Finn Bjørnseth (* 15. Juli 1924 in Oslo; † 25. November 1973 ebenda) war ein norwegischer Schriftsteller, der vor allem als Autor von Novellen bekannt wurde.Bjørnseth, Finn in Willy Dahl (Hrsg.): Nytt norsk forfatterleksikon, 1971

Leben Bjørnseth war der Sohn eines Beamten.Horst Bien: Bjørnseth, Finn in Meyers Taschenlexikon Nordeuropäische Literaturen, Leipzig 1978 Er lebte nach dem Abitur zunächst einige Jahre in Frankreich, danach als freier Schriftsteller in Bergen. Sein erstes Buch war die Novellensammlung Unge netter, die 1951 erschien.Finn Bjørnseth im Store norske leksikon 1960 wurde er mit dem Literaturpreis Gyldendals legat ausgezeichnet. auf gyldendal.no

Ein Grundthema in Bjørnseths Prosa ist die Liebe, er übt aber auch Gesellschaftskritik, indem er Spannungen zwischen seinen Protagonisten und gesellschaftlichen Konventionen aufbaut. Seine Lyrik ist politischer. Sie richtet sich gegen Atomwaffen und Krieg. Einige Werke haben auch einen religiösen Hintergrund.

Werke (Auswahl) Novellen Unge netter (1951) Noen å vere glad i (1959) En barhodet pike (1961) Romane Et ildens barn (1961) Det innerste esken (1965) Franceska (1968) Hans eksellense hadde tre sønner (1969) Gedichtbände Vuggevise for aftenlandet (1962) Beatrice (1967) Logos (1972)

Einzelnachweise

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