

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