Michael Knof (* 1949 in Halle an der Saale) ist ein deutscher Film-, Fernseh- und Theater-Regisseur.

Leben

Michael Knof studierte Theaterwissenschaften und Film- und Fernsehregie an der Humboldt-Universität Berlin und der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam (Diplom 1978). Von 1968 bis 1990 arbeitete er beim Deutschen Fernsehfunk. Zusätzlich arbeitete er an der Volksbühne Berlin und am Staatsschauspiel Dresden. Seit 1990 ist er freier Regisseur. An der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam und der Filmschauspielschule Berlin geht er einer Lehrtätigkeit nach. Er ist mit der Schauspielerin Barbara Schnitzler verheiratet und lebt in Berlin. Seine Tochter Louise Knof wie auch seine Stieftochter Pauline Knof sind Schauspielerinnen.

Filmografie (Auswahl)

Regie in Fernsehfilmen

1976–1990 1976: Sie und Er (auch Drehbuch, nach Thomas Brasch) 1977: Dreieinhalb Tage eines Denkmals (auch Drehbuch) 1978: Livietta und Tracollo (Pergolesi) 1978–1980: Marx und Engels – Stationen ihres Lebens (elf Teile, Co-Regie)Marx und Engels – Stationen ihres Lebens Fernsehen der DDR (Memento) 1981: Aufklärung eines Mordes 1983: Das Interview 1983: Aufbruch-Verrat-Hoffnung (Dreiteiler) 1985: Die dritte Frau (Zweiteiler) 1985: Ein ehrlicher Finder 1986: Ein idealer Gatte (Studioaufzeichnung) 1987: Märztage in Berlin 1988/1989: Helena (Faust 2) 1989: Ikarus – She Kill The Laugh (Faust 2 / Freunde der italienischen Oper)

1991 – 2008 1991: Jugend ohne Gott (auch Drehbuch) 1991: Lord Hansi 1992: Erich Loest: Der Zorn des Schafes 1992: Geheiligt werde dein Name

1993: Polizeiruf 110: Tod im Kraftwerk 1994: Tatort: Singvogel 1994: Stadtindianer (sieben Folgen) 1994: K3 – Geschäft mit dem Tod 1994–1997: Großstadtrevier (sieben Folgen) 1995/1996: Doppelter Einsatz (zwölf Folgen) 1996: Fahrkarte ins Jenseits 1997: Polizeiruf 110: Kleiner Engel 1998: Polizeiruf 110: Schellekloppe 1998/1999: Die Schule am See (13 Folgen) 2000: SK Kölsch 2001: Wolffs Revier 2001/2002: Für alle Fälle Stefanie (zwölf Folgen) 2003/2004: Die Rettungsflieger (vier Folgen) 2008: Großstadtrevier (acht Folgen)

Theaterarbeit 1979–1982 Diverse Theaterstücke für Kinder; Märchenbühne Berlin 1988–1990 Faust 1+2 (Regie Wolfgang Engel/Michael Knof); Staatsschauspiel Dresden 2005 Felix Krull, Hochstapler; Theater im Palais, Berlin 2010 Kabale und Liebe; Goethe-Theater Bad Lauchstädt 2011 Faust 1; Goethe-Theater Bad Lauchstädt 2012 Hauptsache Arbeit; Schlosstheater Celle 2013 Frühlings Erwachen; Schlosstheater Celle

Festivals und Preise 1992 Nominierung beim Adolf-Grimme-Preis – Jugend ohne Gott 1992 Literaturfilmfestival Klagenfurt – Jugend ohne Gott

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Fernsehregisseur Kategorie:Theaterregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Hochschullehrer (HFF Potsdam) ⚭Michael Knof Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1949 Kategorie:Mann