Der Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück (Wahlkreis 199; bis zur Bundestagswahl 2021 Wahlkreis 200) ist ein Bundestagswahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst den Landkreis Cochem-Zell, den Rhein-Hunsrück-Kreis und den Südteil des Landkreises Bernkastel-Wittlich mit der verbandsfreien Gemeinde Morbach, den Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues und Thalfang am Erbeskopf sowie den Gemeinden Burg (Mosel), Enkirch, Irmenach, Lötzbeuren, Starkenburg und Traben-Trarbach der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach. Der Wahlkreis wurde in dieser Form zur Bundestagswahl 2002 neu eingerichtet. Der Vorgängerwahlkreis mit ähnlichem Territorium war der Wahlkreis Cochem. Die Wahlkreise Cochem und Mosel/Rhein-Hunsrück wurden seit 1949 stets von den Direktkandidaten der CDU gewonnen.
Wahlkreisgeschichte Wahl Wahlkreisname Gebiet 1949 4 CochemLandkreis Cochem, Landkreis Zell, Landkreis Simmern, Landkreis Bernkastel 1953–1969 151 Cochem 1972–1976 151 CochemLandkreis Cochem-Zell, vom Rhein-Hunsrück-Kreis die Verbandsgemeinden Kastellaun, Kirchberg, Rheinböllen und Simmern/Hunsrück, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Gemeinde Morbach und die Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues, Neumagen-Dhron, Thalfang am Erbeskopf und Traben-Trarbach 1980–1998 149 Cochem 2002 203 Mosel/Rhein-HunsrückLandkreis Cochem-Zell, Rhein-Hunsrück-Kreis, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Gemeinde Morbach und die Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues, Neumagen-Dhron, Thalfang am Erbeskopf und Traben-Trarbach 2005 202 Mosel/Rhein-Hunsrück 2009 201 Mosel/Rhein-Hunsrück 2013 201 Mosel/Rhein-HunsrückLandkreis Cochem-Zell, Rhein-Hunsrück-Kreis, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Gemeinde Morbach, die Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues und Thalfang am Erbeskopf sowie die Gemeinden Burg (Mosel), Enkirch, Irmenach, Lötzbeuren, Starkenburg und Traben-Trarbach der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach 2017–2021 200 Mosel/Rhein-Hunsrück 2025– 199 Mosel/Rhein-Hunsrück
Wahlkreisabgeordnete Wahl Abgeordneter Partei Stimmenin % 1949 1953 1957 1961 1965 1969 1972 1976 1980 1983 1987 1990 1994 1998 2002 2005 2009 47,7 2013 53,6 2017 44,1 2021 34,3 2025 38,2
Wahlergebnisse Bundestagswahl 2025
Bundestagswahl 2021
Die Bundestagswahl 2021 fand am Sonntag, dem 26. September 2021, statt.
Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Marlon Bröhr CDU 34,3 29,0 Michael Franz Josef Maurer SPD 26,9 28,5 Harald Bechberger AfD 8,0 8,3 Carina Konrad FDP 11,8 12,5 Julian-Béla Joswig GRÜNE 9,7 9,2 -- DIE LINKE – 2,8 Heinz-Alfred Wößner FREIE WÄHLER 5,7 4,4 -- Die PARTEI – 0,8 – PIRATEN – 0,4 Erik Hofmann ÖDP 0,7 0,3 – NPD – 0,1 – V-Partei³ – 0,1 – MLPD – 0,0 Wolfgang Heinz Link dieBasis 1,8 1,3 – DiB – 0,1 – LKR – 0,0 – Die Humanisten – 0,1 – Tierschutzpartei – 1,4 – Team Todenhöfer – 0,2 Detlef Barsuhn Volt 0,8 0,6 Hermann Gustav Krämer Wahlrechtsreform 0,2 –
Bundestagswahl 2017
Die Bundestagswahl 2017 fand am Sonntag, dem 24. September 2017, statt.
Direktkandidat(in) Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Peter Bleser CDU44,141,6 Ivonne Horbert SPD25,223,0 Ralf Kauer GRÜNE4,95,6 Carina Konrad FDP8,711,2 Alexandra Erikson DIE LINKE5,36,1 Martin Fischer AfD8,29,0 - PIRATEN -0,3 Willi Feilen FREIE WÄHLER2,81,3 - NPD -0,2 Johannes Schneider ÖDP0,90,4 - MLPD -0,0 - BGE -0,2 - Die PARTEI -0,9 - V-Partei³ -0,3
Bundestagswahl 2013
Die Bundestagswahl 2013 fand am Sonntag, dem 22. September 2013, statt. Der bisherige Inhaber Peter Bleser von der CDU konnte sein Direktmandat verteidigen. auf wahlen.rlp.de vom 22. September 2013
Es traten 14 Parteien in Rheinland-Pfalz landesweit gegeneinander an. Dies entschied der Landeswahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 26. Juli 2013 in Mainz. Pressemitteilung des Landeswahlleiters vom 26. Juli 2013 Damit erhielten alle Parteien eine Zulassung, die fristgerecht bis zum 15. Juli ihre Landeslisten und weitere Unterlagen eingereicht hatten.14 Parteien treten in Rheinland-Pfalz bei Bundestagswahl an auf allgemeine-zeitung.de vom 26. Juli 2013
Die Reihenfolge der zugelassenen Landeslisten auf dem Stimmzettel richtet sich zunächst nach der Zahl der Zweitstimmen, die die jeweilige Partei bei der letzten Bundestagswahl im Land erreicht hat (Listenplätze 1–10): CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Piratenpartei, NPD, Die Republikaner, ÖDP und MLPD. Neu kandidierende Listen schließen sich in alphabetischer Reihenfolge ihres Namens an (Listenplätze 11–14): Alternative für Deutschland, Bürgerbewegung pro Deutschland, Freie Wähler und die Partei der Vernunft.
Direktkandidat vom 26. Juli 2013, PDF-Datei Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Peter Bleser CDU 53,6 49,4 Anja Bindges SPD 27,9 24,6 Werner Wöllstein FDP 3,2 6,3 Joscha Pullich Bündnis 90/Die Grünen 4,0 5,7 Martin Krötz Die Linke 4,5 4,8 Markus Weber Piratenpartei 2,1 1,9 Jens Simon Willi NPD 1,0 0,8 — Die Republikaner — 0,1 Erik Hofmann ÖDP 0,7 0,4 — MLPD — 0,0 — AfD — 4,2 — Bürgerbewegung pro Deutschland — 0,2 Wilhelm Feilen Freie Wähler 3,1 1,3 — Partei der Vernunft — 0,3
Bundestagswahl 2009
Bei Bundestagswahl 2009 waren 179.373 Einwohner wahlberechtigt und hatte folgendes Ergebnis:
Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005Zweitstimmen in % Peter Bleser CDU 47,7 39,4 42,4 Marcus Heintel SPD 23,7 20,7 30,5 Ralf Heinrich Wilhelmi FDP 12,5 19,0 13,7 Britta Steck Bündnis 90/Die Grünen 7,7 8,0 5,7 Roger Mallmenn Die Linke. 7,2 8,3 4,9 – REP – 0,4 0,5 Erich Krames NPD 1,2 0,9 1,0 – PBC – 0,3 0,4 – FAMILIE – 1,0 0,9 – MLPD – 0,0 0,0 – PIRATEN – 1,6 - – ödp – 0,2 -
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Einzelnachweise
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