thumb|Hermann Schulze Hermann Schulze (* 21. September 1898 in Linden, Kreis Uelzen; † 22. Juni 1944 in EbsdorfDirk Stegmann: Politische Radikalisierung in der Provinz, 1999, S. 462.) war ein deutscher Politiker (KPD, NSDAP).
Nach dem Besuch der Volksschule erlernte Schulz den Beruf des Landwirts. 1918 nahm er am Ersten Weltkrieg teil. Nach dem Krieg war er als Landarbeiter bei einem Landwirt in Stadorf angestellt. Im Jahr 1922 wurde Schulze Mitglied der KPD. Zum 10. November 1927 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 70.399),Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/40431136 in der er die Aufgaben eines Ortsgruppenleiters in Stadorf im Kreis Uelzen übernahm.Dirk Stegmann: Politische Radikalisierung in der Provinz, 1999, S. 76.
Von Juli bis November 1932 saß Schulze als Abgeordneter für den Wahlkreis 15 (Osthannover) im Reichstag. In der Sturmabteilung (SA) erreichte Schulze den Rang eines Sturmführers.
Literatur Joachim Lilla, Martin Döring, Andreas Schulz: Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924. Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.
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Einzelnachweise
Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik) Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:KPD-Mitglied Kategorie:SA-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1898 Kategorie:Gestorben 1944 Kategorie:Mann