Die Dirksen-Stiftung war eine 1933 vom Deutschen Herrenklub gegründete Stiftung, die Kontakte zwischen den traditionellen Eliten und den Nationalsozialisten fördern sollte. Benannt war sie nach der Schirmherrin der Stiftung Viktoria von Dirksen.
Die Stiftung Zweck der Stiftung war laut Statut:
Dafür finanzierte die Stiftung ein Klubhaus, das, wie Max Ilgner im April 1934 schrieb, „bereits das lebhafte Interesse der führenden Kreise“ erfuhr.
Die Förderliste der Stiftung umfasste unter anderen Kurt Freiherr von Schröder, Robert Pferdmenges sowie die Großbanken, Siemens, Bosch, den Flick-Konzern, das Kalisyndikat und vor allem die I.G. Farben. Die Ruhrindustriellen waren weniger stark vertreten.
Im Kuratorium saßen Heinrich Himmler und Ernst Röhm.
Literatur André Postert: Die Dirksen-Stiftung in: Von der Kritik der Parteien zur außerparlamentarischen Opposition, Nomos (2014), Seite 444–447
Einzelnachweise
Kategorie:Stiftung in Berlin Kategorie:Wirtschaftsorganisation (Deutsches Reich, 1933–1945) Kategorie:Historische Stiftung Kategorie:Historische Organisation (Berlin) Kategorie:Stiftungsgründung 1933 Kategorie:Aufgelöst in den 1940er Jahren