mini|Christiane Singer, 2004 Christiane Singer (verheiratet Christiane Thurn-Valsassina; * 23. März 1943 in Marseille; † 4. April 2007 in Wien) war eine französische Schriftstellerin.

Leben Singer war die jüngere Tochter österreichisch-ungarischer, jüdisch-christlicher Eltern.Vgl. Wiener Zeitung, 24. April 2008. Von 1961 bis 1968 studierte sie französische Literaturwissenschaft in Aix-en-Provence. Anschließend arbeitete sie bis 1970 als Lektorin in Basel. Von 1969 bis 1974 war sie als Gastdozentin an der Universität in Fribourg tätig. Ende der 1970er Jahre gründete sie zusammen mit dem Münchner Verleger Herbert Röttgen den Dianus-Trikont-Verlag. Von 1990 bis 1998 war Singer Generalsekretärin des österreichischen PEN-Clubs.

Sie war eine gelernte Therapeutin in Initiatischer Leibtherapie nach Karlfried Graf Dürckheim, dessen Adeptin sie lange Jahre war, und sie gab kostenlose Therapiestunden .

Singer heiratete 1967 den Architekten Giorgio/GeorgVgl. die Website Subtiles Bauen des Architekturbüro Thurn-Valsassina. Abgerufen am 30. Mai 2012. Thurn-Valsassina, den sie in der Schweiz kennengelernt hatte, und zog zu ihm auf dessen Familiensitz Burg Rastenberg (auch: Schloss Rastenberg genannt auf schamanismus.net. Abgerufen am 30. Mai 2012.) im Waldviertel. Gemeinsam bauten sie auf einer radiästhetisch ausgependelten Lichtung auf dem Burggelände das Seminarhaus Die Lichtung. Aus der Ehe der beiden gingen zwei Söhne, Dorian und Raphael, hervor.

Am 4. April 2007 erlag Christiane Thurn-Valsassina in Wien einem Krebsleiden.

Veröffentlichungen (Auswahl) La mort viennoise; 1975, auf Deutsch Der Tod zu Wien. List, 1996 La guerre des filles; 1981 Les âges de la vie; 1983 Histoire d’âme; 1988 Une passion; 1992 Zeiten des Lebens. Von der Lust sich zu wandeln. Eugen Diederichs, 2002 Alles ist Leben. Letzte Fragmente einer langen Reise. Bertelsmann, 2008, ISBN 3-570-01014-7 Wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir. Edition Avicenna, 2017

Auszeichnungen 1979: Prix des Libraires (Preis des französischen Buchhandels für La mort viennoise) 1988: Prix Albert Camus (französischer Literaturpreis für Histoire d’âme) 1993: Prix des écrivains croyants Nominierung für den Prix Goncourt (französischer Literaturpreis)

Weblinks

Christiane Singer: "Une Passion - Entre ciel et chair". Lebenslauf auf der Website von ProArt Service, anlässlich Vorstellung der deutschen Fassung des Buches „Une Passion“ am 9. November 2006 im Wiener Musikverein Nachruf in der Wiener Zeitung, April 2007. Andreas Kövary: …es gibt nur das Leben. In: Wiener Zeitung, 24. April 2008.

Einzelnachweise

Kategorie:Autor Kategorie:Mitglied des Österreichischen P.E.N.-Clubs ⚭Christiane Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1943 Kategorie:Gestorben 2007 Kategorie:Frau